{"id":21906,"date":"2025-07-29T08:09:48","date_gmt":"2025-07-29T08:09:48","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21906"},"modified":"2025-07-29T08:09:48","modified_gmt":"2025-07-29T08:09:48","slug":"21906","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=21906","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"845\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250728_164316-845x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21904\" style=\"width:295px;height:auto\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250728_164316-845x1024.jpg 845w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250728_164316-247x300.jpg 247w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250728_164316-768x931.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250728_164316-1267x1536.jpg 1267w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250728_164316.jpg 1630w\" sizes=\"auto, (max-width: 845px) 100vw, 845px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:46px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eines der bemerkenswerten Vorteile vom \u00c4lter-und Altwerden ist, dass man die festgefahrenen Wahrnehmungen lockern oder gar ver\u00e4ndern kann. Innerhalb der Menschenherde ist dann doch bei aller Zwangsanpassungsf\u00e4higkeit jede\/r nochmals ganz anders und besteht meistens auch darauf. Doch nicht nur ist ein Ei nicht wie das andere, sondern jede T\u00e4towierung ist offensichtlich auch nicht wie die andere. So l\u00e4sst man zuerst viel rein, dann sortiert man irgendwann einiges aus, und die Sache, also das Leben, stabilisiert sich im g\u00fcnstigen Falle. Daf\u00fcr sind wohl auch Ph\u00e4nomene wie Heirat und Krieg und Religionen erfunden worden, um die zerbrechliche Lage des Menschen zu st\u00e4rken. Die meisten stimmen den erfundenen Mitteln zu und halten Ausschau nach einem geeigneten Hirten. Wenn das nur wegen ihrer h\u00f6chstpers\u00f6nlichen Wahrnehmung sein d\u00fcrfte, w\u00fcrde kein Schaden entstehen. Aber wir Menschen haben oft sehr lange die seltsame Idee, dass andere und wir oder ich und sie oder er und der Rest es \u00e4hnlich sehen usw. Deswegen bietet das letzte Dreieck der Pyramide immerhin die M\u00f6glichkeit, auf der Basis von Erfahrungen Korrektur an Sichtweisen vorzunehmen, die wir als \u00fcberholt oder g\u00e4nzlich \u00fcberfl\u00fcssig erkennen. Eine dieser Korrekturen erlebe ich gerade bei mir im Hinblick auf politische Vorg\u00e4nge. Ja, man kann durchaus Schmerz empfinden bei den Verhaltensweisen der Menschen, vor allem, wenn sie einem total gegen den Strich gehen. Immerhin schenkt einem die Matrix, die M\u00f6glichkeit der Steigerung des Mitgef\u00fchls. Ansonsten merke ich, dass ich es nicht als gesund empfinde, mich \u00fcber das d\u00fcstere Herumwerkeln krankhafter Gesch\u00f6pfe zu sehr aufzuregen. Auch beim Herumgr\u00fcbeln \u00fcber die Urspr\u00fcnge bestimmter herrschaftlicher Suchtformen st\u00f6\u00dft man an vorprogrammierte Grenzen, und daher ziehe ich mich jetzt etwas zur\u00fcck von den durch Medien dargebotenen Beklemmungen. Das hei\u00dft nicht, dass man nicht mitdenken sollte! Vielleicht aus gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Offenheit heraus, die eine angebrachte Grenze sein kann im Dienste klarer Wahrnehmung.<\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eines der bemerkenswerten Vorteile vom \u00c4lter-und Altwerden ist, dass man die festgefahrenen Wahrnehmungen lockern oder gar ver\u00e4ndern kann. Innerhalb der Menschenherde ist dann doch bei aller Zwangsanpassungsf\u00e4higkeit jede\/r nochmals ganz anders und besteht meistens auch darauf. 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