{"id":23082,"date":"2026-03-03T09:09:58","date_gmt":"2026-03-03T09:09:58","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23082"},"modified":"2026-03-03T09:09:58","modified_gmt":"2026-03-03T09:09:58","slug":"bezeugen-4","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=23082","title":{"rendered":"bezeugen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"822\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260228_173015-1024x822.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23081\" style=\"aspect-ratio:1.2457363416976752;width:477px;height:auto\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260228_173015-1024x822.jpg 1024w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260228_173015-300x241.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260228_173015-768x617.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260228_173015-1536x1233.jpg 1536w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260228_173015-2048x1644.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:47px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vermutlich gibt es in der Menschheitshistorie wenig Zeitfenster, in denen Mord und Totschlag unbekannt waren. Auch von Kindergartenanekdoten h\u00f6rt man, dass es immer welche gibt, die den oder die andere\/n \u00fcberw\u00e4ltigen wollen, also ich zeig&#8216; dir mal, w\u00e4r hier der St\u00e4rkere ist. Und dann, sagte mal eine Yogini zu mir bei der gemeinsamen Reflektion dieser Problematik, kommt es auch immer auf &#8218;die Anderen&#8216; an, also d i e, die dann entweder ja oder nein dazu sagen. Oder gar nicht wissen, um was es ihnen jetzt auf einmal gehen soll, wenn Nur-eine-Meinung-haben auf einmal so unzureichend scheint wie zur Zeit. Nat\u00fcrlich gibt es auch kampfbereite Frauen und Alltagsheld:innen, deren Namen genauso wenig bekannt sind wie die der vielen toten Soldaten. Aber es sind doch meistens M\u00e4nner, die dieser Spielart zugetan sind. Das Schlachtfeld kann auf \u00d6lschinken wunderbar dargestellt werden, ist aber sehr h\u00e4sslich. Die Verzweiflung, die Wunden, das vorzeitliche Sterben und der Starrsinn des Todes. Doch die Leidenschaft des Mannes f\u00fcr Waffen ist eindeutig. Wie ein kollektiver Taubheitsanfall f\u00e4llt der schwere Samtmantel \u00fcber die Erinnerung. An die Raubz\u00fcge, an die Kindermorde, die Vergewaltigungen, das radikale Scheitern an sich selbst. Denn wenn er w\u00fcsste, w\u00fcrde er doch nicht, und doch, er w\u00fcrde und wird, und tut genau das immer wieder. Wie lange, das wei\u00df man nicht. Man wei\u00df auch nicht, ob wohl an einem bestimmten Punkt der Geschehnisse das Zerst\u00f6rungsgen ausbricht, um der Erstarrung einen Impuls zu geben. Die Wahrnehmung des Weltkonzeptes als einem dem Bewusstsein untergeordneten Konstrukt \u00fcberl\u00e4sst immerhin genau diesem, (dem Bewusstsein), die kreative M\u00f6glichkeit, neue Ordnungen herzustellen. Allerdings braucht es auch in diesem Sinne der Darstellung trotz aller Widerspr\u00fcchligkeiten noch die Kraft der gem\u00e4\u00dfigten Bezeugung. <\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vermutlich gibt es in der Menschheitshistorie wenig Zeitfenster, in denen Mord und Totschlag unbekannt waren. Auch von Kindergartenanekdoten h\u00f6rt man, dass es immer welche gibt, die den oder die andere\/n \u00fcberw\u00e4ltigen wollen, also ich zeig&#8216; dir mal, w\u00e4r hier der St\u00e4rkere ist. 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