{"id":18505,"date":"2024-01-17T09:29:15","date_gmt":"2024-01-17T09:29:15","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=18505"},"modified":"2024-01-18T09:03:01","modified_gmt":"2024-01-18T09:03:01","slug":"gerne","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=18505","title":{"rendered":"gerne"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-18506\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/20240117_091950-e1705480611235-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"271\" height=\"361\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/20240117_091950-e1705480611235-225x300.jpg 225w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/20240117_091950-e1705480611235-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 271px) 100vw, 271px\" \/><br \/>\nRam, einen Vogel (-Freund) beweinend<\/h6>\n<h5>Dieses sch\u00f6ne, kitschtriefende Bild (Ausschnitt) des Gottes Ram habe ich beim Durchforsten meiner Indien-Kiste gefunden. Vielleicht hat es mich in dieses Herumst\u00f6bern gezogen, weil ich au\u00dfer den Corona Jahren zum ersten Mal meinen Winter nicht in Indien verbringe. Mein Bedauern, dort nicht mehr zu sein, wird jedoch nicht zu einer Jeremiade f\u00fchren, weil ich reichlich Gelegenheit hatte, mich an der h\u00f6chst erfrischenden Quelle indischen Denkens zu erfreuen. Jetzt, als Global Player, wird sich Indien kraft seiner hohen IT-Intelligenz in die Geister dr\u00e4ngen. Erstaunt wischt sich der sogenannte Normalb\u00fcrger die weltersch\u00f6pften Augen, und denkt an all das, was ihm als Hinduismus \u00fcber Medien serviert wurde, was er oder sie, also was sie gewohnt sind zu glauben, und es stimmt ja auch immer ein bisschen was am Glauben, und manchmal ist Glauben gar besser als Viertelwissen. Aber in Indien habe ich gelernt, was gemeint ist mit Menschlichkeit. das hat mich doch sehr gepr\u00e4gt. Menschlichkeit entsteht aus der Art und Weise des Umgangs mit Menschen. So habe ich keinen Inder einen Bettler liebevoll betrachten sehen, aber sie geben alle Geld, denn das ist, was der Bettler braucht. Jeder Inder kennt so viel Not, dass er fr\u00fch im Leben wei\u00df, dass er nichts machen kann au\u00dfer immer wieder irgendwo irgendwem was geben. 10 Prozent des Gehalts, das ist \u00fcblich. Dieses Thema kocht allerortens hoch, weil unsere Gehirne sich bem\u00fc\u00dfigt f\u00fchlen, Menschlichkeit neu zu definieren, da eine schleichende Entmenschlichung im Gange ist, die ein Gegensteuern hervorruft. In meiner oben erw\u00e4hnten Kiste habe ich viel Weisheit auf Bl\u00e4ttern gefunden, die indische Philosophen von sich gegeben haben. Und immer wieder h\u00e4tte ein einziger, zutiefst ernstgenommener Satz gereicht, um einen wahren Menschen aus einem zu machen. Aber all diese vielen S\u00e4tze sind wie ein Windhauch durch uns durchgegangen, und ja, einiges haben sie auch bewirkt. Wir leben, nicht wahr, in himmlischen Zeiten, in denen Weisheit auf allen Kan\u00e4len verf\u00fcgbar ist, warum dann die pubert\u00e4ren Entgleisungen zwischen Rechtem und Schlechtem. Bei den G\u00f6ttern in Indien war es auch lange berauschend, man wollte das ja: diese Eleganz der Erotik mit ihrem Kanal ins Zeit-und Todlose. Dann ging auch das vor\u00fcber. Vielleicht muss man gedanklich ein paar Akte an das epische Drama anh\u00e4ngen: damit alle Agenten des Spiels ihren Einsatz geben k\u00f6nnen. Denn es geht doch ums Geben, oder? Wenn man nichts hat als sich selbst zu geben, das wird auch gern erlebt.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ram, einen Vogel (-Freund) beweinend Dieses sch\u00f6ne, kitschtriefende Bild (Ausschnitt) des Gottes Ram habe ich beim Durchforsten meiner Indien-Kiste gefunden. Vielleicht hat es mich in dieses Herumst\u00f6bern gezogen, weil ich au\u00dfer den Corona Jahren zum ersten Mal meinen Winter nicht in Indien verbringe. Mein Bedauern, dort nicht mehr zu sein, wird jedoch nicht zu einer [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-18505","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18505","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18505"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18505\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18516,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18505\/revisions\/18516"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18505"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18505"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18505"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}