{"id":1405,"date":"2016-11-27T02:27:30","date_gmt":"2016-11-27T02:27:30","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=1405"},"modified":"2016-11-27T02:59:54","modified_gmt":"2016-11-27T02:59:54","slug":"prem-giri","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=1405","title":{"rendered":"Prem Giri"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1406\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161126_1801541-210x300.jpg\" alt=\"20161126_1801541\" width=\"210\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161126_1801541-210x300.jpg 210w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161126_1801541-768x1095.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161126_1801541-718x1024.jpg 718w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161126_1801541.jpg 1070w\" sizes=\"auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px\" \/> \u00a0 \u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1407\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161126_181734-223x300.jpg\" alt=\"20161126_181734\" width=\"223\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161126_181734-223x300.jpg 223w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161126_181734-768x1034.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161126_181734-760x1024.jpg 760w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161126_181734.jpg 1055w\" sizes=\"auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px\" \/><\/p>\n<p>Ich wohne noch bis morgen bei Freunden (gesegnet sei die Freundschaft!) und f\u00fchle mich wie in einem Wellness.Hotel: indischer Tee\/Chai und gutes Essen und ein riesiges Bett in einem gerade fertig gewordenen Zimmer mit genau dem westlichen Komfort, den sich ein wohlwollender indischer Geist als Freude f\u00fcr westliche Menschen vorstellt. Alles gl\u00e4nzender und teurer als bei mir in beiden Zuhausen, zwischen denen ich mich bewege, und unser G\u00e4ste-Studio in Deutschland ist, wie ich hier im Vergleich erkennen darf, eher der indische Traum einer bequemen,\u00a0 und einfachen Herberge. Guter Schlaf ist in beiden Welten m\u00f6glich. Hier lag ich dann noch nachmittags auf einer technisch durchget\u00fcftelten Liege, bei der man bei 60 Grad Hitze heftige Massagekn\u00fcppel \u00fcber das R\u00fcckgrat geschoben bekommt, vom untersten Wirbel bis zum obersten. Man kann eigentlich nur durchatmen und entspannen, ansonsten nur laut aufschreien. Wahrscheinlich ist auch deswegen die Wunderheilrate so hoch, weil man zur Entspannung gezwungen wird. Wenn man dann nach 40 Minuten aufsteht, ist man \u00fcberzeugt, etwas sehr Gesundes erlebt zu haben. Shivani wurde nach vielen Schmerzen wundergeheilt und ihr Vater kaufte ihr eine der sehr teuren Maschinen, auf der sie jetzt nicht meht liegt, weil sie ja geheilt ist. Jai ho Jai ho!<\/p>\n<p>Die beiden Zeichnungen oben sind von Prem Giri. Er ist der neue Servant von Shivani und der kleine Bruder eines fr\u00fcheren Servants. Sie kommen aus Nepal und werden wegen der Armut in der Familie als Dienstboten in H\u00e4user und Hotels nach Indien geschickt und meistens ausgebeutet. Prem Giri ist 13, sieht aus und wirkt eher wie 9, und ist sehr\u00a0 lernbegeirig. Eine gute Chance, wenn sie Gl\u00fcck haben, an einem guten Ort zu landen wie hier bei Shivani. Gerade sa\u00df er neben mir und wollte auch was mit einem Stift machen. Er hat aus einem Buch eine Seite Deutsch abkopiert, um die Buchstaben zu lernen. Dann hat er die beiden Zeichnungen gemacht. \u00dcberall schreibt er seinen Namen hin, in gro\u00dfen Buchstaben. Prem Giri hei\u00dft &#8222;Berg der Liebe&#8220;. Er mag seinen Namen und h\u00f6rt oft nepalesische Musik. Er hat Heimweh, und da ich einmal 9 Jahre in Nepal verbracht habe, erz\u00e4hlen wir uns ein bisschen was von den sch\u00f6nen Dingen, die es dort gibt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 \u00a0 Ich wohne noch bis morgen bei Freunden (gesegnet sei die Freundschaft!) und f\u00fchle mich wie in einem Wellness.Hotel: indischer Tee\/Chai und gutes Essen und ein riesiges Bett in einem gerade fertig gewordenen Zimmer mit genau dem westlichen Komfort, den sich ein wohlwollender indischer Geist als Freude f\u00fcr westliche Menschen vorstellt. 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