{"id":21768,"date":"2025-07-01T07:52:31","date_gmt":"2025-07-01T07:52:31","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21768"},"modified":"2025-07-01T07:52:31","modified_gmt":"2025-07-01T07:52:31","slug":"21768","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=21768","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250630_160021-e1751353795424-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21767\" style=\"width:344px;height:auto\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250630_160021-e1751353795424-1024x1024.jpg 1024w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250630_160021-e1751353795424-300x300.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250630_160021-e1751353795424-150x150.jpg 150w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250630_160021-e1751353795424-768x768.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250630_160021-e1751353795424-365x365.jpg 365w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250630_160021-e1751353795424-500x500.jpg 500w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250630_160021-e1751353795424.jpg 1371w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die &#8218;Natur&#8216; ist f\u00fcr mich nichts Selbstverst\u00e4ndliches, eher das Mysterium an sich. Oder die mysteri\u00f6se B\u00fchne, auf der das alles stattfindet, was wir als Menschen uns ausdenken. Um was es hier geht, und was es wohl alles bedeutet. Ein verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleiner Ort, aber im Verh\u00e4tnis zu was? Dem hemmungslosen Ausma\u00df der Galaxien, das macht doch eher bescheiden, obwohl sie (die Bescheidenheit) nicht lange anh\u00e4lt. Ist der Mensch auch Natur, nur ganz anderer Art als die Pflanze? Oder treibt sein oder ihr Sch\u00f6pfertrieb nicht meistens in die \u00dcberwindung des Nat\u00fcrlichen, und macht daraus Menschliches, wenn man&#8217;s an dieser Stelle vom Tier und der Pflanze unterscheiden muss oder m\u00f6chte. Wird also was anderes, lernt Rollentexte, macht sich t\u00fcchtig, wandert durch und wieder zur\u00fcck, oder fliegt durch und nimmt sich dort ein Auto, weil alles erfunden wird f\u00fcr das Menschsein und  das, was es bedient. Ich bin Berlinerin und habe in den ersten Jahren meiner Lebenszeit herzlich wenig mitbekommen von der Natur, vielleicht in den Ferien in Italien. Aber gesp\u00fcrt habe ich sie erst in Indien, wo ich mich freiwillig vom Nachtmensch in den Tagmensch verwandeln konnte. F\u00fcr den Geist, der in der Natur zu sp\u00fcren war, die Verneigung zum G\u00f6ttlichen hin so leicht gemacht, alles heilig, der Baum, die Erdnuss, der Hund, das Salz. G\u00f6tter und G\u00f6ttinnen auf den Verpackungen. Als Tempel also kommt mir die Natur vertrauter vor, ein heiliger Ort, der uns Zutritt gew\u00e4hrt. Zu ihren Bergen und Seeen, ihren Meeren, ihren W\u00fcsten und ihren W\u00e4ldern. Wir sind es, die teilnehmen d\u00fcrfen, ja, auch etwas dazuf\u00fcgen. Als fremdartige Wander:innen, Innenwanderinnen, hoher Grad der Verantwortung durch blo\u00dfes Dasein, und mit Achtung dem weiblichen Prinzip gegen\u00fcber.<\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die &#8218;Natur&#8216; ist f\u00fcr mich nichts Selbstverst\u00e4ndliches, eher das Mysterium an sich. Oder die mysteri\u00f6se B\u00fchne, auf der das alles stattfindet, was wir als Menschen uns ausdenken. Um was es hier geht, und was es wohl alles bedeutet. Ein verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleiner Ort, aber im Verh\u00e4tnis zu was? 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