{"id":20590,"date":"2024-11-19T08:57:56","date_gmt":"2024-11-19T08:57:56","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20590"},"modified":"2024-11-19T08:57:56","modified_gmt":"2024-11-19T08:57:56","slug":"20590","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=20590","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241119_091402-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20589\" style=\"width:360px;height:auto\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241119_091402-1024x1024.jpg 1024w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241119_091402-300x300.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241119_091402-150x150.jpg 150w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241119_091402-768x768.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241119_091402-1536x1536.jpg 1536w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241119_091402-365x365.jpg 365w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241119_091402-500x500.jpg 500w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241119_091402.jpg 1748w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Nat\u00fcrlich ist es ein Privileg, wenn man morgens im November nicht irgendwo hin muss, wo man angestellt ist und von Gl\u00fcck sagen kann, wenn einem die Arbeit nicht nur gef\u00e4llt, sondern auch gut tut. Aber wie Ferienaufenthalte oder Rentner:innenberichte zeigen, ist es  gar nicht so einfach, einen freien Tag mit Inhalt anzureichern, der tats\u00e4chlich die Schatzkiste des lebendig Erlebten b\u00fcndelt und zu neuen Kraftzentren f\u00fchrt. Das kann allerdings nur passieren, wenn ich mich ge\u00fcbt habe in selbstbestimmtem Denken und Handeln, und somit ge\u00fcbt in der Frage, wer mir da im Spiegel entgegen schaut, und ob ich diese Fassade schon durchdrungen habe, die Maske gel\u00fcpft und das, was ich vorfinde, beim Namen genannt. Sodass ich eventuell dar\u00fcber Aussage machen kann, damit andere Menschen mich nicht umr\u00e4tseln m\u00fcssen, oder mehr oder weniger aus mir machen wollen, weil ich die Information nicht liefern kann. Ich meine jetzt die bewegliche, sich stets selbst justierende Information, die einer Quelle verantwortlich ist, also einem Ort, der der Wahr-Nehmung meines pers\u00f6nlichen Seins entspricht. Die Existenz aller Wahrnehmungsm\u00f6glichkeiten ist unbestritten, und so ist und bleibt vermutlich einer der wahren S\u00e4tze, dass ich existiere, weil das unleugbar ist. Alles Weitere ist schon Sch\u00f6pfung, Poesie oder Prosa, auf jeden Fall aber Erz\u00e4hlung. Gleichzeitig sind die Erz\u00e4hlungen aber auch Richtlinien, und kein Mensch kann der Handhabung seines mitgegebenen Gep\u00e4cks entgehen, au\u00dfer er oder sie gibt ab an andere, die sich damit dann egene Welten erfinden und bauen. Und dann das (gew\u00e4hlte) Alleinsein mit sich \u00fcber die Stunden hinweg, eben in der sch\u00f6nen Deutung des Wortes, dass ich hier das gute Schicksal erlebe, mit mir in Gegenwart des Alls zu sein, mit unendlichem Raum zur Verf\u00fcgung, in dem ich den K\u00fcnsten des Daseins nachforschen kann: sitzen stehen liegen gehen essen trinken malen schreiben denken &#8211; du meine G\u00fcte, das Denken!  Kann denken, kann mich selbst erkennen, das Innere beleuchten, schauen, was da so alles los ist in mir, und auch drau\u00dfen, klar, aber vor allem drinnen. Dass es dem \u00e4hnelt, was ich mir vorstellen kann vom Menschenleben. Die Praxis der F\u00e4higkeit zum friedlichen Miteinander. Kurz: zu lieben.   <\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nat\u00fcrlich ist es ein Privileg, wenn man morgens im November nicht irgendwo hin muss, wo man angestellt ist und von Gl\u00fcck sagen kann, wenn einem die Arbeit nicht nur gef\u00e4llt, sondern auch gut tut. 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