{"id":14147,"date":"2021-09-14T09:02:40","date_gmt":"2021-09-14T09:02:40","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=14147"},"modified":"2021-09-14T09:05:46","modified_gmt":"2021-09-14T09:05:46","slug":"sommerabschied","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=14147","title":{"rendered":"Sommerabschied"},"content":{"rendered":"<h5>An diesem ziemlich k\u00fchlen Morgen gibt es keinen Zweifel mehr, dass dies der herbstliche Duft ist, der sich verbreitet, und so lasse ich mein Comic-Fig\u00fcrchen, das auf meinem Farbenausprobierblatt entstanden ist, f\u00fcr mich den Sommer verabschieden, denn ich fand es f\u00fcr die drei Dinge geeignet, die Menschen gerne tun, wenn Sommer ist, und so sieht man es hier<\/h5>\n<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-14152\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210912_110725-e1631438023193-217x300.jpg\" alt=\"\" width=\"217\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210912_110725-e1631438023193-217x300.jpg 217w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210912_110725-e1631438023193-768x1064.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210912_110725-e1631438023193-739x1024.jpg 739w\" sizes=\"auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px\" \/>das Wolkenmeer gr\u00fc\u00dfend<\/h5>\n<h5>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-14152\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210912_110725-300x217.jpg\" alt=\"\" width=\"298\" height=\"215\" \/>in den k\u00fchlen Teich springend<\/h5>\n<h5>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-14152\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210912_110725-e1631437976359-300x217.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"217\" \/>am Strand sich ahlend.<\/h5>\n<h5>Auch muss der Herr nicht (wie bei Rilke) die Schatten auf die Sonnenuhren legen, denn sie liegen bereits darauf, und ich pers\u00f6nlich war froh, dass es nicht so br\u00fctend hei\u00df wurde, sodass man sich sagen h\u00f6rt &#8222;Mensch, ist es heute aber hei\u00df&#8220; und sich erinnert, wie gerne man sich als klimaunabh\u00e4ngig empfindet. Aber nicht nur das!, sondern im Wald knabbern die Borkenk\u00e4fer die letzten Rinden von den St\u00e4mmen, und die Streichh\u00f6lzer, die da \u00fcbrig bleiben, sind auch nicht geeignet f\u00fcr Erhitzung. Und es war der zweite Pandemiesommer, in dem Millionen von Menschen maskiert in die hei\u00df herbeigesehnten Ferien fuhren, und manche Worte wurden einem auch ohne Ferienwochen verg\u00e4llt, nicht, dass ich &#8222;testen&#8220; als Wort mal attraktiv fand. Manchmal f\u00e4llt mir ein, dass ich entweder geh\u00f6rt oder gelesen habe, dass es im Alten \u00c4gypten, das man gerne neben den Geschichten \u00fcber die Skavenhaltung als die sphinxhafte Welt des Schweigens sehen kann, dort einen heiligen Worthervorbringer gegeben haben soll, dessen Aufgabe es war, sorgf\u00e4ltig Gedachtes in seine Manifestation zu \u00fcberf\u00fchren. Und dass am sogenannten &#8222;Anfang&#8220; das Wort war, hatte wohl eine \u00e4hnliche Bedeutung. Daher ist es immer bereichernd, sich zur\u00fcck zu bem\u00fchen, was ja dann ein Vorw\u00e4rts sein w\u00fcrde, eben zu den Wurzeln der Worte hin. Welchen Wert sie haben f\u00fcr einen selbst, und welche Worte man in die Welt geben m\u00f6chte, damit sie sich dort im Strom des sch\u00f6pferischen Teppichs mit Gleichgesinnten verbinden und verb\u00fcnden und immer wieder neue Muster herstellen. Sodass es schwierig wird,\u00a0 Verantwortung f\u00fcr das Erzeugte zu \u00fcbernehmen, und leichter, Klage zu erheben \u00fcber das, was man vorfindet. Der Herbst, der sich gerade manifestiert, ist in der menschlichen Erfahrung auch immer eine Zeit der Wandlung. Doch nun ist die Zeit selbst, unabh\u00e4ngig von Herbsten und wo sie stattfinden, eine Zeitepoche, die von starken Ver\u00e4nderungen gepr\u00e4gt ist. Es geht um diese sagenumwobene Zw\u00f6lfuhr-Zeit, und ob es f\u00fcnf Minuten vor dem Gongschlag ist oder schon f\u00fcnf Minuten danach, den Gesundheitszustand des Planeten betreffend. Einmal hatte ich einen Arbeitskollegen, der bei bestimmten Gespr\u00e4chen anfing, Kopfweh zu haben und zu st\u00f6hnen, er sei doch nur ein bedeutungsloser Wurm, und wenn es Gott g\u00e4be, er sicherlich Wichtigeres zu tun habe, wobei ich ihn damals fragte, was das denn wohl so Wichtiges w\u00e4re. Das ist \u00e4hnlich beklemmend, wie wenn man jetzt Olaf Scholz die ganze Verantwortung des Landes wird \u00fcberlassen m\u00fcssen, wird man ja auch m\u00fcssen, zumindest die politische, was schon schwierig genug ist. Das Wort &#8222;Gott&#8220; ist eine machtgetr\u00e4nkte Instanz, aber selbst die machthungrigsten Vertreter der Gottesm\u00e4chte k\u00f6nnen offensichtlich nicht verhindern, dass ihre Leute am Hungertuch nagen, w\u00e4hrend sie zum Burkatragen gezwungen werden. Der Sommer ist also vorbei, das Tier hat sich etwas erholt. Innen am Banianbaum geht (zum Gl\u00fcck) die Schulung weiter.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An diesem ziemlich k\u00fchlen Morgen gibt es keinen Zweifel mehr, dass dies der herbstliche Duft ist, der sich verbreitet, und so lasse ich mein Comic-Fig\u00fcrchen, das auf meinem Farbenausprobierblatt entstanden ist, f\u00fcr mich den Sommer verabschieden, denn ich fand es f\u00fcr die drei Dinge geeignet, die Menschen gerne tun, wenn Sommer ist, und so sieht [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-14147","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14147","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14147"}],"version-history":[{"count":7,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14147\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14168,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14147\/revisions\/14168"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14147"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14147"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14147"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}