{"id":14315,"date":"2021-10-01T08:08:51","date_gmt":"2021-10-01T08:08:51","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=14315"},"modified":"2021-10-01T08:08:51","modified_gmt":"2021-10-01T08:08:51","slug":"neu-werden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=14315","title":{"rendered":"neu werden"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-14319\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211001_090810-112x300.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211001_090810-112x300.jpg 112w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211001_090810-768x2065.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211001_090810-381x1024.jpg 381w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211001_090810.jpg 882w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-14316\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211001_090154-154x300.jpg\" alt=\"\" width=\"154\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211001_090154-154x300.jpg 154w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211001_090154-768x1493.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211001_090154-527x1024.jpg 527w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211001_090154.jpg 1231w\" sizes=\"auto, (max-width: 154px) 100vw, 154px\" \/><\/p>\n<h5>&#8222;Was neu wird in Deutschland&#8220; ist der neue Titel der &#8222;Zeit&#8220;, die gestern hereinkam und noch ungelesen auf dem Tisch liegt. Ich interessiere mich gerade f\u00fcr die Wirkung dieser Titel, weil sie mir vor allem in der letzten Zeit so vorkommen wie die Stimme des Volkes, in ein Haiku gepresst, sodass es einem sozusagen jenseits der Vernunft etwas zu verstehen gibt, was nur auf diesem Wege m\u00f6glich ist. Was nat\u00fcrlich auf jeden Fall neu wird ist, dass mehr junge Menschen an die politische Front kommen. Sie haben den Klimawandel f\u00fcr sich entdeckt als eine verst\u00e4ndliche Emp\u00f6rung gegen die Ausbeutungssucht ihrer Vorg\u00e4ngerInnen, und nun laufen \u00fcberall die Klimarettungsmaschinerien hei\u00df, damit man punkten kann mit einer gewissen Vort\u00e4uschung an Erwachen, oder wittert man hier die potentielle Macht zuk\u00fcnftiger Finanzen. Zur Frage steht nach wie vor, ob Jung oder Alt noch Zeit haben, neu zu werden, und was ist denn das: neu? Vor der schwierigen Beantwortung dieser Frage oder dem Versuch\u00a0 davon gibt es noch andere S\u00e4tze, die man auf Plakaten \u00fcber die Zukunft lesen konnte und kann.\u00a0 Da erkennt man, dass Verwandlung sein muss, unbedingt, denn s o kann es nicht weitergehen. Im indischen Denken gibt es diese Idee, dass es gerade in der Zeitphase der \u00fcberwiegenden Verfinsterung aller Werte und Welten, die bekannt sind, eine Besonderheit gibt: und zwar wird es so gesehen, dass der Leidensdruck auch eine Gegenreaktion hervorbringt und somit eine M\u00f6glichkeit der Bewusstwerdung erzeugt, die zuvor nicht m\u00f6glich war. Alles, was gewusst werden m\u00f6chte, kann zu dem Grad, wie es m\u00f6glich ist, gewusst werden. Der geistige L\u00f6sungsdruck ist gro\u00df, und so manches Wundermittel verspricht Heilung, wo vielleicht keine mehr m\u00f6glich ist, aber auch das h\u00e4ngt ab von vielen Faktoren, und hier wird es ja spannend. Denn ob der Plan gelingt, dass der Mensch auf dem Planeten, auf dem er sich vorfindet, weniger Unheil anrichten wird, das steht in den Sternen, und auch dort steht es nicht. Es ist immer wohltuend, wenn frisches Geistblut durch die Synapsen rinnt, aber alles dr\u00e4ngt danach, sich auch zu manifestieren, und da taucht wieder die Zeitfrage auf. Manchmal h\u00f6rt man von Menschen, die etwas Tiefgreifendes durchlebt haben, dass sie sich wie neugeboren f\u00fchlen. Irgendwas, was sich eingenistet hat, f\u00e4llt weg und hinterl\u00e4sst Raum. Doch herrscht die Neigung vor, schnell wieder etwas hineinzuf\u00fcllen und die Verdauungsproblematik setzt ein, die zu \u00dcberlastung und \u00dcberforderung f\u00fchrt, und so nimmt man gerne das Ganze als eine Leere wahr, eine bestimmte Form der Leere, die nicht wirklich eine ist, die Neues hervorbringen kann, sondern es ist die Leere der geistigen \u00dcberf\u00fctterung, und ohne roten Faden irrt der Geist durchs Labyrinth der Anforderungen, und die Resonanz zu ihnen bricht ab. Wenn ein Mensch sagt &#8222;ich kann nicht mehr&#8220;, hat mal jemand gesagt, soll man auf ihn h\u00f6ren. Deswegen wird es vermutlich ein bisschen was Neues geben in Deutschland, weil manche noch k\u00f6nnen, mal schauen wie lange. Au\u00dferdem sind wir, bzw. ich, auch nicht frei von Verantwortung, und man kann ja durchaus tieferes und souver\u00e4nes T\u00fcfteln ans Herz legen. Da kommt ganz sicher \u00f6fters mal was Neues dabei heraus.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Was neu wird in Deutschland&#8220; ist der neue Titel der &#8222;Zeit&#8220;, die gestern hereinkam und noch ungelesen auf dem Tisch liegt. Ich interessiere mich gerade f\u00fcr die Wirkung dieser Titel, weil sie mir vor allem in der letzten Zeit so vorkommen wie die Stimme des Volkes, in ein Haiku gepresst, sodass es einem sozusagen jenseits [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-14315","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14315","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14315"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14315\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14321,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14315\/revisions\/14321"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14315"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14315"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14315"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}