{"id":15464,"date":"2022-03-04T09:24:08","date_gmt":"2022-03-04T09:24:08","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15464"},"modified":"2022-03-04T13:46:44","modified_gmt":"2022-03-04T13:46:44","slug":"kontakt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15464","title":{"rendered":"Kontakt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-15465\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220301_173728-300x146.jpg\" alt=\"\" width=\"372\" height=\"181\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220301_173728-300x146.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220301_173728-768x374.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220301_173728-1024x498.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 372px) 100vw, 372px\" \/><\/p>\n<h5>Es bleibt nicht aus, dass man einen Weg f\u00fcr sich selbst finden muss zwischen den Ber\u00fchrungen, die in diesem unwirklichen Kriegsvorgang vielseitig ausgel\u00f6st werden, und der Notwendigkeit, nicht dem Sog zu verfallen, dem schwarzen Treibsand, der die scheinbare Unl\u00f6sbarkeit der menschlichen Trag\u00f6die durch eigenes Verhalten und Fehlverhalten noch einmal auf dramatischste Weise dokumentiert. Jemand meinte, das w\u00e4re doch eine Art komplett \u00fcberholter Kriegsf\u00fchrung, was mich nur wegen meiner eigenen Gedanken erstaunt hat, als wir alle uns so etwas gar nicht mehr vorstellen konnten. So, als h\u00e4tten wir die Ausma\u00dfe der m\u00f6glichen Barbarei unter den PlanetenbewohnerInnen etwas tiefer verstanden, indem wir in den Netzwerken auf alles Zugriff hatten und haben, und daraus auch (bestenfalls) eine Art Bildung entstehen konnte und kann, die letztendlich, weil so rigoros unakademisch, in der Zukunft auf vieles Aufbauen geistiger Schaltstellen wird verzichten k\u00f6nnen. Auch wenn zuweilen von tiefer Trauer begleitet f\u00fcr all das Verlorene, das man f\u00fcr unsterblich hielt. Und doch h\u00e4lt einen (mich) das Schreckensszenario in Atem. Was haben wir nicht alles von Ukrainern und Ukrainerinnen und ihrem Land geh\u00f6rt und gelernt in den letzten Tagen, sodass mal wieder eine Geldspendengro\u00dfz\u00fcgigkeitswelle durch Deutschland wogt, und nun sterben sie vor unseren Augen. Denn auch wir, die wir noch Eltern hatten in der\u00a0 grausamen Vernichtungs-Orgie, sehen nun vor uns die un\u00fcberwindbare Entfesselung der Machtgel\u00fcste oder Triebe eines einzelnen Mannes. Oder wie soll man das nennen, wenn die Bef\u00fcrchtung, ein gewaltbereites Gehirn k\u00f6nne nicht mehr kontrolliert werden sondern sich in Bereitschaft versetzt, m\u00f6glichst viele in den Abgrund mitzunehmen. Wenn diese Angst also best\u00e4tigt wird und niemand mehr einsch\u00e4tzen kann, ob der Beschuss eines Atomkraftwerks ein Versehen war oder eine weitere Drohmeldung des Ausgerasteten. Beim Schachspiel gibt es noch Regeln, wenn der K\u00f6nig ausgebootet wird. Dann ist das Spiel\u00a0 zu Ende, aber es gibt immer noch das Remis und die n\u00e4chste Runde. Das wirklich Gef\u00e4hrliche an diesem laufenden Drama ist, dass es f\u00fcr Putin fr\u00fcher oder sp\u00e4ter klar werden wird, dass sein Spiel zu Ende ist. Auch eine Waffenruhe, dringend notwendig f\u00fcr alle Anderen, w\u00fcrde diesem Geist nicht vorgaukeln k\u00f6nnen, dass es f\u00fcr ihn noch einen Ausgang aus diesem total verfahrenen Krieg geben k\u00f6nnte. Auch sieht man ihn nicht auf eine Zyankali Kapsel bei\u00dfen, um der Welt\u00e4chtung zu entgehen, nein. Denn wir wissen es nicht, was er ausheckt. Die neue &#8222;Zeit&#8220; strotzt geradezu von Fragen, die vermutlich alle in meiner Fragensammlung landen werden als leichte Beute. Auf den ersten 15 Seiten z\u00e4hle ich tats\u00e4chlich 15 Fragen, das muss Absprache gewesen sein. Dann gibt es in der Rubrik &#8222;Entdecken&#8220; diesmal eine fast leere Seite, auf der es fragt &#8222;Was ist jetzt noch unvollstellbar&#8220;?, gefolgt von einer g\u00e4nzlich wei\u00dfen und leeren Seite. Man soll eine Antwort auf die Frage geben. Eigentlich wollte ich nur sagen, dass ich darauf keine Antwort geben m\u00f6chte, denn vieles bleibt f\u00fcr mich unvorstellbar, aber das ist ja bereits eine Antwort. Die Frage, wie weit man sich in eine Vorstellung hineinwagen sollte, kann nur pers\u00f6nlich entschieden werden, denn es gilt auch, dass, je pr\u00e4ziser die Vorstellung, desto wahrscheinlicher die Manifestation. Trotzdem kreisen die Gedanken um vieles herum, was man bereits bedenken kann in einem m\u00f6glichst n\u00fcchternen Zustand. Wir stecken zweifelsohne in einer bedenklichen Situation, sind aber sehr unterschiedlich damit besch\u00e4ftigt. Ich schreibe, weil es mir gut tut, mit mir in Kontakt zu bleiben, und dadurch auch mit den Anderen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es bleibt nicht aus, dass man einen Weg f\u00fcr sich selbst finden muss zwischen den Ber\u00fchrungen, die in diesem unwirklichen Kriegsvorgang vielseitig ausgel\u00f6st werden, und der Notwendigkeit, nicht dem Sog zu verfallen, dem schwarzen Treibsand, der die scheinbare Unl\u00f6sbarkeit der menschlichen Trag\u00f6die durch eigenes Verhalten und Fehlverhalten noch einmal auf dramatischste Weise dokumentiert. 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