{"id":18523,"date":"2024-01-20T10:44:46","date_gmt":"2024-01-20T10:44:46","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=18523"},"modified":"2024-01-20T10:47:29","modified_gmt":"2024-01-20T10:47:29","slug":"18523","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=18523","title":{"rendered":"verdauen"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-18528\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/20240120_110220-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"69\" height=\"92\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/20240120_110220-225x300.jpg 225w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/20240120_110220-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 69px) 100vw, 69px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-18524\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/20240119_113016-e1705744430269-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/20240119_113016-e1705744430269-225x300.jpg 225w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/20240119_113016-e1705744430269-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-18528\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/20240120_110220-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"69\" height=\"92\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/20240120_110220-225x300.jpg 225w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/20240120_110220-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 69px) 100vw, 69px\" \/><br \/>\nIce &amp; fire<\/h6>\n<h5>Der auf vielen Ebenen tobende Kampf des Menschen um&#8230;ja was?&#8230;sein, beziehungsweise unser Hiersein, Dasein, Sichsein, kann und wird auf unz\u00e4hlbare Arten und Weisen gesehen und gedacht. Und wenn das in einem verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig freien Land geschieht, geh\u00f6rt diese gedanklich rotierende Seinsweise zur Nat\u00fcrlichkeit des menschlichen Alltags. Das Kollektiv einigt sich auf das, was sich im gro\u00dfen Raster durchgesetzt hat als die vertraute Norm. Aber offensichtlich setzt sich da immer mal wieder das Undenkbare durch, weshalb nun Menschen auf die Stra\u00dfe gehen, um es mit Denkbarem zu konfrontieren. Gleich sagte wieder jemand, dass sie, die Demos, nicht gen\u00fcgen w\u00fcrden, aber hallo!, es ist ein Anfang. Ein Anfang f\u00fcr was? Es k\u00f6nnte immerhin ein erfreulicher Schub sein, z.B. f\u00fcr Amerika, das im Begriff ist, einen Psychopaten ans Steuer zu lassen, der von seiner Sekte als Gott gehandelt wird. Das sind ernste Zeiten und Zeichen, wo der Humor oft hinterher hinkt oder immer seltener auftaucht. In diesem sich anbahnenden Zeitalter m\u00fcssen wir uns \u00fcberraschenderweise durch geistige Materie w\u00fchlen, die wir als bearbeitet betrachtet haben. Die Frage: was stelle ich mir eigentlich unter Menschsein vor, erschafft Sperrgebiete in unbewohnten W\u00fcsten. In den letzten Jahrzehnten war vielen von uns eine Freiheit erm\u00f6glicht, die es, vor allem f\u00fcr Frauen, in diesem Ausma\u00df nicht gab. Wir kontrollierten selbst unsere Menschwerdung, und aus dieser Praxis heraus wurde uns klar, dass die Erforschung des Menschen noch in den Kinderschuhen steckt. Nat\u00fcrlich auch deshalb, weil die Kinderschuhe etwas Gem\u00fctliches und Bequemes haben. Man nimmt einen Gott oder einen Guru oder einen Yogakurs dazu, und schon wei\u00df man viel Neues, wof\u00fcr das System Zeit zum Verdauen braucht. Das k\u00f6nnte ganz einfach so weitergehen, w\u00e4re da nicht etwas Nievorhergesehenes dazu gekommen, nennen wir es mal den technischen Fortschritt. Nun sieht es so aus, als w\u00fcrde sich dieser Fortschritt als ein Instrument entpuppen, das solche Suchtebenen erschafft, von denen keine\/r von uns mehr entkommen kann. Daher der Gong. Es ist keine Wertung n\u00f6tig, eine Entscheidung aber schon. Was stelle ich mir also unter den M\u00f6glichkeiten des Menschseins vor, und lebe ich mein Leben demgem\u00e4\u00df. Dann vom Silber in den Glanz des Goldes kommen: angemessenes Handhaben des Lebendigen.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ice &amp; fire Der auf vielen Ebenen tobende Kampf des Menschen um&#8230;ja was?&#8230;sein, beziehungsweise unser Hiersein, Dasein, Sichsein, kann und wird auf unz\u00e4hlbare Arten und Weisen gesehen und gedacht. Und wenn das in einem verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig freien Land geschieht, geh\u00f6rt diese gedanklich rotierende Seinsweise zur Nat\u00fcrlichkeit des menschlichen Alltags. 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