{"id":14185,"date":"2021-09-17T08:24:44","date_gmt":"2021-09-17T08:24:44","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=14185"},"modified":"2021-09-17T08:24:44","modified_gmt":"2021-09-17T08:24:44","slug":"beitragen-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=14185","title":{"rendered":"beitragen"},"content":{"rendered":"<h1><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-14188\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210916_175510-146x300.jpg\" alt=\"\" width=\"203\" height=\"417\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210916_175510-146x300.jpg 146w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210916_175510-768x1580.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210916_175510-498x1024.jpg 498w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210916_175510.jpg 1778w\" sizes=\"auto, (max-width: 203px) 100vw, 203px\" \/><\/h1>\n<h5>Fakt ist, dass wir alle hinausschauen auf das, was sich entweder in unserer Kultur gebildet hat oder es uns an\u00a0 irgendeinem anderen Ort scheint, als k\u00f6nnten wir einfach hinschauen und erkennen, was es ist. Aber Begrenzung und Erweiterung der Sicht laufen \u00fcberall mit uns spazieren und die Wahrnehmungen sind so verschieden, dass wir selten dazu kommen, sie mit Anderen auszutauschen. Selbst im Bereich des Zuhauses, wo uns die Architektur vertraut ist, ist jeder Moment unseres eigenen Schauens ein neuer Blickwinkel, auch wenn er uns zuweilen vorkommt, als k\u00f6nnten wir die Perspektive nur zu gut erkennen, die R\u00e4umlichkeit, in der dann Dinge geschehen, von denen wir auch ausgehen, dass sie so sind, wie wir sie sehen. Aber sie sind nicht so, wie wir sie sehen, denn wir sehen nur den winzigsten Ausschnitt des Ganzen, und selbst der bietet keine faktische N\u00fcchternheit, denn st\u00e4ndig ver\u00e4ndert sich alles. Nur wir neigen zu erstarrten Blicken und bestehen mit nat\u00fcrlicher Zwanghaftigkeit darauf, dass das, was wir sehen, auch so ist.\u00a0 Vielerlei Wege wurden gesucht, erforscht und gefunden, um dem Druck dieser Blasenbildung zu widerstehen, indem ich eine M\u00f6glichkeit erschaffe, die mir hilft, herauszutreten. Das ist nur m\u00f6glich, wenn ich mein Aussichtsplateau verlasse und mich \u00f6ffne f\u00fcr andere Varianten des Seins. Sein ist ein gro\u00dfes Wort und erhebt Anspruch auf endlose Reflektionen, eben weil jede\/r denkt, aber da bin ich doch drin. Aber in was bin ich also drin? Ungef\u00e4hr auf Seite 850 oder an einer Stelle im Papyrus wird uns vermittelt, dass Sein einfach ist, nur einfach sein kann, sich eben nur selbst sein kann, was dem oder der Sichselbstseienden ja immer ganz einfach vorkommt. Niemand anderer steckt in meiner Haut als ich, das kann ich nicht leugnen. Eigentlich war ich in Indien bewusst auf die Ebene der Asche gestiegen (bevor ich sie liebte), um zu erfahren, was alle um mich herum zu wissen schienen, n\u00e4mlich dass nicht nur im Unsichtbaren viel Action war von und zwischen den Gottheiten, sondern ein abstraktes Etwas, oder besser die Absolutheit des Abstrakten war angeblich da als die unbestreitbare Realit\u00e4t, an der keine\/r mehr rumn\u00f6rgeln kann. Es sagte und meinte auch Dinge, und der Haushalt mit den V\u00e4tern und M\u00fcttern und Kindern war dem untergeordnet. Nicht, dass es einer ablehnte, dass von da oben irgendwas das Chaos kontrollierte. Eine Wurzel vieler Kriege wurde dann wie immer die Abweichung von der Vorstellung. Ja wenn da keiner mehr ist da oben im Irgendwo oder sogar noch jenseits davon, wer um Himmelswillen reguliert dann das ganze Man\u00f6ver. Denn man\u00f6vern tut es, und niemand kann es aufhalten. Da wird einem mehr oder minder schnell klar, dass man tats\u00e4chlich nur sich selbst zur Verf\u00fcgung hat. Und wenn man auch noch was beitragen will, w\u00e4hrend man da ist, klappt das erfahrungsgem\u00e4\u00df nur, wenn man wei\u00df, was man beizutragen hat.\u00a0 Hat man es einmal m\u00f6glichst in aller Schlichtheit zu Worte gebracht, dann kann man sehen, was es ist. Und erf\u00e4hrt dann auch, dass es bei aller Komplexit\u00e4t doch einfach zu erkennen ist.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fakt ist, dass wir alle hinausschauen auf das, was sich entweder in unserer Kultur gebildet hat oder es uns an\u00a0 irgendeinem anderen Ort scheint, als k\u00f6nnten wir einfach hinschauen und erkennen, was es ist. 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