{"id":23638,"date":"2026-05-31T04:10:41","date_gmt":"2026-05-31T04:10:41","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23638"},"modified":"2026-05-31T04:10:41","modified_gmt":"2026-05-31T04:10:41","slug":"max-picard-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=23638","title":{"rendered":"Max Picard"},"content":{"rendered":"\n<div style=\"height:68px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Mensch kann so sein, wie er aussieht, aber er braucht es nicht, er kann sich durch das Wort entscheiden, ob er sich \u00fcber das Bild seines Gesichtes erheben will. &#8222;Als Zopyrus, der sich damit br\u00fcstete, den Charakter eines jeden Menschen aus dessem \u00c4u\u00dferem erkennen zu k\u00f6nnen, dem Sokrates begegnete und viele Laster aus ihm herauslas, wurde er von allen ausgelacht &#8211; denn keiner hatte noch irgendeines jener Laster bei Sokrates bemerken k\u00f6nnen &#8211; nur nicht von Sokrates selbst. Sokrates gab dem Zopyrus recht: er, Sokrates, sei allerdings mit jenen Lastern auf die Welt gekommen, aber mit Hife der Vernunft habe er sich ihrer entledigt.&#8220; (Cicero). Das macht die W\u00fcrde des Menschengesichtes aus, dass der Mensch an ihm sich entscheidet, ob er das annimmt, was das Bild des Gesichtes schweigend ausdr\u00fcckt. Durch diese Entscheidung wird der Mensch herausgehoben aus dem blo\u00dfen naturhaften Ablauf, er schafft sich durch den Geist neu. Vom \u00c4u\u00dferen, der Gestalt, braucht also der Menshc nicht abh\u00e4ngig sein.<\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mensch kann so sein, wie er aussieht, aber er braucht es nicht, er kann sich durch das Wort entscheiden, ob er sich \u00fcber das Bild seines Gesichtes erheben will. &#8222;Als Zopyrus, der sich damit br\u00fcstete, den Charakter eines jeden Menschen aus dessem \u00c4u\u00dferem erkennen zu k\u00f6nnen, dem Sokrates begegnete und viele Laster aus ihm [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-23638","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23638","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23638"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23638\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23640,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23638\/revisions\/23640"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23638"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23638"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23638"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}