{"id":23923,"date":"2026-07-27T08:33:20","date_gmt":"2026-07-27T08:33:20","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23923"},"modified":"2026-07-27T08:34:21","modified_gmt":"2026-07-27T08:34:21","slug":"alles-in-massen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=23923","title":{"rendered":"alles in Ma\u00dfen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260723_175131-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23922\" style=\"width:352px;height:auto\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260723_175131-1024x1024.jpg 1024w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260723_175131-300x300.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260723_175131-150x150.jpg 150w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260723_175131-768x768.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260723_175131-1536x1536.jpg 1536w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260723_175131-2048x2048.jpg 2048w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260723_175131-365x365.jpg 365w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260723_175131-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:56px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was das Ma\u00df betrifft, so kann niemand dar\u00fcber entscheiden, wie ich es definiere, oder in welcher Hinsicht und ich welchem Kontext ich mich daran halte, also an das, was ich selbst darunter verstehe. unter Ma\u00df und unter Ma\u00df halten. Auch die Erfahrung der Ma\u00dflosigkeit ist bedeutsam bis hin zu gef\u00fchltem Erschrecken. Epikur galt als Schlemmer, in Wirklichkeit war er Asket, nur sehr fein ausgewogen. Wir k\u00f6nnen ja auf dieser wankelm\u00fctigen Ebene weder gute Ratschl\u00e4ge bekommen, noch welche anbieten. Das betrifft Zigarettenrauchen genauso wie Yoga\u00fcbungen. Wieviel will ich von was ud warum und \u00fcberhaupt konsummieren, und wieweit entscheidet hier tats\u00e4chlich ein Wille, beziehungsbedingt mein Wille, \u00fcber das Ma\u00df, das ich f\u00fcr ma\u00dfgeblich halte. An was m\u00f6chte ich mich also selbst halten, und wo gibt es noch die ber\u00fchmte Luft nach oben oder die ber\u00fcchtigte Spinnenwebe an der Kellert\u00fcr. Wer soll an den verschiedenen Schaltern drehen, die das Innere sichtbar machen. Denn es gibt doch den Innenraum, nicht wahr, wo Lebendiges stattfindet, und dann da drau\u00dfen auch. Diese beiden in ein mir verst\u00e4ndliches Ma\u00df zu bringen, das unterst\u00fctzt auf jeden Fall das gewisse Gleichgewicht, das sich im Ungewissen navigieren l\u00e4sst. Ohne das eigene Ma\u00df bestimmt und von Erfahrung best\u00e4tigt zu haben, kann ich die Spitzen der Eisberge nicht erkennen. So aber ahne ich etwas von den Turbulenzen des Wahrscheinlichen und setze mich auf die Spur der Anwesenheit. Freischwebend, und doch stabilisiert!  <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was das Ma\u00df betrifft, so kann niemand dar\u00fcber entscheiden, wie ich es definiere, oder in welcher Hinsicht und ich welchem Kontext ich mich daran halte, also an das, was ich selbst darunter verstehe. unter Ma\u00df und unter Ma\u00df halten. Auch die Erfahrung der Ma\u00dflosigkeit ist bedeutsam bis hin zu gef\u00fchltem Erschrecken. 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