{"id":13697,"date":"2021-07-20T08:18:42","date_gmt":"2021-07-20T08:18:42","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=13697"},"modified":"2021-07-20T08:18:42","modified_gmt":"2021-07-20T08:18:42","slug":"mitfuehlen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=13697","title":{"rendered":"mitf\u00fchlen"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-13698\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210719_172900-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"356\" height=\"356\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210719_172900-300x300.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210719_172900-150x150.jpg 150w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210719_172900-768x768.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210719_172900-1024x1024.jpg 1024w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210719_172900-365x365.jpg 365w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210719_172900-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 356px) 100vw, 356px\" \/><br \/>\nEngel des Mitf\u00fchlens<\/h6>\n<h5>Am Ende eines Gespr\u00e4ches mit einem Freund in Boston fragte er mich, nachdem wir so ausf\u00fchrlich wie m\u00f6glich \u00fcber den Tod\u00a0 und seine Funktion im Leben des Menschen gesprochen\u00a0 hatten, was ich von &#8222;Engeln&#8220; hielte. Diese Frage macht\/e mich verlegen,\u00a0 denn lange Jahre war das eigene beschwingte und befl\u00fcgelte Wesen, vor allem innerhalb des meditativ erschlossenen Raumes, eine Vertrautheit, was meiner heutzutage vorherrschenden Bereitschaft f\u00fcr n\u00fcchterne Wahrnehmung nicht mehr ganz entspricht. Nichts gegen Befl\u00fcgeltsein oder Schwingungsforschung, solange ich nicht dar\u00fcber reden muss. Auf die Frage konnte ich dann antworten, dass es tats\u00e4chlich in meinen Bildern einen Moment w\u00e4hrend des Entstehens einer k\u00f6rperlichen Figur gibt, wo ich f\u00f6rmlich zuschauen kann, wie sich der Pinsel fast selbstst\u00e4ndig in eine Kr\u00fcmmung bewegt, die nichts mehr andere sein kann als ein Fl\u00fcgel. Und gerade ihn, Raphael, habe ich bei seinem Besuch in unserem Haus als eine Art dunklen Engel durch unsere Gespr\u00e4che wandern sehen, allein mit einem Schwert in einer gro\u00dfen Finsternis, als Hauptspeise nur die Poesie, als die B\u00fcrde des Mysterium oder des Martyrium des Wortes: gleichzeitiger Zugang zum Daseienden und vollkommener Verlust der Bedeutsamkeit dieses Errungenen. Mein H\u00f6rverm\u00f6gen konzentrierte und entspannte sich simultan, denn vieles von der inneren R\u00e4umlichkeit war mir vertraut. Daher vielleicht die Wichtigkeit der Wesen, die das latent Unbewusste bev\u00f6lkern. Denn auf jeden Fall verk\u00f6rpern sie eine Symbolik. Und w\u00fcrde man sich jetzt einen Engel vorstellen, der voller Mitgef\u00fchl durch die \u00fcberfluteten Gebiete wandert, k\u00f6nnte es sich tr\u00f6stend anf\u00fchlen, dass er nichts mit der Katastrophe und ihren schrecklichen Nachfolgeerscheinungen zu tun hat, sondern einfach Mitgef\u00fchl ausstrahlen kann. Ansonsten: nein, sagte ich, keine Engel au\u00dfer der Symbolik, die T\u00fcre sein kann zu noch tieferen Schichten. Und ja, ich finde es auch unredlich, so zu tun, als k\u00f6nnte man die viel zitierte Klimakatastrophe noch in den Griff bekommen, in welchen oder wessen Griff denn bitte? Und in der Tat erspart es einem nicht die Aufmerksamkeit auf das eigene Handeln, denn warum sollte man sich aus irgendwelchen Gr\u00fcnden aus dem Selbstsein entlassen, ist es doch das Einzige, was man gewiss hat: eine unleugbare Existenzberechtigung, mit deren Umgang man bewusst oder unbewusst besch\u00e4ftigt ist. Denn lernt man das Beleben der eigenen Existenz, ist der\u00a0 Umgang mit anderen Menschen vermutlich bereichernder.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Engel des Mitf\u00fchlens Am Ende eines Gespr\u00e4ches mit einem Freund in Boston fragte er mich, nachdem wir so ausf\u00fchrlich wie m\u00f6glich \u00fcber den Tod\u00a0 und seine Funktion im Leben des Menschen gesprochen\u00a0 hatten, was ich von &#8222;Engeln&#8220; hielte. 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