{"id":17355,"date":"2023-05-02T07:58:20","date_gmt":"2023-05-02T07:58:20","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=17355"},"modified":"2023-05-02T07:59:28","modified_gmt":"2023-05-02T07:59:28","slug":"nachdenken","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=17355","title":{"rendered":"nachdenken"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-17356\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20230502_090432-215x300.jpg\" alt=\"\" width=\"297\" height=\"414\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20230502_090432-215x300.jpg 215w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20230502_090432-768x1074.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20230502_090432-732x1024.jpg 732w\" sizes=\"auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px\" \/><br \/>\nlebendig<\/h6>\n<h5>Und da drau\u00dfen tobt das Menschsein unaufhaltsam vor sich hin, obwohl man gerne vermuten m\u00f6chte, dass\u00a0 zwischendrin\u00a0 Oasen des (verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen) Friedens sich auftun und gestaltet und mit klugen Mitteln konstruiert werden. Denn egal, wie lange wir alle leben werden, so ist das verf\u00fcgbar Beste (wie auch immer man es definiert) immer gut genug. Auch ein Putin wei\u00df, dass der gewaltsame und sch\u00e4bige Tod von 20 000 get\u00f6teten, russischen Soldaten allein in Bachmut nicht als Glanzleistung beurteilt werden kann. Ich frage mich, warum man so gar nichts von den Klageliedern der 20 000 russischen M\u00fcttern zu h\u00f6ren bekommt, die inzwischen doch wissen m\u00fcssten, dass da was gar nicht gut l\u00e4uft. Wir wiederum wissen nichts von der Gehirnw\u00e4sche, die dort gew\u00e4hlt wird, oder von der Todesangst, die Menschen in das gro\u00dfe Schweigen zwingt. Auch bei uns sind Generationen in diesem Schweigen versunken, und sicherlich ist es der digitalen Revolution zu verdanken, dass nun das gro\u00dfe Plappern m\u00f6glich geworden ist. Und wenn man&#8217;s bedenkt, m\u00fcsste dieser Redefluss bzw. diese Redefreiheit zu gesundem, menschlichem Verhalten f\u00fchren, aber vielleicht muss es sich erst einmal austoben, bis es wieder zu sich findet, nur wo ist &#8222;sich&#8220; bei all dem geblieben. Die sich von selbst gestaltende Beweisf\u00fchrung gegen die F\u00e4higkeit des Menschen, sich f\u00fcrsorglich um seinen Planeten als einzigen Wohnort zu k\u00fcmmern, ist deshalb so gef\u00e4hrlich, weil alles Geschehende gerne von uns als das &#8222;Normale&#8220; bezeichnet wird, wo es doch aller k\u00fchlen Beobachtung entsprechend eher der Irrsinn ist, der hier m\u00e4chtig waltet, und d a s oft genug an der Spitze der Kulturen. Und man kann (z.B.) an den amerikanischen Verh\u00e4ltnissen entlang sehr gut sehen, dass es (wiederum) einem einzigen Menschen-(Mann) gelungen ist zu beweisen, das angeblich m\u00e4chtigste Land der Erde so stark zu vergiften, dass man das Ganze nur noch als Groteske bezeichnen kann. Kommt aber endlich aus den ebenfalls existierenden, intelligenten Welten heraus ein Gegendruck, so sieht man ein z\u00e4hes Ringen, nur von extrem starkem Willen \u00fcberhaupt durchf\u00fchrbar, und der Ausgang ist immer noch offen, auch f\u00fcr uns als V\u00f6lker, die wir voneinander abh\u00e4ngig sind. Niemand wei\u00df, ob man \u00fcberhaupt noch vom &#8222;Siegen&#8220; reden kann, und die Frage &#8222;Worum geht&#8217;s eigentlich&#8220; ist an jedem Tisch brauchbar. Als meine Katze noch lebte und ich viele N\u00e4chte mit M\u00e4usen umgehen lernte, die sie mir als Geschenk (wie ich von Katzenkennern h\u00f6rte) darreichte, konnte ich so manche Maus auch lebendig fangen und lie\u00df sie bis zum Morgen in einem luftigen Beh\u00e4lter mit ein bisschen Nahrung.\u00a0 Manche von ihnen zogen sich sofort zur\u00fcck und wirkten sterbebereit. Andere k\u00e4mpften sich durch die Stunden hindurch in eine m\u00f6gliche Freiheit, und waren ja dann auch frei, wenn ich sie ins Gras setzte. Was sagt mir das? Ich denk mal dar\u00fcber nach.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>lebendig Und da drau\u00dfen tobt das Menschsein unaufhaltsam vor sich hin, obwohl man gerne vermuten m\u00f6chte, dass\u00a0 zwischendrin\u00a0 Oasen des (verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen) Friedens sich auftun und gestaltet und mit klugen Mitteln konstruiert werden. Denn egal, wie lange wir alle leben werden, so ist das verf\u00fcgbar Beste (wie auch immer man es definiert) immer gut genug. 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