{"id":20354,"date":"2024-10-16T08:13:57","date_gmt":"2024-10-16T08:13:57","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20354"},"modified":"2024-10-16T08:13:57","modified_gmt":"2024-10-16T08:13:57","slug":"ganz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=20354","title":{"rendered":"ganz"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"995\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241016_092146-1024x995.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20353\" style=\"width:342px;height:auto\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241016_092146-1024x995.jpg 1024w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241016_092146-300x292.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241016_092146-768x746.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241016_092146-1536x1493.jpg 1536w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241016_092146.jpg 1961w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:44px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Jeder Mensch kennt die Erfahrung, dass man das, von was man tief \u00fcberzeugt ist, an die Frau oder den Mann oder das Kind bringen will. Manchmal kann das eine durchaus anregende Wirkung verursachen, aber erst einmal kommt die Frage: von was bin ich denn so \u00fcberaus \u00fcberzeugt, gleich zweimal \u00fcber sozusagen, und sind meine \u00dcberzeugungen noch bewegungsf\u00e4hig, oder schon in irgendeinen Stein gemei\u00dfel. Vermutlich war mit diesem Begriff des Gemei\u00dfelten der Grabstein gemeint, also festgeschraubt f\u00fcr ein erw\u00fcnschtes Immer. Allerdings wird einem mit der verrinnenden Zeit klarer, wie man selbst die Dinge sieht und wie man sie bewusst sehen m\u00f6chte, Hauptsache, man nimmt das alles mit in den lebendigen Bereich und bleibt weiterhin auf Fahrt, was hier als eine planetarische Selbstverst\u00e4ndlichkeit gesehen wird im Sinne, dass wir, st\u00e4ndig durchs All bewegt werdende Gesch\u00f6pfe, trotzdem oder gerade deswegen herauszufinden versuchen, wer hier eigentlich unterwegs ist. Nun werden wir nat\u00fcrlich von Anfang an bombardiert mit den Meinungen oder dem Wissen oder den Befindlichkeiten anderer, sodass man, wenn man nicht aufpasst, ein gro\u00dfes, aus vielen Teilen zusammengesetztes Puzzle werden k\u00f6nnte, dem dies und jenes Teilchen abhanden gekommen ist. Aber ist man nicht von Beginn an das Ganze, das gar nicht auseinander genommen werden kann, sondern sich nur im bewussten Erfassen der durchlebten Nus ersp\u00fcrt und wei\u00df, mit wem man verbunden ist. Die Normen der Gesellschaft, also d i e \u00dcberzeugungen, die es durchs kollektive Raster geschafft haben, k\u00f6nnen eine enorme Belastung werden, wenn man sich ihnen nicht zugeh\u00f6rig f\u00fchlt. Daher braucht es soviel Kraft, den eigenen Weg zu gehen, denn daf\u00fcr trage ich die volle Verantwortung, ein Wort, das nur im Sinne des Sich-selbst-Antwortgebens seinen Anspruch erf\u00fcllt. Ich selbst Antwort geben auf mich, auf meine Fragen, auf meine Gef\u00fchle, auf mein H\u00f6ren, auf meine Sicht, auf  meinen Ausdruck. Dieses Alles trage ich so, wie nur ich es gestalten konnte, in die Welt und bleibe dadurch ein immerzu wachsendes, selbstbestimmtse Wesen, das sich erfreut an der eigenen Gesellschaft, und nur dadurch auch an der Gesellschaft der Anderen. Ich schreibe &#8218;die Anderen&#8216; immer gro\u00df, weil die, die ich damit meine und denenn ich von Herzen zugetan bin, eine gro\u00dfe Bedeutung in meinem Leben haben.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder Mensch kennt die Erfahrung, dass man das, von was man tief \u00fcberzeugt ist, an die Frau oder den Mann oder das Kind bringen will. 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