{"id":21852,"date":"2025-07-19T07:40:30","date_gmt":"2025-07-19T07:40:30","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21852"},"modified":"2025-07-19T07:46:43","modified_gmt":"2025-07-19T07:46:43","slug":"21852","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=21852","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"554\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250718_202617-554x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21851\" style=\"width:208px;height:auto\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250718_202617-554x1024.jpg 554w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250718_202617-162x300.jpg 162w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250718_202617.jpg 604w\" sizes=\"auto, (max-width: 554px) 100vw, 554px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Pantherauge<\/h6>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Nein, kein drohendes Pantherauge, das mich fragend anstarrt, sondern nur ein Photo von meinem  fahlblauen Farbt\u00f6pfchen, gesehen als Auge. Oh weh, schon wieder Samstag. Samstags sp\u00fcre ich, dass die Zeit vergeht, andere haben das vielleicht am Donnerstag, oder eher am Montag, wenn das Freiheitsverhei\u00dfende schon vergangen ist und mehr oder weniger verhie\u00dfen hat. Mein Samstageln ist auch kein Klagelied, denn die Woche war gut, die verhei\u00dfungsvolle Arbeit getan, die Sonne geschienen, ein paar Regentropfen reingestreut, mit Freunden gute Gespr\u00e4che gef\u00fchrt, was will man mehr. Man, beziehungsweise ich selbst will gar nicht mehr, und der Faden &#8218;genug&#8216; hat mich zum Ausgang gef\u00fchrt, also dahin, wo auch der Eingang war oder immer noch ist, denn immer sind Eingang und Ausgang. Es ist eine Dreht\u00fcr, und jeder kann durch. Es kommt eben nicht von ungef\u00e4hr, dass sich irgendwann der Duft des Verg\u00e4nglichen in einem ausbreitet und dann vor\u00fcberzieht, so, als h\u00e4tte man gar nicht bemerkt, dass schon wieder Samstag ist und man wahrscheinlich wieder die Nachtstunden verschl\u00e4ft. Und was, wenn da, in n\u00e4chtlicher Stille, noch tiefere Gedichte lauern als der Tag gedacht, und ist noch was \u00dcbersehenes zu bedenken? Meine samstagliche Bedenklichkeitspr\u00e4gung kommt nat\u00fcrlich aus den vielen Jahren in Indien, wo der Shani Tempel direkt auf meinem Morgenweg lag, und samstags, auf dem pechschwarzen Marmorboden die tiefroten Hibiskusbl\u00fcten gestreut, f\u00fcr Saturn, den Gott Shani, den Samstagsgott. Ein leider toxisch m\u00e4nnlicher Gott, vor dessen Potential alle Angst haben, deswegen wird gespendet. Frauen durften zwar vor\u00fcbergehen, aber nicht hoch auf die tiefschwarze Plattform, dabei sind sie doch die Hibiskusbl\u00fcten, oder nicht? Daher hilft auch d a s, also die Distanz zu Shani, meinen Abschied von der indischen Nabelschnur zu akzeptieren. Unheimlich bleibt ja trotzdem, dass die Zeit einfach so vergeht und einen mitnimmt in ihre Verh\u00e4ltnisse und ihre strengen Bedingungen, die zielsicher zur Asche f\u00fchren.<\/h4>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pantherauge Nein, kein drohendes Pantherauge, das mich fragend anstarrt, sondern nur ein Photo von meinem fahlblauen Farbt\u00f6pfchen, gesehen als Auge. Oh weh, schon wieder Samstag. Samstags sp\u00fcre ich, dass die Zeit vergeht, andere haben das vielleicht am Donnerstag, oder eher am Montag, wenn das Freiheitsverhei\u00dfende schon vergangen ist und mehr oder weniger verhie\u00dfen hat. 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