{"id":16731,"date":"2023-01-02T04:59:49","date_gmt":"2023-01-02T04:59:49","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=16731"},"modified":"2023-01-02T04:59:49","modified_gmt":"2023-01-02T04:59:49","slug":"neu-jahr","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=16731","title":{"rendered":"Neu-Jahr"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 720px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-16731-1\" width=\"720\" height=\"1280\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/signal-2023-01-01-10-16-51-773.mp4?_=1\" \/><a href=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/signal-2023-01-01-10-16-51-773.mp4\">http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/signal-2023-01-01-10-16-51-773.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<h5>Heute las ich in den deutschen Nachrichten, dass die Silvesternacht eine wahre Schreckensnacht war, was vor allem die Verletzungen des menschlichen K\u00f6rpers betrifft. Ich bin auch immer froh, wenn diese unpr\u00e4zise Schicksalskurve vorbei ist. Meistens war ich zur Jahreswende in Indien und habe immer gestaunt, wieviel hemmungsloser L\u00e4rm gemacht werden kann, vor allem \u00fcber Lautsprecher, die hier als Lockv\u00f6gel dienen f\u00fcr alles, was in erlebnishungrigen K\u00f6pfen herumgeistert. Und fr\u00fcher bin ich dann, weil schlafen eh nicht drin war, mal raus, an den Junge-M\u00e4nner-Horden vorbei zur Quelle der Ohrenbet\u00e4ubung &#8211; und da war nichts. Was soll sein? Silvester kann ja f\u00fcr die, die gerne dabei w\u00e4ren, aber nicht wissen w i e, der Neujahrspartyhype noch schlimmer sein als die Weihnachtseinsamkeiten. Hat man es warm und sitzt oder spricht mit Freunden, kann das sehr genau das sein, was jeder Mensch m\u00f6chte. Und nichts gegen Parties, doch auch sie m\u00fcssen im Rahmen des Vorstellbaren stattfinden. Man kann sich gerne mal kurz ausmalen, dass praktisch die ganze Welt, und das sind viele Menschen, Silvester feiert, denn da ist auch kein trennender Glaube im Spiel, sondern es ist mehr ein planetarisches, spielerisches Herumgr\u00fcbeln um das, was war und das, was sein k\u00f6nnte, wenn man es nur wissen k\u00f6nnen w\u00fcrde. Aber man kann es nicht wissen. Es geht ja auch eher um das Davor, etwas Erhofftes im Festgewand, eingerichtet von Menschen f\u00fcr Menschen, damit man die Kurve kriegt, wenn die Ziffer an der kosmischen Uhr klick macht und man dem Abschied vom Planeten eine Zahl n\u00e4her r\u00fcckt. Deswegen will man unbedingt, dass es anf\u00e4ngt, so, als w\u00e4re man auf einmal in der Kurve ein anderer Mensch geworden, der nun neu und wagemutig weiterschreitet. Im Vorher wurde so viel investiert, bis dann endlich die B\u00f6ller wirklich knallen und klar wird, wo man sich befindet, und mit wem. Gestern abend war ich um die D\u00e4mmerung rum bei Gopal Milch und Honig\u00a0 holen, und wie ein tanzendes Etwas konnte ich mich durch die unruhigen Massen bewegen, die, einem nerv\u00f6sen Kollektivk\u00f6rper gleich, sich willig transportieren lie\u00dfen vom Techno-Gott, mitten ins Ungef\u00e4hre hinein. Als die Schallintensit\u00e4t sich bis ins Illegale steigerte, ging ich ans Fenster und schaute zum See hinaus: Totenstille. Techno-Tanz und Totenstille. Eigentlich ist es heute fr\u00fch sonnig und warm und hell, das vermittelt mein heutiges Video allerdings nicht, aber es gef\u00e4llt mir trotzdem. Wie ich durch die Dunkelheit des Raumes tastete und mich dann von der Stille des Au\u00dfenraumes \u00fcberraschen lassen konnte. Eine guten und angenehmen Beginn des Jahres w\u00fcnsche ich allerseits.<\/h5>\n<h1><\/h1>\n<h1><\/h1>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute las ich in den deutschen Nachrichten, dass die Silvesternacht eine wahre Schreckensnacht war, was vor allem die Verletzungen des menschlichen K\u00f6rpers betrifft. Ich bin auch immer froh, wenn diese unpr\u00e4zise Schicksalskurve vorbei ist. 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