{"id":16821,"date":"2023-01-13T05:23:41","date_gmt":"2023-01-13T05:23:41","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=16821"},"modified":"2023-01-13T05:23:41","modified_gmt":"2023-01-13T05:23:41","slug":"wirklich-5","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=16821","title":{"rendered":"wirklich (?)"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-16822\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230113_082001-300x273.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"273\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230113_082001-300x273.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230113_082001-768x699.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230113_082001-1024x932.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h5>Ebenso, wie wenn man \u00fcberall Elefanten oder Bananen sehen kann, wenn man auf sie fixiert ist, so kann man auch ziemlich m\u00fchelos G\u00f6tter sehen. Geballte Wolken eignen sich daf\u00fcr, und hat man mal einen gewissen Grad an \u00dcberzeugung oder Besessenheit erreicht, tut&#8217;s auch eine Wand, an der der Monsoon gearbeitet hat. Es hat mich aber immer mal wieder besch\u00e4ftigt, w i e\u00a0 lebendig und &#8222;real&#8220; sich Dinge auf einer bestimmten Ebene anf\u00fchlen, wenn man die innere Energie in eine H\u00f6he stemmt, die sich ganz leicht auch d e m entziehen kann, was wir gerne den gew\u00f6hnlichen Alltag nennen, wo Vernunft und N\u00fcchternheit und Knowhow gesch\u00e4tzt sind, daran ist ja nichts auszusetzen. Erstaunlich ist doch vor allem, dass es die M\u00f6glichkeit einer freiwilligen Anstrengung in die Vertikale \u00fcberhaupt gibt, genauso wie die dunklen Korridore der Psyche, zu denen man hinabsteigen muss, g\u00fcnstigerweise mit einer Laterne in der Hand. Nun habe ich von Reena diese vertrackte Trilogie eines Mannes geschenkt bekommen, der Amish Tripathi hei\u00dft und viele Jahre bei der Bank sein Leben dahingab ins tr\u00fcbe Muss des Verdienens, bevor klar wurde, dass er geeignet ist daf\u00fcr, Romane \u00fcber G\u00f6tter zu schreiben. In dieser Trilogie wuseln sie nicht im Himmel herum, sondern sind Menschen auf der Erde, und es geht ihm vor allem um Shiva, der nat\u00fcrlich ein heldenhafter Typ ist mit einer blauen Kehle, der von seiner Vergottung nichts wissen will. Doch f\u00fcr viele ist er der Nilkantmahadev (der gro\u00dfe Gott mit der blauen Kehle), auf den sie gewartet haben, also von denen erwartet wurde, die die Prophezeiung kennen. Das erinnert mich nat\u00fcrlich an &#8222;Dune&#8220; von Frank Herbert, wo auch einer zum Gott gedrillt wird und die Zeichen erf\u00fcllen muss. Oder Jesus, dem seine angeblichen Wunder leider nicht viel geholfen haben. Anil meinte mal zu mir, jeder Mensch wolle doch ein Gott sein, ach echt jetzt, wunderte ich mich. Aber vielleicht ist ja was Wahres dran an der Tatsache, dass wir das Erhabene so m\u00f6gen, wenn jemand es produzieren kann, und dann wollen wir auch so ein Dumbledor sein oder von mir aus eine Naga Queen, die mit den geheimen Pfaden des Dschungels vertraut ist, auf jeden Fall vieles besser kann als wir wie zaubern und heilen und m\u00e4chtig Gutes tun unter den Menschlingen. Nat\u00fcrlich reizt es mich auch zu wissen, wie weit ein Mensch jenseits des Phantastischen wirklich Mensch werden kann. Oder haben wir hier den Kipppunkt, auf den viele von uns bewusst oder unbewusst konzentriert sind: dass wir, solange wir uns selbst im Weg stehen, nicht wirklich wissen, was sich verbirgt hinter unseren Masken und Identit\u00e4ten, und was, wenn wir eines Tages von uns selbst befreit sein k\u00f6nnten und einfach weitermachen, als w\u00e4re nichts geschehen. Denn die Welt wird\u00a0 sein,\u00a0 was immer die Gedanken der Weltbev\u00f6lkerung daraus machen, aber man selbst kann ja ruhig mal schauen, wer man wirklich ist, und ob es eine wirkliche Wirklichkeit \u00fcberhaupt gibt.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ebenso, wie wenn man \u00fcberall Elefanten oder Bananen sehen kann, wenn man auf sie fixiert ist, so kann man auch ziemlich m\u00fchelos G\u00f6tter sehen. Geballte Wolken eignen sich daf\u00fcr, und hat man mal einen gewissen Grad an \u00dcberzeugung oder Besessenheit erreicht, tut&#8217;s auch eine Wand, an der der Monsoon gearbeitet hat. Es hat mich aber [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-16821","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16821","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16821"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16821\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16825,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16821\/revisions\/16825"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16821"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16821"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16821"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}