{"id":1576,"date":"2016-12-17T04:59:11","date_gmt":"2016-12-17T04:59:11","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=1576"},"modified":"2016-12-17T05:51:48","modified_gmt":"2016-12-17T05:51:48","slug":"babas","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=1576","title":{"rendered":"Baba(s)"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1571\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161207_1509001.jpg\" alt=\"20161207_1509001\" width=\"174\" height=\"433\" \/>\u00a0\u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1578\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161216_1023201-201x300.jpg\" alt=\"20161216_1023201\" width=\"288\" height=\"430\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161216_1023201-201x300.jpg 201w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161216_1023201-768x1145.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161216_1023201-687x1024.jpg 687w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161216_1023201.jpg 1073w\" sizes=\"auto, (max-width: 288px) 100vw, 288px\" \/><\/p>\n<p>&#8222;Babas&#8220;, auch &#8222;Sadhus genannt, sind \u00fcberall in Indien zu sehen: herumwandernde M\u00f6nche, die, je nach Glaubw\u00fcrdigkeit, auch ehrenwerten Bruderschaften angeh\u00f6ren k\u00f6nnen, aber nicht m\u00fcssen, ja, oft auch nicht k\u00f6nnen, weil sie nirgendwo Lernenswertes gelernt haben und der ge\u00fcbte indische Blick sie erkennt und einstuft. Auch wenn die Einstufung negativ ausf\u00e4llt, gilt es als gutes &#8222;Karma&#8220;, sie zu ern\u00e4hren und zu erhalten. Auf diese Weise wird dann auch viel Kriminelles und Faules erhalten und ern\u00e4hrt, aber das macht dem Hindu nix aus, weil es ihn ja nichts angeht, was der Sadhu mit seinem Karma macht, denn er selbst gibt ihm ja was. W\u00fcrde das universelle Geschehen nicht auch das Wachsein offerieren, h\u00e4tte so eine Einstellung ihre rechtm\u00e4\u00dfige Logik. Auch braucht man nicht f\u00fcrchten, dass Sadhus verhungern, denn es gibt Orte wie diesen hier, an denen kein Mensch verhungern kann.T\u00e4glich kommen Hunderte von Pilgern mit vollen M\u00fcnzt\u00e4schchen und gehen nach dem gesegneten Bad wieder frohen Mutes mit leeren Geldt\u00e4schchen zur\u00fcck. Wenn ein Baba sagt: &#8222;Bring Mehl!, oder sonst was, dann bekommt er das. Nicht von mir, denn ich bin ausgestiegen aus der &#8222;Am-Feuer-sitz-Welt&#8220;. Sie tun ihre Arbeit nicht, nehmen ihr Amt nicht mehr ernst. Sie sollen der Wahrheit auf der Spur sein, aber die Wahrheit hinterl\u00e4sst keine Spur in ihnen. Im Gegensatz zum &#8222;Baba&#8220; bin ich eine &#8222;Mata&#8220;. Sie kennen mich aus der Szene und ich werde immer noch angesprochen, ob ich nicht was zu rauchen habe in meiner Sadhutasche, oder Geld zum Rumreisen, oder Zutaten f\u00fcr Chai, die Luxus geworden sind. Ich gr\u00fc\u00dfe sie h\u00f6flich (mit Jai Bolenath!, ein Gru\u00df an den &#8222;unschuldigen Herrn, Lord Shiva), und manchmal zuckt meine Hand am Schwert, aber ich darf ja nicht mit ihm fuchteln. Vielleicht ist die Zeit einsamer M\u00e4nnerleben auf der Suche, ja nach was denn, vorbei, die Zeit in den H\u00f6hlen, auf den Bergen und in den W\u00fcsten&#8230;..die Zeit an der Asche! Ah! Bhabhuti! Bhasmi! (Asche!) Meine Zeit an der Asche! Unzerst\u00f6rbares Gut.<br \/>\nAvinashi rup!<br \/>\nEiner lebt unter uns am Wasser, in einer Art K\u00e4fig. Da sitzt er nicht am Tag, denn das Gitter, das ihn von den silbernen Affen sch\u00fctzen soll, macht klar, wie sehr er ihnen gleicht. Er tr\u00e4gt nur Asche, ist nackt, und schweigt. Er spricht nie. Wenn er um den See geht, wo ich ihn heute von weitem so unauff\u00e4llig wie m\u00f6glich photographiert habe (siehe oben), tr\u00e4gt er einen sch\u00f6nen Schal. Was so ein Schal nicht alles leisten kann! In der rechten Hand tr\u00e4gt er einen Dreizack, Drisul genannt, ein Symbol von Shiva. Er ist ein Naga Baba, ein Nackter. Das muss man sich mal vorstellen: Tag f\u00fcr Tag in Asche und ohne Worte. Wahrscheinlich ist er auch einer der ganz Wenigen in Indien ohne Handy oder Smartphone. Wenn er gr\u00fc\u00dfen will, bimmelt er mit einem kleinen Gl\u00f6ckchen. Manchmal gibt er eine Blume oder ein St\u00fcck Obst, das andere ihm gegeben haben. Er verbreitet eine gute und unaufdringliche Stille.<\/p>\n<p>Das Bild zeigt ihn, wie gesagt, beim Vor\u00fcbergehen, und rechts eine Aschenschale f\u00fcr R\u00e4ucherst\u00e4bchen, heute fr\u00fch aufgenommen am Shani Tempel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0\u00a0 &#8222;Babas&#8220;, auch &#8222;Sadhus genannt, sind \u00fcberall in Indien zu sehen: herumwandernde M\u00f6nche, die, je nach Glaubw\u00fcrdigkeit, auch ehrenwerten Bruderschaften angeh\u00f6ren k\u00f6nnen, aber nicht m\u00fcssen, ja, oft auch nicht k\u00f6nnen, weil sie nirgendwo Lernenswertes gelernt haben und der ge\u00fcbte indische Blick sie erkennt und einstuft. 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