{"id":19172,"date":"2024-04-13T09:08:37","date_gmt":"2024-04-13T09:08:37","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19172"},"modified":"2024-04-13T10:18:04","modified_gmt":"2024-04-13T10:18:04","slug":"geblogdes","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=19172","title":{"rendered":"Geblogdes"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240404_074323-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19086\" style=\"width:350px;height:auto\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240404_074323-1024x1024.jpg 1024w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240404_074323-150x150.jpg 150w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240404_074323-300x300.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240404_074323-768x768.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240404_074323-365x365.jpg 365w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240404_074323-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:39px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Es war am Donnerstag, dass ich wie an den meisten Morgenden die Maschine \u00f6ffnete, nein, nicht die, an der ich jetzt sitze, sondern die, die da oben herumsteht, schluchz, ich hab mich so an dich gew\u00f6hnt. Alles ging noch au\u00dfer der Zugang zu meinem Blog. \u00d6fters war ich gewarnt worden, dass mein Browser veraltet ist, aber wer denkt schon gerne an einen veralteten Browser, wo man doch zumindest hier mit Unfehlbarkeit rechnet bis hinein ins Todlose. Ich versuchte alles, was mir selbst zur Verf\u00fcgung stand, es war reichlich begrenzt, und ich musste Hilfe holen. Gesegnet seien die Gehirne, die vieles wissen, zu was meines nicht in der Lage ist. So wanderten wir zu Strato, eine herrschaftliche Dom\u00e4ne im schwer Vorstellbaren, und nach dieser und jener aufwendigen M\u00fchseligkeit \u00f6ffnete sich tats\u00e4chlich wieder das Tor. Doch siehe und erschaudere: alles war anders als das Gewohnte, und verzweifelt w\u00e4lzten sich die Synapsen durch das Labyrinth der Neuheiten, begleitet von meinen virtuellen Jeremiaden, sch\u00f6ne und d\u00fcstere Klagelieder an die ausgebooteten Maschinen, auf denen noch so unendlich vieles liegt, um das man sich eines Tages k\u00fcmmern muss, sollte es diesen Tag wirklich geben. Schlie\u00dflich war es nicht Irgendeine, sondern es war eine Vaio und kostete eine Stange Geld, und immer war ich zufrieden mit ihrer Eleganz. Gut, jetzt habe ich geklagt und es geht mir schon besser, denn ist es nicht, was ansteht, im Pers\u00f6nlichen und im Globalen: die Lockerung aus den fixierten Gewohnheiten, die die neuen Bewegungen erschweren. Gut, mache ich halt weiter, schon lauert eine neue Gewohnheit an der Ecke. Neulich h\u00f6rte ich Harald Welzer, dessen Einstellungen ich zuweilen sch\u00e4tze, sagen, dass wir einfach mit vielem aufh\u00f6ren m\u00fcssen, deswegen h\u00f6re ich auf zu klagen, denn wei\u00df Gott, und ich auch, es gibt Schlimmeres. Aber trotzdem braucht&#8217;s Raum f\u00fcr die eigenen Anf\u00e4lligkeiten, hier und da eben ein Abschied, verbunden mit anstrengender Neuorientierung.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war am Donnerstag, dass ich wie an den meisten Morgenden die Maschine \u00f6ffnete, nein, nicht die, an der ich jetzt sitze, sondern die, die da oben herumsteht, schluchz, ich hab mich so an dich gew\u00f6hnt. 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