{"id":19999,"date":"2024-08-17T08:36:32","date_gmt":"2024-08-17T08:36:32","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19999"},"modified":"2024-08-17T14:24:59","modified_gmt":"2024-08-17T14:24:59","slug":"widerspruechlich-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=19999","title":{"rendered":"widerspr\u00fcchlich"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240816_172426-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19998\" style=\"width:357px;height:auto\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240816_172426-1024x1024.jpg 1024w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240816_172426-300x300.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240816_172426-150x150.jpg 150w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240816_172426-768x768.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240816_172426-1536x1536.jpg 1536w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240816_172426-365x365.jpg 365w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240816_172426-500x500.jpg 500w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240816_172426.jpg 1888w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:46px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Es erscheint zweifellos als ein Widerspruch, wenn ich sage, dass meine Freiheit, vom momentanen Standpunkt aus gesehen, (auch) aus der Tatsache besteht, dass ich keine Wahl habe. Das ist ebenfalls widerspr\u00fcchlich, denn niemand beschr\u00e4nkt meine Freiheit im \u00f6ffentlichen Raum der Gesellschaft, immer im Rahmen einer wenn auch minimalen Anpassungsbereitschaft, zum Beispiel im Verkehr oder dem Umgang mit Mitmenschen. Was sollte mir jemand auch verwehren, ich kann \u00fcberall hingehen, wo mich etwas interessiert oder kann mich weiterbilden oder eine Cannabispflanze besitzen, ich kann essen und trinken und schauen, was ich will, vielleicht nochmal die ganze Staffel von Raumschiff Enterprise Last Generation undsoweiter undsoweiter. Das ist viel im Vergleich zu einer Gesellschaft, in der ein hervorlugendes Frauenhaar schon zum Tod f\u00fchren kann. Und nun gibt es die Frage, was ich mit dieser Freiheit anfangen will und kann. Das eigene Ma\u00df muss ermittelt werden, um im Triebwerk des Angebots nicht unterzugehen, wobei die Erfahrung des Versinkens auch sehr hilfreich sein kann, denn die Abgr\u00fcnde haben nur ein begrenztes Potential an Dunkel zur Verf\u00fcgung, dann muss man schauen, wenn man noch will und kann, wie es weitergeht. Ohne es zu verdammen, l\u00e4sst man dies und jenes sein und sammelt genug Vertrauen in die eigene Handhabung, damit man sich selbst sein lassen kann. Man beobachtet noch eine Weile, wie der Geist sich erfreut und erfrischt an der Vereinfachung des Komplizierten, was die Freude an der Komplexit\u00e4t der Dinge erh\u00f6ht. Es ist nun einmal so, dass der Widerspruch im Au\u00dfen nicht aufgel\u00f6st werden kann, da das angelegte Trainingsprogramm des Weltgef\u00fcges auf der unverr\u00fcckbaren Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit des Dualen und seinen Manifestationen beruht. Der Geist aber kann das: in der freischwebenden Aufmerksamkeit mit sich selbst als sich selbst sein, und sich dadurch nicht widersprechen. Es ist genau diese scheinbare Leere, die in ihrer zeitlosen Pr\u00e4zision und Freiheit (zum Gl\u00fcck) keine Wahl mehr hat als zu sein, was sie ist, und als solches auch wahrgenommen werden kann.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es erscheint zweifellos als ein Widerspruch, wenn ich sage, dass meine Freiheit, vom momentanen Standpunkt aus gesehen, (auch) aus der Tatsache besteht, dass ich keine Wahl habe. 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