{"id":15655,"date":"2022-03-30T07:37:12","date_gmt":"2022-03-30T07:37:12","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15655"},"modified":"2022-03-30T17:38:56","modified_gmt":"2022-03-30T17:38:56","slug":"entwickeln","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15655","title":{"rendered":"entwickeln"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-15639\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220324_181723-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"313\" height=\"417\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220324_181723-225x300.jpg 225w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220324_181723-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 313px) 100vw, 313px\" \/><br \/>\nW\u00e4chter des \u00d6dlands *<\/h6>\n<h5>Als ich diesen Titel gelesen habe, dachte ich an diese gro\u00dfen Fl\u00e4chen von zerst\u00f6rtem Land, die in Kriegen entstehen, wenn die hemmungslose Vernichtungsbereitschaft einsetzt, sicherlich auch oft aus Angst, das eigene Leben zu verlieren. Aber macht es das besser, wenn man \u00fcberlebt als M\u00f6rder, denn M\u00f6rder ist man doch dann, auch wenn es so sch\u00f6n get\u00fcncht oder von weit entfernten Tischen aus geregelt und befohlen wird. So bleibt dieses Umgehen mit der Ohnmacht. Und sicherlich ist es auch wichtig, dass immer wieder Menschen geboren werden, die es f\u00fcr m\u00f6glich oder sogar wahrscheinlich halten, dass\u00a0 die Menschheit sich eines Tages aus den \u00fcblich gewordenen Gr\u00e4ueltaten herausentwickeln kann. Denn wenn der Gedanke, mag er auch noch so naiv sein, sich nicht erh\u00e4lt, dann wird es noch schwerer, dem Menschen und vor allem d e n Menschen zuzugestehen, mit dem verf\u00fcgbaren Geist eine entsprechende Reife zu erlangen. Die noch im Kasperle Theater oder in lustig gedachten Filmen vorkommende Verhauerei eines vermeintlichen Gegners kann ja in Schw\u00e4nken herzlich zum Lachen reizen. Man lacht, weil man froh ist, dass Andere ausagieren, was man an sich selbst lieber nicht feststellen, aber doch kundgeben m\u00f6chte, dass man es kennt. Das reichlich D\u00fcmmliche eben, das auf fast allen Ebenen noch Spuren hinterlassen kann, sp\u00e4testens, wenn man erf\u00e4hrt, wie schwer es ist, d e r Mensch zu werden, den man vielleicht visioniert hat und man zeimlich schnell im Kraftakt steht, das tats\u00e4chlich M\u00f6gliche dann auch umzusetzen. Machtstreben und sein Missbrauch ist auch so ein Irrweg, den man in dramatischster Form an Diktatoren usw. beobachten kann, wenn sie an den Punkt kommen zu erleben, wie es flutscht mit den anderen Gesellen, die sich angesammelt haben, immer aus ihrem eigenen Interesse heraus, um dem Besessenen zu folgen. Bis etwas kommt, das als &#8222;zu sp\u00e4t&#8220; bekannt ist. Dann muss anderes Zeug her, das Gesetzlose nimmt seinen Lauf, und viel Blut flie\u00dft aus den Wunden des B\u00fcndnisses. Denn noch immer sind wir (Lebenden) zusammen auf einem Planeten, der nicht der gr\u00f6\u00dfte ist im intergalaktischen System. Anil, ein indischer Freund, zur Zeit besch\u00e4ftigt in Bangalore, dem Silicon Valley Indiens, \u00fcberraschte mich gestern mit der Aussage, dass die einzige M\u00f6glichkeit, Frieden unter den hiesigen Planetarier*innen zu erreichen, eine Invasion von Aliens sei, die den Erdlingen nicht wohlgesinnt sind, die sich dann aber zusammenrotten w\u00fcrden. Doch was soll das, auch das w\u00e4re ja dann kein errungener Frieden. Und es ist leider rein technisch einfacher, einen Gewehrschuss abzugeben, als in sich selbst zu kl\u00e4ren, was man eigentlich unter &#8222;Frieden&#8220; versteht. Ein in Indien \u00fcblicher Gru\u00df ist (u.a.) &#8222;Om Shanti&#8220;, also sowas wie &#8222;gesegnet sei der Frieden&#8220;, und oft habe ich ihn, nur durch geringste Betonungs\u00e4nderung, in ein Messer verwandeln sehen. Es wird dann schwierig, leichtf\u00fc\u00dfig zu bleiben und \u00fcber Kasperle zu kichern. So geht auch das pflichtbewusste Gr\u00fcbeln \u00fcber den Menschen Putin in eine neue Phase, ausgerechnet ausgedr\u00fcckt, und gar nicht schlecht,\u00a0 von Joe Biden\u00a0 mit den simplen Worten &#8222;I don&#8217;t care what he thinks&#8220;. Das nannte dann jemand eine Zeitenwende. Auch hohe Diplomatie hat ihre Grenzen, und bei ihrem Scheitern ist es vern\u00fcnftiger, zu pers\u00f6nlicher Einsch\u00e4tzung zur\u00fcckzukehren.<\/h5>\n<h6><\/h6>\n<ul>\n<li>\n<h6>Dieses nat\u00fcrliche Netzwerk von T\u00e4lern\u00a0 (in Kanada) ist erst im Jahre 2006 entdeckt worden (von Google Earth). Die wei\u00dfe Bahn, die aussieht wie ein Kopfh\u00f6rer, ist eine befahrbare Stra\u00dfe, die zu einer \u00d6lquelle f\u00fchrt.<\/h6>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4chter des \u00d6dlands * Als ich diesen Titel gelesen habe, dachte ich an diese gro\u00dfen Fl\u00e4chen von zerst\u00f6rtem Land, die in Kriegen entstehen, wenn die hemmungslose Vernichtungsbereitschaft einsetzt, sicherlich auch oft aus Angst, das eigene Leben zu verlieren. 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