{"id":21826,"date":"2025-07-15T07:51:13","date_gmt":"2025-07-15T07:51:13","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21826"},"modified":"2025-07-15T07:51:13","modified_gmt":"2025-07-15T07:51:13","slug":"21826","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=21826","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250714_175318-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21825\" style=\"width:393px;height:auto\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250714_175318-1024x1024.jpg 1024w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250714_175318-300x300.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250714_175318-150x150.jpg 150w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250714_175318-768x768.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250714_175318-1536x1536.jpg 1536w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250714_175318-2048x2048.jpg 2048w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250714_175318-365x365.jpg 365w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250714_175318-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Huldigung des Nichts<\/h6>\n\n\n\n<div style=\"height:44px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Heute fr\u00fch hatte ich eine schockierende Erfahrung. Mir wurde auf simpelste Weise klar, dass alles, worauf mein Auge schaute, einen Namen hatte, an dem die mannigfaltigen Deutungen hingen. Es passiert ja immer mal wieder, dass man glaubt, etwas verstanden zu haben, bis sich dieses vermeintliche Verstehen in noch etwas anderes umsetzt. In einer Blitzsekunde sieht man das Ausma\u00df des Gedankens und seine Wirkung im Denkapparat, der vor\u00fcbergehend ab &#8211; bzw. ausgeschaltet wird. Dieses ganze Konstrukt also, das menschliche Konstrukt, das sich \u00fcber Sprache definiert, denn nur das Wort kann manifestieren, das ist die Matrix, der gemeinsame Mutterboden, aus dem die Ordnungen und ihre Gesetze entstehen. Und es ist der Zirkus der Maya, die das ganze Gebilde hervorzaubert und geschehen l\u00e4sst ohne R\u00fccksicht auf Verluste. Wie gesagt, ein Zirkus also, oder ein Labyrinth, oder eine Versklavungsst\u00e4tte, oder ein schr\u00e4ger Traum, oder eine reife Frucht in der Str\u00f6mung des Daseins. Also wie man m\u00f6chte, also denken m\u00f6chte, und vor allem wie und was man denken kann. Der Schock kam vom Loslassenm\u00fcssen der gedanklichen Anker, das f\u00e4llt mir schwer, ich denke gern. Aber ich sehe ein, dass es nur zum Vergn\u00fcgen taugt, so zu tun, als h\u00e4tte das Ganze auch nur einen Hauch Realit\u00e4tscharakter. Aber immerhin, auch nach dem Salto mortale hat man ja noch die Worte. Unter meinem Banianbaum k\u00f6nnt ihr, ihr wertgesch\u00e4tzten Worte, euch ausruhen vom Missbrauch. Und sie sind auch sch\u00f6n in ihren Gew\u00e4ndern, die freien und mutigen Geister.<\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Huldigung des Nichts Heute fr\u00fch hatte ich eine schockierende Erfahrung. Mir wurde auf simpelste Weise klar, dass alles, worauf mein Auge schaute, einen Namen hatte, an dem die mannigfaltigen Deutungen hingen. 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