{"id":1554,"date":"2016-12-15T05:45:32","date_gmt":"2016-12-15T05:45:32","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=1554"},"modified":"2016-12-15T14:09:29","modified_gmt":"2016-12-15T14:09:29","slug":"schoen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=1554","title":{"rendered":"Sch\u00f6n"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1556\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161215_1029401-189x300.jpg\" alt=\"20161215_1029401\" width=\"189\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161215_1029401-189x300.jpg 189w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161215_1029401-768x1222.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161215_1029401-643x1024.jpg 643w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161215_1029401.jpg 1077w\" sizes=\"auto, (max-width: 189px) 100vw, 189px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1555\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161215_1018021-284x300.jpg\" alt=\"20161215_1018021\" width=\"284\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161215_1018021-284x300.jpg 284w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161215_1018021-768x812.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161215_1018021-968x1024.jpg 968w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161215_1018021.jpg 1075w\" sizes=\"auto, (max-width: 284px) 100vw, 284px\" \/><\/p>\n<p>Als ich heute fr\u00fch aus der T\u00fcre kam und mich umschaute, dachte ich: einfach nur sch\u00f6n. Das Wasser, der Himmel, und die von Menschen erzeugte Ordnung, in der alles Sichtbare verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig ungest\u00f6rt ablaufen kann. \u00dcberall sind brahmanische Rituale am Weben und Werkeln, mit schier endlosen Ges\u00e4ngen auch mich begleitend beim eigenen Rundgang und Tun. Allerorts eifriges Om-en und ShriRam-en und Jai!ho-en&#8230;<br \/>\nWas ist sch\u00f6n? In so einem gesetzten Rahmen liegt auch eine\u00a0 Freiheit, die hier ziemlich entgrenzte Ausma\u00dfe annehmen kann. W\u00e4hrend der Priester in der N\u00e4he meines Platzes den Shiva Lingam (phallisches Symbol des Gottes) hingebungsvoll w\u00e4scht (sein Gro\u00dfvater hat ihm mal eingebleut, dass der Lingam nur Wasser braucht!), raucht der gerade erwachte Sahdu-M\u00f6nch seinen ersten Charras(Haschisch)-Chillum. Bis ich an meinem Ziel ankomme, muss ich an K\u00fchen, Ochsen, wilden Hunden und manchmal etwas gef\u00e4hrlichen roten Affen vorbeinavigieren, die alle mit einer gewissen Vorsicht zu genie\u00dfen sind und man lernen muss, Zeichen richtig zu deuten.<br \/>\nVon all dem h\u00e4ngt aber das &#8222;Sch\u00f6ne&#8220; nicht ab, sondern f\u00fcr mich ist es der Frei-Raum und das Ungest\u00f6rtsein, das ich genie\u00dfe. Das kann\u00a0 ebenso in westlichen, n\u00f6rdlichem oder s\u00fcdlichem Wohnraum erlebbar sein, wobei ein St\u00fcck Natur und Himmelsblick f\u00fcr das menschliche Wohlergehen unerl\u00e4sslich scheinen. Immer wieder auch eine\u00a0 Frage, die sich durch mein bis jetzt ziemlich gut gelungenes Leben zieht, und zwar &#8222;wie gl\u00fccklich und frei kann ein Mensch sich f\u00fchlen, wenn es &#8222;Aleppo&#8220; gibt. Aber es gibt immer Aleppo, was es nicht weniger erschreckend macht. Gleichzeitig gibt und gab es zB Ramana Maharishi (er fiel mir grad ein), der ziemlich vielen Menschen um ihn herum durch sein Beispiel das Schweigen und die gemeinsame Stille vermittelte. Ich bl\u00e4ttere z.Zt. im Buch eines Rinpoches, der darin einen buddhistischen Lehrer zitiert mit den Worten: &#8222;Nichts geschieht.&#8220; Woher wei\u00df man, dass etwas wahr ist, obwohl man es nicht erl\u00e4utern k\u00f6nnte.? Es ist gut zu wissen, woran man mit dem eigenen Schicksal beteiligt ist, damit man es entwirren\u00a0 und sich selbst und der Liebe treu sein, denn ohne sie: kein Weg aus der Maya, und mit ihr: weniger Angst vor dem Ungewissen. (Nichts geschieht!?)<\/p>\n<p>************************************************************<\/p>\n<p>Zwei Photos vom Morgen: eine Datura Pflanze, die aus einer marmornen Yoni w\u00e4chst &#8211; und der Shiva Lingam&#8230;.<\/p>\n<p>***********************************************************&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich heute fr\u00fch aus der T\u00fcre kam und mich umschaute, dachte ich: einfach nur sch\u00f6n. 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