{"id":1527,"date":"2016-12-11T01:47:45","date_gmt":"2016-12-11T01:47:45","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=1527"},"modified":"2016-12-12T15:50:49","modified_gmt":"2016-12-12T15:50:49","slug":"kostbar","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=1527","title":{"rendered":"kostbar"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1528\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161210_1037291-210x300.jpg\" alt=\"20161210_1037291\" width=\"315\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161210_1037291-210x300.jpg 210w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161210_1037291-768x1097.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161210_1037291-717x1024.jpg 717w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161210_1037291.jpg 1070w\" sizes=\"auto, (max-width: 315px) 100vw, 315px\" \/><\/p>\n<p>Soeben erreicht mich die Nachricht (aus Deutschland), dass in einem befreundeten Familienkreis ein Mann sich auf dem Speicher erh\u00e4ngt hat, weil er nicht weiter zur Last fallen wollte mit dem, was er da war. Ich nehme es als heutige Eingebung, da es sich in meinem Geist eh schon angedockt hat. Er war, wie ich lese, der ungeliebte Sohn seiner Mutter, deren Mutter ihn wiederum aufgezogen hat. Nach so einem ersten Ungeliebtsein ist sicher nicht alles verloren, denn jedes Schicksal bietet M\u00f6glichkeiten, mit der eigenen Anwesenheit auf der Erde umzugehen. Aber das Nicht-geliebt-werden von der Mutter hinterl\u00e4sst so tiefe Furchen und Wunden, dass sie oft\u00a0 nicht mehr geheilt oder bew\u00e4ltigt werden. Dass Menschen so verzweifelt werden k\u00f6nnen, dass sie ihr eigenes Leben ausl\u00f6schen, hat mich immer erschrocken. Dass, zumindest im Moment der Tat, kein Funke mehr \u00fcbrig war f\u00fcr die Einzigartigkeit des Lebens. Es gibt auch eine Freiheit, von der u.a. Dichter und Denker und Leidende und dazu Entschlossene Gebrauch gemacht haben: die Freiheit, sich das eigene Leben zu nehmen.<br \/>\nWas haben sich wiederum andere Geister die M\u00fcnder fusselig geredet, um das Wissen zu vermitteln, das zu vom Leid erl\u00f6ster Gegegnwart f\u00fchren soll.<br \/>\nHier im Dorf ist gerade Festival-Auftakt, irgendwas mit &#8222;Sacred&#8220;. Die Chief-Ministerin von Rajasthan , Vasundhara Raje, wird erwartet. Als ich vorhin an der riesigen B\u00fchne vorbeistolpern musste, da noch nicht alles fertig geworden war, fing ein Lama an, eine Lecture \u00fcber Chakren zu geben, auf Englisch. Ich fand mich vor\u00fcbergehen. An meinem Morgenplatz angekommen, las ich, wie gesagt, die Nachricht. Da kam Surendra, ein kleiner Junge, mit seinem Schulbuch\u00a0 und wollte, dass ich einen englischen Text mit ihm lese. Der gefiel mir sehr gut und stellte f\u00fcr mich eine Verbindung her zwischen allem, was mir so durch den Kopf gegangen war, \u00fcber die Kostbarkeit des Lebens einerseits, und andrerseits \u00fcber die M\u00f6glichkeit und Freiheit, es zu beenden. Die folgenden (und nur die ersten) Zeilen des Gedichtes, die ich mir notiert habe,\u00a0 sind von Erin Mazur. Das Photo oben ist auch aus dem Schulbuch.<\/p>\n<h3>\u00a0Swift on the wing, powerful flight,<br \/>\nI soar, my tail spread wide.<br \/>\nI fly freedom, I fly for life,<br \/>\non feathered wings I glide&#8230;&#8230;&#8230;<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Soeben erreicht mich die Nachricht (aus Deutschland), dass in einem befreundeten Familienkreis ein Mann sich auf dem Speicher erh\u00e4ngt hat, weil er nicht weiter zur Last fallen wollte mit dem, was er da war. Ich nehme es als heutige Eingebung, da es sich in meinem Geist eh schon angedockt hat. 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