{"id":20176,"date":"2024-09-18T08:57:06","date_gmt":"2024-09-18T08:57:06","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20176"},"modified":"2024-09-18T09:02:52","modified_gmt":"2024-09-18T09:02:52","slug":"anders-4","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=20176","title":{"rendered":"anders"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1005\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240917_171859-1005x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20177\" style=\"width:344px;height:auto\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240917_171859-1005x1024.jpg 1005w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240917_171859-294x300.jpg 294w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240917_171859-768x783.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240917_171859-1507x1536.jpg 1507w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240917_171859-2009x2048.jpg 2009w\" sizes=\"auto, (max-width: 1005px) 100vw, 1005px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:44px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Wenn man durch das Labyrinth des Daseins wandert, kann es gedanklich zu einem Anreiz kommen sich vorzustellen, ob es wohl auch anders sein k\u00f6nnte, als es derzeit l\u00e4uft, was (z.B.) Harald Welzer zu einem ganzen Buch angeregt hat, das ich nicht gelesen habe, allein den Titel aber anregend fand. Wie weit will und kann man gehen, das Vorhandene zu durchdenken und umzustrukturieren, damit es der eigenen Vorstellung gerecht wird, die ich mir die M\u00fche mache, die ganzen Module zu betrachten und sie auf eine kreative Weise wieder neu zusammenzusetzen. Leider geht das ja nur im Kopf, wo man die Spitze des Eisbergs kurz umsteuern kann, um sich weiterhin auf die wesentliche Ausrichtung konzentrieren zu k\u00f6nnen, die bei der gew\u00fcnschten Neuordnung des gesellschaftlichen Vorgehens behilflich ist. Und obwohl es geistige Materie ist, die hier geschaukelt wird, kommt die Bewegung schnell an Grenzen. Zweifellos hat die ganze Menschheit sich Zentimeter um Zentimeter vorw\u00e4rts gebracht, und ja, man m\u00f6chte vor allem als Frau nicht im Mittelalter gelebt haben wollen, aber auch heute ist man dankbar, nicht in Afghanistan geboren zu sein und freut sich zuweilen \u00fcber die Freir\u00e4ume, die wir uns erschaffen haben und an die wir gewohnt sind, wenn wir nicht gerade in eine Schie\u00dferei geraten, wo mal wieder jemand durchdreht. G\u00e4be es bei mir keinen Zoo und keine Autobahnen?, und was f\u00fcr eine Medizin w\u00fcrde man f\u00fcr die Darknetsucht verschreiben, obwohl wir wissen, dass auch in Sokrates&#8216; Zeiten Darknet war, sonst h\u00e4tten sie ihn ja nicht umgebracht, aber gerade dadurch wurde aus Sokrates ein Unsterblicher, um den das Denken nicht herumkommt. Aus Japan kommt die Saga, dass es im Einst einem Emperor nicht erlaubt war, mit den Augen zu zwinkern, damit seine Konzentration auf das Wohl des Volkes nicht gest\u00f6rt werde. Das w\u00e4re zumindest eine lustige Frage im Sommerinterview: Herr Merz, k\u00f6nnten Sie sich das vorstellen, die zwinkerlose Stille also f\u00fcr das Wohl des Volkes? Aber ich kann es mir auch nicht vorstellen, und Herrn Friedrich Merz als Bundeskanzler schon gar nicht, da ich leider gar nicht eingrefen kann au\u00dfer am Stimmzettel ein Kreuz zu machen, nat\u00fcrlich f\u00fcr die Gr\u00fcnen. Was einem aber selbst logisch erscheint, wurde den Vielen schon ausgeredet. Es \u00fcberw\u00e4tigt einen also f\u00f6rmlich, wenn man bedenkt, an wie vielen Systemen und Konstrukten man r\u00fctteln m\u00fcsste, um zu sehen, dass es auch anders geht. Die Menschheit wird ja nicht gleichzeitig erzogen, nein, denn Fluten und Kriege und das Undsoweiter gebiert immer dieselben Schmerzen und N\u00f6te und Rettungsversuche, egal, wie gut die Maschinen inzwischen sind, sie t\u00f6ten mit. Und so \u00f6ffnet man vielleicht eines abends ein Fenster auf den glamour\u00f6sen Auftritt des Vollmondes und erholt sich von diesem Gedankenausflug im Reich des Wortlosen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man durch das Labyrinth des Daseins wandert, kann es gedanklich zu einem Anreiz kommen sich vorzustellen, ob es wohl auch anders sein k\u00f6nnte, als es derzeit l\u00e4uft, was (z.B.) Harald Welzer zu einem ganzen Buch angeregt hat, das ich nicht gelesen habe, allein den Titel aber anregend fand. 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