{"id":1422,"date":"2016-11-29T12:15:55","date_gmt":"2016-11-29T12:15:55","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=1422"},"modified":"2016-11-29T12:15:55","modified_gmt":"2016-11-29T12:15:55","slug":"this-is-dust","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=1422","title":{"rendered":"This is dust"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-1423\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161129_1658091-168x300.jpg\" alt=\"20161129_1658091\" width=\"219\" height=\"391\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161129_1658091-168x300.jpg 168w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161129_1658091-768x1368.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161129_1658091-575x1024.jpg 575w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161129_1658091.jpg 1074w\" sizes=\"auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px\" \/><\/p>\n<p>Gestern war ja Heimkehr in das &#8222;Zuhause&#8220;, bei der Ankunft floss alles wie das Haar durch die Butter, Schl\u00fcssel in der Hand, keine Brahmanenpriestergruppe in Sicht. Eigentlich wollte ich das Kommende in Form eines M\u00e4rchens erz\u00e4hlen: wie ich am Tor stand, im Geist das leuchtende Feld, das ich erst am Anfang des Jahres wohl erhalten zur\u00fcckgelassen hatte, eine Art Klosterstille mit K\u00fcche und Espressomaschine, Toaster und mit Fenster am Wasser&#8230;.wie ich also das Tor \u00f6ffnete, und sah was ich sah&#8230;ja wie war es denn&#8230;wie ein Sturz von einer leeren Schlo\u00dfhalle in eine leere Kaserne. Es gab nur eine Farbe: Staub. Alles grau. Nichts, was nicht grau war. Jemand hatte wohlweislich alles Kissen und Decken und \u00fcberhaupt alles, was einen Raum lebendig macht, in das kleine Zimmer gepackt, wo ich schlafe. Nur Staub. Noch nie habe ich so viel Staub an einem Ort gesehen. Ich dachte an die Putzfrau und wie lange ich sie w\u00fcrde ertragen m\u00fcssen, denn dies war kein Putzjob, sondern eine Katastrophenbew\u00e4ltigung. Das war der Tag gestern An ein M\u00e4rchen dachte ich, weil in einem M\u00e4rchen auch zuerst alles gut l\u00e4uft, dann kommen auf einmal Aufgaben und Pr\u00fcfungen, die man bew\u00e4ltigen muss, dann kommt\u00a0 die Phase der L\u00f6sungen. Es entsteht Energie. Oder eine Geschichte, wie eine Frau im fremden Land vor\u00fcbergehend zur Putzfee wird. Sie hatte rechtzeitig von ihrem Driver den Impuls zu einer Mini-Erleuchtung aufgenommen und wusste nun, dass das Staub war. Das war hilfreich. Nichts als Staub. Und siehe, aus diesen dunklen Gebilden, mit K\u00fcbeln von Wasser vorw\u00e4rtsgetrieben, entstand wieder Erkennbares, Farbenfreudiges, Lebendiges! Ich machte dann abends die Kiste auf, die ich dort lagere, und entnahm dem Ganzen ein paar frische, staublose Items, unter denen ich in der neuen Frische endlich ruhen konnte. Das Bild oben zeigt das Tor, das nun wieder auf beiden Seiten offen ist. Man sieht da die letzten Spuren der Putz-Orgie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern war ja Heimkehr in das &#8222;Zuhause&#8220;, bei der Ankunft floss alles wie das Haar durch die Butter, Schl\u00fcssel in der Hand, keine Brahmanenpriestergruppe in Sicht. 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