{"id":15538,"date":"2022-03-14T09:16:05","date_gmt":"2022-03-14T09:16:05","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15538"},"modified":"2022-03-14T09:22:27","modified_gmt":"2022-03-14T09:22:27","slug":"einzeln-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15538","title":{"rendered":"einzeln"},"content":{"rendered":"<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-15539\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220313_103829-196x300.jpg\" alt=\"\" width=\"285\" height=\"436\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220313_103829-196x300.jpg 196w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220313_103829-768x1176.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220313_103829-669x1024.jpg 669w\" sizes=\"auto, (max-width: 285px) 100vw, 285px\" \/>,<br \/>\nMit leserlichem Text:<\/h5>\n<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-15542\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220314_091352-300x131.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"131\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220314_091352-300x131.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220314_091352-768x335.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220314_091352-1024x447.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/h5>\n<h5>Ich habe den Satz wie zuf\u00e4llig auf einem Blatt (ich vermute aus einer Illustrationsserie von Bernd Pfarr) gelesen und etwas hat sich sofort mit dem Krieg verbunden, oder vielmehr mit der als sch\u00f6n empfundenen Einfachheit des Friedens, wenn man dabei ist, ein paar Sachen zusammen zu suchen, die einem hoffentlich auf der Flucht in das Irgendwo behilflich sein k\u00f6nnen. Danach gibt es lange nichts Gutes mehr im einzelnen Haus, denn oft steht es gar nicht mehr und man h\u00f6rt auf, nach Gef\u00fchlen zu angeln, wenn es durch die Netzwerke gedrungen ist, dass es manche D\u00f6rfer gar nicht mehr gibt, und vielleicht auch manche St\u00e4dte nicht mehr. Wenn es so tierisch wird, oder sage ich lieber unmenschlich, um die Tiere nicht zu entw\u00fcrdigen, so unmenschlich also wird, dass einen auch die Aussicht auf ein fernes und ungewisses Den Haag keineswegs beruhigen kann, ja, was dann. Dann nehmen zum Beispiel Eltern ihre Kinder mit auf Demos, damit sie wissen, warum man sowas tut, man sozusagen in eine andere Form des Kampfes eintritt, eben mit dem, was man selbst f\u00fcr wichtig oder m\u00f6glich h\u00e4lt. Auch die Maschinerie des Helfens hat ihre Dauerbrenner, und man kann wirklich nicht klagen \u00fcber die Eilfertigkeit der Hilfsangebote. Aber der Krieg ist da! Der Krieg, und dass so etwas wie ein Krieg \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist! Das ist so schauderhaft, dass man unwillk\u00fcrlich an die Peinlichkeit der Worte heranr\u00fcckt und sie nur zul\u00e4sst, damit man selbst ein Seil \u00fcber den Abgrund spannen kann, nicht wissend, ob es h\u00e4lt. Im Angesicht des unermesslichen Leidens kann es einem auch schwerfallen bis unm\u00f6glich werden, Zuflucht zu finden bei den gro\u00dfen Weisheiten, obwohl sie genauso unausrottbar sind wie der Krieg, nur mit vollkommen anderen Ausrichtungen. Aber heilig gesprochen und verehrt ist er ebenfalls worden, der Krieg. An sich gar nicht unumg\u00e4nglich, ist er doch oft genug hei\u00df erw\u00fcnscht und wird gerne als unerl\u00e4sslich gesehen, wenn man seine wilden Begierden auszudehnen w\u00fcnscht auf\u00a0 das einem begehrenswert Erscheinende. &#8222;Man&#8220;?, oder &#8222;Mann&#8220;, oder zuweilen auch mal eine Frau, auffallend selten allerdings, denn vielleicht hat sie ihre Kampfbereitschaft auf andere Gebiete verlagert, wo weniger Menschen durch immer blutr\u00fcnstigere Handlungen vernichtet werden undsoweiter. Aber wie dem auch sei, so bleibt es doch keinem Menschen erspart, sich mit den existierenden Gepflogenheiten des menschlichen Tummelns auseinanderzusetzen und eigene Schl\u00fcsse daraus zu ziehen. Vielleicht, dass das Spiel, hier eine absolute Trag\u00f6die, sich tats\u00e4chlich immer wieder darin gleicht, dass bestimmte festgelegte Rollen st\u00e4ndig neu besetzt werden, weil diese Positionen mit Ruhm und Reichtum und Heldentum verbunden werden. Wenn man sie nicht mehr miteinander verbindet, h\u00f6rt der Spuk auf. Deswegen ist (z.B.) jeder Russe und jede Russin, die trotz allem auf die Stra\u00dfe gehen, ein Highlight oder ein Hoffnungsstrahl. Denn wir wissen ja nicht, ob das Drama tats\u00e4chlich fixiert ist, oder immer offen und frei f\u00fcr unendliche Variationen, die uns anregen, die Wirkkraft der Zusammenh\u00e4nge zu bedenken und dementsprechend handlungsf\u00e4hig zu bleiben.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>, Mit leserlichem Text: Ich habe den Satz wie zuf\u00e4llig auf einem Blatt (ich vermute aus einer Illustrationsserie von Bernd Pfarr) gelesen und etwas hat sich sofort mit dem Krieg verbunden, oder vielmehr mit der als sch\u00f6n empfundenen Einfachheit des Friedens, wenn man dabei ist, ein paar Sachen zusammen zu suchen, die einem hoffentlich auf [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-15538","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15538","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15538"}],"version-history":[{"count":8,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15538\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15550,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15538\/revisions\/15550"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15538"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15538"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15538"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}