{"id":24300,"date":"2026-09-22T08:06:46","date_gmt":"2026-09-22T08:06:46","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24300"},"modified":"2026-09-22T08:18:38","modified_gmt":"2026-09-22T08:18:38","slug":"wenden-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=24300","title":{"rendered":"wenden"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260920_202058-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24298\" style=\"width:348px;height:auto\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260920_202058-1024x1024.jpg 1024w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260920_202058-300x300.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260920_202058-150x150.jpg 150w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260920_202058-768x768.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260920_202058-1536x1536.jpg 1536w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260920_202058-365x365.jpg 365w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260920_202058-500x500.jpg 500w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260920_202058.jpg 1886w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:47px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Klar, ich habe auch mal gegr\u00fcbelt \u00fcber den viel zitierten Satz von Joseph Beuys, alle seien K\u00fcnstler:innen. Also alle Menschen? Ich musste ja selbst verstehen, was er wohl meinen k\u00f6nnte. Dabei hilft mir die indische Idee, alles Lebendige sei Teil eines gro\u00dfen Dramas, das sich zwar unerm\u00fcdlich abspult, aber dennoch gewissen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten unterliegt, ohne die es nicht stattfinden k\u00f6nnte. Der ganze Planet ist die B\u00fchne, und selbst wenn jemand sich verstecken k\u00f6nnte vor dem Auftritt, w\u00fcrde er den Sichversteckenden spielen. Man tritt nur ab, wenn der Tod \u00fcbernimmt. Auf dieser Betrachtungsebene wird das Ganze hochinteressant, denn alle spielen ja miteinander, und meistens w\u00e4hlen wir auch aus, mit wem wir uns die Weiterf\u00fchrung des Scriptes vorstellen k\u00f6nnen.  Nur wenn Spieler:innen auffallen, indem sie zu viel Schaden anrichten, kommt der sogenannte Flow ins Stocken. Die Logik des Lebendigen r\u00e4t zum Einhalt. Was ist aus dem Ruder gelaufen? Welche irritierenden Selbstverst\u00e4ndlichkeiten haben sich hier ins Spielfeld geschlichen? Welche Hautfarbe muss um die Existenzgenehmigung f\u00fcrchten. Und wo wurde dieses Ausgrenzungsamt ins Leben gerufen, und von wem. Wenn Frauen von der Bildfl\u00e4che verschwinden m\u00fcssen, damit M\u00e4nner ihrem entgrenzten Selbstbild gerecht werden k\u00f6nnen. Es f\u00e4llt dann irgendwie und irgendwann dem g\u00e4ngigen Bewusstsein selbst auf, dass das nicht so weitergehen kann! Und das alles, was ein Mensch erfinden m\u00f6chte, auch gestoppt werden kann. Und wenn es zu sp\u00e4t ist? Nein, es ist (noch) nicht zu sp\u00e4t! Im Verborgenen sich bewegende Heerscharen arbeiten durch bewusst eingesetzte Ver\u00e4nderungen an einer neugewebten Formation des Netzes, beruhend auf Unabh\u00e4ngigket, Aus\u00fcbung des jeweiligen K\u00f6nnens, unzenziertem Ausdruck. Vieles ist m\u00f6glich, und die einfache und wirkungsstarke Direktheit des Praktizierten tritt in den Vordergrund. Hier und genau dadurch kommt es im Drama zu einer Wende. <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klar, ich habe auch mal gegr\u00fcbelt \u00fcber den viel zitierten Satz von Joseph Beuys, alle seien K\u00fcnstler:innen. Also alle Menschen? Ich musste ja selbst verstehen, was er wohl meinen k\u00f6nnte. 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