{"id":13614,"date":"2021-07-09T08:12:46","date_gmt":"2021-07-09T08:12:46","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=13614"},"modified":"2021-07-09T09:02:04","modified_gmt":"2021-07-09T09:02:04","slug":"verziehen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=13614","title":{"rendered":"verziehen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-13619\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210709_101314-251x300.jpg\" alt=\"\" width=\"322\" height=\"385\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210709_101314-251x300.jpg 251w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210709_101314-768x919.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210709_101314-855x1024.jpg 855w\" sizes=\"auto, (max-width: 322px) 100vw, 322px\" \/>*<\/p>\n<h5>Auch der Monsoon, der sich gerade hierzulande durchsetzt, kann f\u00f6rderlich sein f\u00fcr bestimmte Gedanken. Es nutzt nichts, wenn man st\u00e4ndig an die Sonne denkt, die ja nicht da ist, was nat\u00fcrlich viele Menschen nun wieder in den S\u00fcden treibt, wo es mehr von dem Ersehnten gibt. Aber wie (auch noch einmal zu mir selbst) gesagt, kann Akzeptanz des Daseienden zu einer gewissen Befreiung f\u00fchren, die einem wiederum erm\u00f6glicht, sch\u00f6pferisch an das jeweilig Erlebte heranzugehen. Nat\u00fcrlich w\u00e4re es selbst in bester Gesellschaft nicht angenehm, vom Aqua Planing davongetragen zu werden, doch g\u00fcnstigerweise kann man noch vorher abbiegen und irgendwo einkehren, wo nat\u00fcrlich alles dann als wohltuend empfunden werden wird, denn man kann jetzt von innen besser nach au\u00dfen sehen und sich neben erw\u00e4rmenden Gespr\u00e4chen sogar am Prasseln erfreuen. Nun geht das Regnen zuweilen einfach weiter und h\u00f6rt am n\u00e4chsten Morgen nicht auf und wird schon f\u00fcr abends wieder angek\u00fcndigt. Da ist es dann besser zu bedenken, was sich am besten eignen k\u00f6nnte f\u00fcr die auftauchenden Befindlichkeiten. Wenn die inneren Quellen gerade nichts von sich geben, kann man den Blick etwas schweifen lassen, denn siehe, \u00fcberall ist Quelle, und da steht tats\u00e4chlich mit meiner Handschrift auf einem Briefumschlag den offenbar einmal herangeholten Satz &#8222;kein Herz auf der Zunge&#8220;. Das verbl\u00fcfft mich, dass ich das wohl neulich mal mit mir verbunden habe. Ja habe ich denn etwa kein Herz auf der Zunge, oder will ich jetzt pl\u00f6tzlich dort eins haben? Da f\u00e4llt mir nat\u00fcrlich ein, dass ich auch den Begriff &#8222;Schmetterlinge im Bauch&#8220; nie mit mir verbinden konnte. &#8222;Wie?, erkundigte sich einst eine Frau, &#8222;kein Kribbeln und Krabbeln?&#8220;Ich musste verneinen und bin grunds\u00e4tzlich gegen Missbrauch von Tieren, deren Symbolik man sich bedient, ohne dadurch Mensch und Tier gerecht zu werden zu k\u00f6nnen. Vielleicht geht es mir auch mit dem Herzen so, dass ich es vielleicht lieber d a platziert sehe, wo es sich am wohlsten f\u00fchlt, denn die Zunge ist selten genug ein gesch\u00fctzter Ort, wo sich das Herz niederlassen kann, denn es neigt ja gleicherma\u00dfen zu Hochstimmungen als auch zu Ersch\u00f6pfungen. Die Zunge selbst braucht ja schon H\u00fcter und H\u00fcterinnen, die k\u00f6nnen nicht gleichzeitig auf das Wohlbefindes des Herzens achten. Da ich mich vermutlich gerade in der Praxis bewege, mich selbst in Laune zu halten, f\u00e4llt mir dazu nun ein sehr gelungener Scherz ein, der mir vermittelt wurde und \u00fcber den ich auch jetzt noch lachen kann, deswegen erz\u00e4hle ich ihn gerne, und er beginnt mit einer spannenden Frage, und zwar: &#8222;Warum ist ein Baby kein M\u00f6rder?&#8220; Am liebsten w\u00fcrde ich nat\u00fcrlich jetzt warten k\u00f6nnen, bis aus allen Gegenden der Welt die Antworten dazu eintrudeln. Der Gewinner oder die Gewinnerin k\u00f6nnte dann ein Geschenk erhalten, das wirklich jedem Geschmack entsprechen k\u00f6nnen w\u00fcrde (zum Beispiel ein K\u00f6rbchen Vegankost (?)), aber ich wei\u00df, daf\u00fcr haben wir jetzt alle keine Zeit, denn der D-Mutant ist im Anmarsch, und verst\u00e4ndlicherweise wollen, wie schon oben erw\u00e4hnt, die meisten noch irgendwo etwas Sonne tanken, die ja bekanntlich von ihrem Trabanten, dem Schatten, begleitet wird. Und deshalb bin ich bereit, die Antwort auf die Frage hier zu ver\u00f6ffentlichen in sinnverbundenem Zusammenhang, also: &#8222;Ein Baby ist deshalb kein M\u00f6rder, weil es noch kein Messer halten kann!&#8220; Man sp\u00fcrt f\u00f6rmlich die best\u00fcrzende Tiefe, zu der das Licht der Erkenntnis vordringt. Und schon hat sich der Regen verzogen.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>*In einem Kunstwerk des Museums Abteiberg (M.-Gl.) gespiegelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>* Auch der Monsoon, der sich gerade hierzulande durchsetzt, kann f\u00f6rderlich sein f\u00fcr bestimmte Gedanken. Es nutzt nichts, wenn man st\u00e4ndig an die Sonne denkt, die ja nicht da ist, was nat\u00fcrlich viele Menschen nun wieder in den S\u00fcden treibt, wo es mehr von dem Ersehnten gibt. 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