{"id":19204,"date":"2024-04-17T08:07:28","date_gmt":"2024-04-17T08:07:28","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19204"},"modified":"2024-04-17T08:07:28","modified_gmt":"2024-04-17T08:07:28","slug":"bild-wort","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=19204","title":{"rendered":"Bild\/Wort"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2524\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240412_074115-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19157\" style=\"width:322px;height:auto\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240412_074115-scaled.jpg 2524w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240412_074115-296x300.jpg 296w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240412_074115-1010x1024.jpg 1010w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240412_074115-768x779.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240412_074115-1514x1536.jpg 1514w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240412_074115-2019x2048.jpg 2019w\" sizes=\"auto, (max-width: 2524px) 100vw, 2524px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:33px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Es pr\u00e4gt einen auf eine jeweils bestimmte Art, wenn man den Tod von naheliegenden Menschen erlebt hat. Auf die krasseste Weise wird einem das Fl\u00fcchtige und Kostbare und Wesentliche des Lebendigen beigebracht, der Abschied dann als ein unverr\u00fcckbarer, radikaler Vorgang erlebt und begriffen. So habe ich schon zwei Jahre lang keinen Pinsel mehr anger\u00fchrt, so als h\u00e4tte sich mein Bezug zur Farbigkeit des Weltbildes verabschiedet. Nun ist er aber seit ein paar Tagen wieder aufgetaucht, und da erlebe ich sie wieder, diese spielerische Intensit\u00e4t, die so schwer zu vermitteln ist, wenn man sie nicht selbst kennt. Das Bild wird eben nicht vom Wort gemacht und ger\u00e4t praktisch unter den Bann dieser vollkommen anderen Vorgehensweise. Beim Ablauf der abgr\u00fcndigen Spannungslage zwischen den Schattierungen und den Formen ist das Wort nur schweigender Zeuge, bis sich aus dem Bild selbst Anspruch erhebt auf die Logik und ihre Gesetze. Klar, wenn ich schreibe, f\u00fchle ich auch was, aber das Gef\u00fchl ist nicht vorherrschend, sondern ich ergr\u00fcnde und denke vor allem, worum es mir geht und was und wie ich es sagen will und kann. So erlebe ich wieder, wie sehr gerade die Andersartigkeit von Wort und Bild innen zu einem Ausgleich f\u00fchren kann, das Gef\u00fchl balanciert mit dem Intellekt, das Innen ausgeglichen durch das Au\u00dfen, und vielleicht ist die Akzeptanz dieser dualen Problematik auch ihre Aufl\u00f6sung. In meinen Blogbeitr\u00e4gen hatte ich dann diese mir wichtig erscheinende Idee, Bild und Text immer getrennt zu halten, wieder aufgegeben. Mit der Idee meine ich den Wunsch, keinerlei Sinnzusammenh\u00e4nge zu inspirieren, aber das ist ja nicht m\u00f6glich oder irrelevant, wenn nur ich es so m\u00f6chte, denn alle Wahrnehmungen sind frei, und die sind vielleicht interessanter als eigene fixierte Vorstellungen. Keine Garantie weit und breit f\u00fcr die Vorstellung, wie jemand was sieht oder h\u00f6rt, sind wir doch alle haupts\u00e4chlich unterwegs mit uns selbst Richtung Asche.  <\/h5>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><\/h5>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es pr\u00e4gt einen auf eine jeweils bestimmte Art, wenn man den Tod von naheliegenden Menschen erlebt hat. Auf die krasseste Weise wird einem das Fl\u00fcchtige und Kostbare und Wesentliche des Lebendigen beigebracht, der Abschied dann als ein unverr\u00fcckbarer, radikaler Vorgang erlebt und begriffen. So habe ich schon zwei Jahre lang keinen Pinsel mehr anger\u00fchrt, so [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-19204","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19204","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19204"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19204\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19227,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19204\/revisions\/19227"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19204"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19204"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19204"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}