{"id":15689,"date":"2022-04-04T08:06:41","date_gmt":"2022-04-04T08:06:41","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15689"},"modified":"2022-04-04T12:35:40","modified_gmt":"2022-04-04T12:35:40","slug":"willentlich","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15689","title":{"rendered":"willentlich"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-15690\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220403_180836-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"284\" height=\"214\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220403_180836-300x225.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220403_180836-768x576.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220403_180836-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 284px) 100vw, 284px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-15691\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/signal-2022-04-01-19-42-26-949-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"213\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/signal-2022-04-01-19-42-26-949-225x300.jpg 225w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/signal-2022-04-01-19-42-26-949-768x1024.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/signal-2022-04-01-19-42-26-949.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/p>\n<h5>Dunkle Dinge passieren auf dieser Erde, finstres Zeug. Das ist nichts Neues, es kann einen nur immer mal wieder aufs Neue in Ersch\u00fctterungen werfen, die wiederum dazu f\u00fchren k\u00f6nnen, dass man n\u00e4her heranr\u00fcckt an sich und Gelegenheit bekommt, den Schrott, der in der eigenen Umlaufbahn noch herumschwimmt, in den Blick zu nehmen. Das hilft auf jeden Fall, dem von der Matrix Dargebotenen eine m\u00f6glichst weite Sichtweise entgegen zu bringen, um g\u00fcnstigerweise der jeweiligen Sachlage einigerma\u00dfen reale Einsch\u00e4tzungen entgegen bringen zu k\u00f6nnen. Jeder begonnene Krieg ist das Finserste, was der Mensch auf diesem Planeten unter sich selbst an Finsterem zu bieten hat, und Finsternisvergleiche w\u00fcrden hier nicht helfen. Der ganze Vorgang ist so unendlich sinnlos, im Sinne, dass darin \u00fcberhaupt kein Sinn zu finden ist, auch wenn jemand danach suchen sollte oder die \u00fcblichen Antworten finden in der langen Geschichte von Opfer*innen und T\u00e4ter*innen. Da kann man die Leiter der einem zug\u00e4ngigen Menschheitsgeschichte rauf- und runteklettern, und nirgendwo kann man beruhigt verharren. Wir erschaffen ja auch unsere eigene Vorstellung von Kulturen so, wie man sie, angeregt durch \u00fcbertragene Worte, eben sieht und haben m\u00f6chte (die griechische, die \u00e4gyptische, die indische z.B.) damit man dem Besten in ihnen begegnen kann, ohne immer zu bedenken, wie finster es\u00a0 dort ebenfalls war, wenn auch nur durch den \u00fcblichen Genuss einer Sklaverei, die vieles von dem, was Menschen sich w\u00fcnschen, erst m\u00f6glich macht. Gew\u00fcrze aus fernen L\u00e4ndern, oder die Gehirne von Notleidenden, die man g\u00fcnstig f\u00fcr eigene Zwecke einsetzen kann. Wissend, wie gut so etwas\u00a0 funktioniert, hat man erst mal die menschlichen Bedenken \u00fcber den Rand des eigenen Kahns geworfen. Dieser Krieg in der Ukraine wird uns lange besch\u00e4ftigen, auch wenn die, die den letzten noch erlebt haben, nicht mehr hier sind. Der neue Krieg wird die Erinnerungen an den letzten gro\u00dfz\u00fcgig l\u00f6schen, denn trotz des eint\u00f6nigen Grauens der Kriege ist diesmal einiges anders. Wir alle, die wir nicht direkt am Kriegsget\u00fcmmel beteiligt sind, verteidigen das Recht, das wir nahezu unbemerkt f\u00fcr uns selbst erhoben haben: das Recht auf eine Freiheit, die es allen erm\u00f6glicht, im Rahmen einiger Vereinbarungen ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und daraus zu machen, was jedem so einf\u00e4llt. Dass viele Menschen diesen ungeheuren Freiraum nicht in Anspruch nehmen f\u00fcr ihre Eigengestaltung, liegt nicht am Wesen der Freiheit, sondern schon eher am Wesen des Tr\u00fcgerischen, das sich einnistet in die Netze des Denkens. Und dort br\u00fctet es oft ungesehen und ungeh\u00f6rt vor sich hin, bis ein verborgener Wahn oder Trieb sich herausentwickelt und sich vorbereitet auf den Rachefeldzug. Auch dieser Krieg ist ein Rachefeldzug, ausgebr\u00fctet vom schwer Ahnbaren, einem Gehirn also, das eine undurchdringbare Maske tr\u00e4gt. Und diesmal ein Gegen\u00fcber, das (oder der) auf ertr\u00e4gliche Weise nackt ist, und man vielleicht gerade dadurch in ihm einen Menschen erkennt. Auch wenn dieser Mensch gerade Waffen braucht f\u00fcr die Verteidigung uns verst\u00e4ndlicher Werte. Obwohl man eigentlich die L\u00f6sung durch Waffen ablehnt. Es ist und bleibt also die finstre Seite der Notl\u00f6sung. Wegen der willentlichen Vernichtung des Lebendigen, die damit verbunden ist.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dunkle Dinge passieren auf dieser Erde, finstres Zeug. 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