{"id":15446,"date":"2022-03-02T09:45:43","date_gmt":"2022-03-02T09:45:43","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15446"},"modified":"2022-03-03T05:44:40","modified_gmt":"2022-03-03T05:44:40","slug":"was-wenn","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15446","title":{"rendered":"was, wenn&#8230;"},"content":{"rendered":"<div class=\"col-lg-5\">\n<div>\n<div class=\"m-header\">\n<h1><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-15450\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG-20220302-WA0000-300x298.jpg\" alt=\"\" width=\"262\" height=\"261\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG-20220302-WA0000-300x298.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG-20220302-WA0000-150x150.jpg 150w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG-20220302-WA0000-768x763.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG-20220302-WA0000-1024x1018.jpg 1024w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG-20220302-WA0000-365x365.jpg 365w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG-20220302-WA0000-500x500.jpg 500w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG-20220302-WA0000.jpg 1272w\" sizes=\"auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-15431\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220228_180530-300x288.jpg\" alt=\"\" width=\"271\" height=\"260\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220228_180530-300x288.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220228_180530-768x738.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220228_180530-1024x984.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 271px) 100vw, 271px\" \/><\/h1>\n<h5>Das &#8222;Was, wenn&#8220; bleibt f\u00fcr uns alle, die wir nicht in der Ukraine sind, weiterhin eine Formel der Angst, die nicht unbegr\u00fcndet ist. Die Worte der Anderen helfen oft auch nicht.Und wie wir&#8217;s auch drehen und wenden, so wissen wir doch, dass wir in den n\u00e4chsten Stunden Zeugen eines grauenhaften Geschehens sein werden, denn nichts wird den entmachteten Wunschzaren aufhalten k\u00f6nnen. Das ist schon ein bitterer Happen des Weltwissens: dass wir, wenn wir sie dringend aufhalten m\u00fcssten, sie nicht aufhalten k\u00f6nnen. Niemand hat sie je aufhalten k\u00f6nnen, und immer wieder haben sie ihr Unwesen getrieben. Dann gibt es kurz die zuweilen heroische Einstiegsbereitschaft der Vater-oder Mutterlandsverteidiger, bis sie tot oder verst\u00fcmmelt oder traumatisiert sind. Auf einmal gelten tote K\u00f6rper den entmenschlichten Vernichtern als Siegestroph\u00e4en. Man kannte sie nicht, obwohl sie sich einmal Br\u00fcder und Schwestern nannten. Alles Worte, die nicht mehr unbeschwert klingen. Man ringt um die Fassung, die es gar nicht mehr gibt. R\u00fcckw\u00e4rts und vorw\u00e4rts kommt einem das Leben kurz vor. Es ist doch meistens die Katastrophe, die den Blick weitet und in den lebendigen Augenblick f\u00fchrt, wo man den Anderen in die Augen schaut, als h\u00e4tte man sie vorher irgendwie nicht richtig gesehen, obwohl man so sehr wollte. Nun kann eine einzige Geste einen Weltkrieg ausl\u00f6sen, ein Druck zu viel, eine unertr\u00e4gliche Aussichtslosigkeit kann ihn erfassen, der sich als Superman empfand und nun umgehen muss mit der \u00fcberraschenden Wirkung. Und sie ist \u00fcberraschend. Vielleicht war auch an manchen durch Tr\u00e4gheit erm\u00fcdeten Ecken und Winkeln des Menschseins die Pandemie ein Vorreiter f\u00fcr nachdenkliches Verhalten, denn wenn Tod und Leben in so eine sp\u00fcrbare N\u00e4he kommen, konzentriert sich der Blick bereitwilliger auf das Wesentliche. \u00dcber das, was einem wesentlich erscheint, kann man dann noch weiterhin nachdenken, solange und soweit man Zeit hat. Es ist auffallend, dass niemand mehr \u00fcber Omikron redet, obwohl er (der Eindringling) bereits im R\u00fcckzug war. Vielleicht geht das Verschwinden schneller, wenn niemand mehr an ihn denkt. Nun taumelt Putin durch die Gehirnzellen, und so mancher Witz kratzt auch an den Gel\u00fcsten der Vernichtung, die ihn gerne wegpusten w\u00fcrden. Wer aber alles hinter ihm steht und sein Gro\u00dfreich-M\u00e4rchen mitgetragen hat, das wissen wir nicht. Selbst Oligarchen haben sich von ihm distanziert, aber es reicht nicht zu einem Staunen. Seien wir also anwesend mit unseren eigenen und den politischen Bewegungen, wie wir es k\u00f6nnen, und ertragen das Unertr\u00e4gliche. Wie weit das von uns erforderlich werden wird, das werden wir sehen. Wir werden sehen.<\/h5>\n<\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<div class=\"m-header\">\n<div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"col-lg-7\">\n<div><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"col-lg-7\">\n<div><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das &#8222;Was, wenn&#8220; bleibt f\u00fcr uns alle, die wir nicht in der Ukraine sind, weiterhin eine Formel der Angst, die nicht unbegr\u00fcndet ist. 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