{"id":14259,"date":"2021-09-24T08:36:36","date_gmt":"2021-09-24T08:36:36","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=14259"},"modified":"2021-09-24T08:36:36","modified_gmt":"2021-09-24T08:36:36","slug":"erfolgreich","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=14259","title":{"rendered":"erfolgreich"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-14261\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210924_094428-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"355\" height=\"266\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210924_094428-300x225.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210924_094428-768x576.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210924_094428-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 355px) 100vw, 355px\" \/><br \/>\nArbeitsfl\u00e4che<\/h6>\n<h5>Es ist schon auffallend, dass auf Titelseiten von Zeitungen oder auf Werbe- und Wahlplakaten nun die gro\u00dfen Fragen der Menschheit gestellt werden, eben wie wir eigentlich leben wollen und wie man das macht. Dass es klar geworden ist, so geht es nicht weiter, und ob das Ruder oder vielmehr die Ruder der vielen Problematiken noch rechtzeitig herumgerissen werden k\u00f6nnen, damit man dann sagen kann, man h\u00e4tte klar Schiff gemacht und vor allem Raum f\u00fcr das, was wir gerne &#8222;neu&#8220; nennen. In meiner damaligen Meditationsausbildung in Indien war es \u00fcblich zu meinen, es g\u00e4be nichts Neues. Allerdings wurde es f\u00fcr den oder die praktizierende\/ Yogi\/ni als beleidigend empfunden, wenn man darauf bestehen wollte, dass man eben sei, wie man sei, mit dem Anspruch, als solches akzeptiert zu werden. Obwohl die Wissenschaft des Yoga, wenn man es tiefer betrachtet, von au\u00dfen auf Nichtpraktizierende oft m\u00fchsam bis langweilig wirken kann, basiert hier die \u00dcbung auf der Tatsache, dass man sich permanent im Wandel befindet, also niemals der-oder dieselbe sein kann. Hier wird die Besch\u00e4ftigung mit der pers\u00f6nlichen Geschichte eher als eine St\u00f6rung betrachtet, die der Ichverhaftung zuspielt, und das Beisichsein kann man sich als eine Leere vorstellen, die gleichzeitig Auge ist, also direkte Wahrnehmung.\u00a0 Das kann alles genauso spannend sein wie die Frage, die einem mehr im Westen wesentlich erscheint, n\u00e4mlich wie ich mich aus den verwirrenden Kontexten meiner Story herausarbeiten kann, in der ich eine Hauptrolle zu spielen scheine, ohne das unbedingt gew\u00e4hlt zu haben. Also keine Wahl zu haben, als Wege zu finden, wie ich mit dem, was ich kapiert habe \u00fcber die Umst\u00e4nde, aus denen ich hervorgegangen bin, umgehe. Ich w\u00fcrde von mir selbst schon behaupten, dass ich mich, abgesehen von den automatischen Reifeerscheinungen, in meinem Leben ver\u00e4ndert habe. Dsa w\u00fcrde wiederum bedeuten, dass meine Vorstellungen von dem, was ich einst vorhatte, sich stark ver\u00e4ndert haben. Gewisse Entscheidungen brachten gewaltige Risiken mit sich, und immer noch bin ich zum Beispiel dankbar, dass, als ich einmal in der W\u00fcste unter dem einzigen Baum landete, der in ihr und ihren Bedingungen \u00fcberleben kann, nicht verhungert bin. Nicht nur bin ich nicht verhungert, sondern ich kam genau dort in Ber\u00fchrung mit einem Reichtum, der sich niemals mehr in mir verminderte, ja, immer noch nimmt er zu, und niemand kann ihn mir nehmen. Das Einlassen auf das Ungewisse ist mein Reichtum. Da, wo es keine Vorgaukeleien \u00fcber Garantien und Versicherungen mehr gibt, da werde ich angeregt, hineinzulauschen in diese reichhaltige Leere, aus der zuweilen, wenn man sie dringend braucht, die Eingebungen kommen. Oder die Kunst, mit dem Lebendigen angemessen umzugehen. So bin ich, obwohl ich mir zuweilen auch andere Gedanken erlaube, doch zu der Erkenntnis gekommen, dass man die Menschen nicht zwingen kann, etwas zu erkennen oder zu tun, worauf sie nicht selbst gekommen sind. Da man aber immer nur vom\u00a0 eigenen Umfeld aus wirksam sein kann mit der menschlichen Praxis, bleibt einem nichts anderes \u00fcbrig, als die Bewegungen des Weltgeschehens immer gleichm\u00fctiger zu betrachten. Denn man wei\u00df ja von sich selbst, wie schwer es ist, die Einsicht dar\u00fcber, dass bestimmte Ver\u00e4nderungen unerl\u00e4sslich sind, in ein Tun umzusetzen. Ich w\u00fcnsche guten Erfolg!<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arbeitsfl\u00e4che Es ist schon auffallend, dass auf Titelseiten von Zeitungen oder auf Werbe- und Wahlplakaten nun die gro\u00dfen Fragen der Menschheit gestellt werden, eben wie wir eigentlich leben wollen und wie man das macht. 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