{"id":15526,"date":"2022-03-12T16:08:03","date_gmt":"2022-03-12T16:08:03","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15526"},"modified":"2022-03-12T16:10:21","modified_gmt":"2022-03-12T16:10:21","slug":"feiern-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15526","title":{"rendered":"feiern (?)"},"content":{"rendered":"<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-15527\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220308_105316-146x300.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"452\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220308_105316-146x300.jpg 146w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220308_105316-768x1577.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220308_105316-499x1024.jpg 499w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220308_105316.jpg 1687w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><br \/>\n*<\/h5>\n<h5>Heute haben wir mal wieder etwas gefeiert &#8211; einen Geburtstag. Obwohl wir uns darauf geeinigt haben, dieses Jahr auf Geschenke zu verzichten, brach auf einmal ein gro\u00dfer Reichtum aus, der Genuss feiner Spezialit\u00e4ten, der durch Anregung und Inspiration entsteht. Nat\u00fcrlich war auch das keine Pause, es hat nur gut getan, der Daseinsfreude Ausdruck zu verleihen, wenn auch in bescheidenem Rahmen. Die G\u00e4ste kamen und wir sprachen \u00fcber den Krieg, weil der Krieg da ist. Und obwohl es noch andere Themen gibt, ja, dies oder jenes, so ist doch der Krieg allgegenw\u00e4rtig. Es wird ja allerortens erkl\u00e4rt oder ger\u00e4tselt, warum gerade dieser Krieg so eine immense emotionale Aufladung birgt, und an allen ge\u00e4u\u00dferten Vermutungen schien mir etwas zu fehlen. Die Satire Deluxe Boys machten dunkle Witze \u00fcber die N\u00e4he von blondem Haar und blauen Augen. Oder die Nachbarn, die einem n\u00e4her sind, ach wirklich? Wir wissen doch erst jetzt, dass sie vor ein paar Stunden noch genau so lebten wie wir, was immer das hei\u00dfen mag. Dann ist da dieser Selenski, der in seine Rolle torpediert wurde wie ein Instant Robin Hood. Einer, der Sympathien hinter sich b\u00fcndeln kann, alle wollen ihm helfen, soweit das eben geht, auch wenn es f\u00fcr ihn nicht weit genug geht. Wer h\u00e4tte gedacht, dass so ein Gegenspieler des russischen Diktators auf dem Feld erscheint. Einer, um dessen Leben man bangt, denn ohne ihn w\u00e4re alles noch dunkler und h\u00f6chstwahrscheinlich verloren. Es liegt eine Angst in der Luft, dass die n\u00e4chsten Tage noch schlimmer werden,und die ganze Welt hilflos oder s\u00fcchtig an den Bildschirmen h\u00e4ngt. Die Welt also als das von uns Menschen Erschaffene, die wir zuschauen, wie sich das schlechthin Unertr\u00e4gliche ungehemmt austobt. Die Groteske, die hier und da ihre Fratze zeigt, wenn wir unsere Abh\u00e4ngigkeiten erkennen, die diesen Krieg f\u00fcttern. Und so entlarvt sich das Spiel letztendlich selbst. Vielleicht ist es das, was sich manchmal wie die geballte D\u00fcsternis selbst zusammenzieht, um in h\u00f6llischem Ausbruch in uns gebeugt zu werden im Verst\u00e4ndnis des ersehnten Normalen, das es gar nicht gibt. Denn es gibt doch meist nur durch die nicht mehr \u00fcbersehbare Not einen nat\u00fcrlichen Zwang des Hinschauens. Also wenn es nicht mehr geht, in das Woanders zu schauen, ohne das Leid der Anderen zu sp\u00fcren. Und gut, etwas zelebrieren zu k\u00f6nnen, ohne dass man vergessen muss oder kann, was da immer wieder ausbricht unter uns Menschen, das uns erzittern l\u00e4sst, und auf das es keine Antworten gibt. Nackt stehen die Fragen im Raum.<\/h5>\n<h5>*Bild: H.Robert<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>* Heute haben wir mal wieder etwas gefeiert &#8211; einen Geburtstag. 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