{"id":21902,"date":"2025-07-28T08:33:43","date_gmt":"2025-07-28T08:33:43","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21902"},"modified":"2025-07-28T08:33:43","modified_gmt":"2025-07-28T08:33:43","slug":"w-w-w","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=21902","title":{"rendered":"w.w.w."},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"442\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250728_093355-442x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21901\" style=\"width:184px;height:auto\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250728_093355-442x1024.jpg 442w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250728_093355-129x300.jpg 129w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250728_093355-768x1779.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250728_093355-663x1536.jpg 663w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250728_093355-884x2048.jpg 884w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250728_093355-scaled.jpg 1105w\" sizes=\"auto, (max-width: 442px) 100vw, 442px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">worldwideweb<\/h6>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Heute fr\u00fch fiel mir wieder einmal der Satz von T.S.Eliot ein, der besagt, dass zwischen Idee und Wirklichkeit der Schatten f\u00e4llt. Und der Satz selbst ist so ein herumfleuchender Schatten. Denn man versteht die Idee, so, wie man von anderem viel versteht, aber wie wird man den Schatten los, also dass Idee und Realit\u00e4t zusammenfinden. Wie das so vor sich hinwebte, ging ich mit einem damit verbundenen Gedanken auf den Computer zu und beim \u00d6ffnen \u00fcberblickte ich schnell wie \u00fcblich die Seite und blieb h\u00e4ngen. Ja an was? Da stand: &#8218;Wie Hulk Hogan zum Racheengel von Milliard\u00e4r Peter Thiel wurde&#8216;. Und obwohl ich davor eine wesentlich &#8218;bessere&#8216; Idee hatte, zog mich das nun fast unwiderstehlich an, so, als m\u00fcsste ich unbedingt wissen, wie es dazu kam, dass Peter Thiel einen Racheengel hat. Nein, sagte ich streng zu meiner Hand, du gehst da jetzt nicht hin, und das hat auch bislang geklappt. Aber auch da m\u00f6chte ich nicht h\u00e4ngen bleiben, sondern (schon wieder eine neue Idee), vielleicht die beiden latenten Interessen in einen Zusammenhang bringen. Also, was dr\u00e4ngt mich zur Taste, bzw. was gehen mich Hulk und Thiel an, und bin ich nicht selbst gerade auf dem Sklavenmarkt gelandet, der mich ganz m\u00fchelos zum Reagieren bringt? So, jetzt kann ich das durchdenken und daraus einige Schl\u00fcsse ziehen. Aber nur, wenn ich beobachte, dass sich daraus eine Ver\u00e4nderung meiner Haltung und meines Verhaltens und sich durch das Zusammenspiel eine gewisse Stabilit\u00e4t ergibt, kann ich den Schatten verschwinden sehen. Es geht also einerseits um das Wissen dar\u00fcber, und andrerseits um die Umsetzung davon. Das st\u00f6hnt nicht nur aus dem Kopf, sondern auch aus den Kleiderschr\u00e4nken. Ist nun aber d a s, was ich wirklich bin, gekoppelt mit der Umsetzung der Idee von mir, dann wird klar, dass es um Praxis geht, also weiterhin die aufmerksame \u00dcbung dessen, was wir oft als schon gewusst betrachten. Aber was kann ein Mensch wissen von sich selbst und der Welt und dem Web, wenn er oder sie nicht bei sich ist im Sinne einer Verbundenheit, die den Schatten entl\u00e4sst. Wenn Idee und Wirklichkeit zusammenkommen.<\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>worldwideweb Heute fr\u00fch fiel mir wieder einmal der Satz von T.S.Eliot ein, der besagt, dass zwischen Idee und Wirklichkeit der Schatten f\u00e4llt. Und der Satz selbst ist so ein herumfleuchender Schatten. 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