{"id":18500,"date":"2024-01-16T09:31:08","date_gmt":"2024-01-16T09:31:08","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=18500"},"modified":"2024-01-16T09:31:08","modified_gmt":"2024-01-16T09:31:08","slug":"ueberall-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=18500","title":{"rendered":"\u00fcberall"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-18501\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/20240116_094523-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"285\" height=\"380\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/20240116_094523-225x300.jpg 225w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/20240116_094523-768x1024.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/20240116_094523.jpg 1261w\" sizes=\"auto, (max-width: 285px) 100vw, 285px\" \/><br \/>\n\u00dcberall Augen<\/h6>\n<h5>Wenn einen Augen aus einem Zweigwerk oder aus einem Wolkengebilde anschauen, kann das auch eine sehr tiefgreifende Wirkung haben, aber man wei\u00df, dass dahinter kein rotierendes Gehirn liegt. Vielleicht ist das\u00a0 der Reiz, den die Instanz &#8222;Gott&#8220; f\u00fcr viele so attraktiv macht, eben, dass man sich vorstellen darf, kann und in manchen Religionen auch muss, dass da ein sehendes Auge auf einem ruht, g\u00fcnstigerweise wohlwollend, aber auch Ma\u00df nehmend und abw\u00e4gend, ob derdiedas Jeweilige geeignet ist zu h\u00f6heren oder tieferen Entwicklungen. Ich pers\u00f6nlich ziehe so ein Wolkenauge vor, denn es zieht vor\u00fcber und hat ganz unabsichtlich etwas gegeben, also mir gegeben, die auch noch nicht ganz frei ist vom Gernewahrgenommenwerden. In Indien hat mich immer verbl\u00fcfft, dass so viele Gesuchte (meist aus kriminellen Gr\u00fcnden) gesucht und dann tats\u00e4chlich gefunden werden, dabei war es einfach zu verstehen mit etwas \u00dcbung im kulturellen Gr\u00fcbeln: nicht nur herrschen im unermesslichen indischen Chaos ziemlich hohe Ordnungen, aber vor allem gibt es, oder soll ich &#8222;gab&#8220; sagen, sehr viele Menschen, die vor allem sitzen und schauen, der Tag also gef\u00fcllt mit Sitzen und Schauen, und im Verkehr ebenfalls sehr viel professionelles Schauen, denn immer ist es lebensgef\u00e4hrlich, was man da macht. Man muss schauen, wie es l\u00e4uft, damit man \u00fcberlebt. Nun muss ich an diesem Punkt nat\u00fcrlich auch bemerken, dass die digitale Gro\u00dfrevolution auch in Indien zugeschlagen hat. Man sieht Milliarden von Augenpaaren auf aalglatte Bildfl\u00e4chen starren, eben wie wir alle unsere Augen abnutzen an dieser gef\u00fchlsfreien Fl\u00e4che, und klar bleibt da einiges zur\u00fcck (man wei\u00df noch nicht, wieviel) und verblasst, und man wusste gar nicht, dass man es einst vielleicht hatte: einen eigenen, klaren Blick auf das Ganze. Denn vieles muss ja ein totales Mysterium bleiben, zum Beispiel wie die H\u00e4lfte von Amerika Donald Trump sieht, sodass die Intelligenz, aufs Auge vertrauend, eine Kr\u00e4nkung erf\u00e4hrt und sich zur\u00fcckziehen m\u00f6chte, noch hinter die Pupille. Am besten kurz schweigen, den Sehwerkzeugen wohlverdiente Ruhe schenken, und danken, wenn sich der Blick wieder l\u00f6st vom \u00dcberfl\u00fcssigen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcberall Augen Wenn einen Augen aus einem Zweigwerk oder aus einem Wolkengebilde anschauen, kann das auch eine sehr tiefgreifende Wirkung haben, aber man wei\u00df, dass dahinter kein rotierendes Gehirn liegt. 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