{"id":17330,"date":"2023-04-27T08:06:58","date_gmt":"2023-04-27T08:06:58","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=17330"},"modified":"2023-04-27T08:06:58","modified_gmt":"2023-04-27T08:06:58","slug":"ai-liebe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=17330","title":{"rendered":"ai (Liebe)"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-17329\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/20230427_091921-232x300.jpg\" alt=\"\" width=\"282\" height=\"365\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/20230427_091921-232x300.jpg 232w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/20230427_091921-768x993.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/20230427_091921-792x1024.jpg 792w\" sizes=\"auto, (max-width: 282px) 100vw, 282px\" \/> *<br \/>\nDer Fl\u00fcgelschlag Ich<br \/>\nam Atem entlang<br \/>\nvon Schluchten<br \/>\nvon Vogel-Ei<\/h6>\n<h5>Wenn eine lebensbedrohliche Diagnose also in das Leben einschl\u00e4gt, kann man, wenn auch in dumpfer Ferne, einen Gong h\u00f6ren, der k\u00fcndigt Grenzen an, die man noch nicht kannte. Auch hier ist nichts gewiss, doch von jetzt an begleitet die jeweils Betroffenen dieser Klang, aber nicht nur die direkt Betroffenen. Der Klang schreckt auch die immer leicht schlummernden Herzen auf, und es str\u00f6mt auf einmal ein warmer Wind durch die Hallen, doch auch aufgewirbelt vom Ger\u00e4usch rasender Pferdehufe. Das Erschrockensein an sich sitzt an den R\u00e4ndern der Meere und sucht nach den Antworten, die keiner kennt. Wie lange noch erleben, was man, oft so nebenbei, f\u00fcr erlebenswert hielt, und das sich nun als das einzig Seiende herausstellt, n\u00e4mlich das, was es wirklich ist. Und wie weit ist man mit der eigenen Wirklichkeit gekommen, und wo und was ist \u00fcberhaupt wirkliche Wirklichkeit. Ist man an diesem Tor jemand, der Pr\u00fcfungen nicht scheut, der oder die kann hier das Ma\u00df und die Richtung der Meisterpr\u00fcfung selbst entscheiden. Denn Meisterpr\u00fcfung ist es doch in jedem Fall. Wer wei\u00df schon, was Abschied von hier, dem von uns bewohnten Planeten, ist. Ich fand immer offensichtlich, dass die, die zur\u00fcckgekehrt sind, nicht wirklich gegangen sind. Soll man also w\u00e4hlen, was immer einem angesagt scheint, oder aber sich ganz dem Fluss \u00fcberlassen. &#8222;Flow&#8220;, das ist doch auch so ein Zauberwort, viel benutzt und wenig \u00fcberpr\u00fcfbar, eben ob man ohne oder nur mit Schulung da hinkommen kann, wo man als eigene Str\u00f6mung in den Ozean einflie\u00dft undsoweiter. Das alles ist leichter zu formulieren (obwohl auch das nicht leicht ist) als es umzusetzen in kreative Erfahrung. Betroffen sind auch wir, die wir mit Menschen leben, die wir lieben, und wenn d i e sich verabschieden,\u00a0 haben die jeweils \u00dcberlebenden ihre eigenen Str\u00f6mungen, die zu kanalisieren sind. Da f\u00e4llt mir gerade der letzte Satz von einem Gottfried Benn Gedicht ein&#8230;&#8220;nur die Zypresse, der Trauerbaum, steht leer und unbewegt&#8220;. Der Trauerbaum steht leer und unbewegt, vielleicht ist es d a s, was man wirklich sp\u00fcrt: die Ohnmacht, die Leere und das Unbewegte, das vielleicht auf seine eigene Art alle Gef\u00fchle beinhaltet. Schlichte Nachen gleiten dem Strom entlang. Frauen bewegen mit langen St\u00e4ben das scheinbar Unbewegbare. Kein Gott mehr weit und breit, und dennoch: Liebe.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6>*Ei von Henrike Robert<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>* Der Fl\u00fcgelschlag Ich am Atem entlang von Schluchten von Vogel-Ei Wenn eine lebensbedrohliche Diagnose also in das Leben einschl\u00e4gt, kann man, wenn auch in dumpfer Ferne, einen Gong h\u00f6ren, der k\u00fcndigt Grenzen an, die man noch nicht kannte. 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