{"id":13601,"date":"2021-07-07T07:50:41","date_gmt":"2021-07-07T07:50:41","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=13601"},"modified":"2021-07-08T07:33:10","modified_gmt":"2021-07-08T07:33:10","slug":"maehen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=13601","title":{"rendered":"m\u00e4hen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-13603\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210707_095230-e1625644520217-72x300.jpg\" alt=\"\" width=\"86\" height=\"358\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210707_095230-e1625644520217-72x300.jpg 72w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210707_095230-e1625644520217-246x1024.jpg 246w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210707_095230-e1625644520217.jpg 375w\" sizes=\"auto, (max-width: 86px) 100vw, 86px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-13592\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210705_164118-296x300.jpg\" alt=\"\" width=\"353\" height=\"358\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210705_164118-296x300.jpg 296w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210705_164118-768x779.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210705_164118-1009x1024.jpg 1009w\" sizes=\"auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-13603\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210707_095230-e1625644520217-72x300.jpg\" alt=\"\" width=\"86\" height=\"358\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210707_095230-e1625644520217-72x300.jpg 72w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210707_095230-e1625644520217-246x1024.jpg 246w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210707_095230-e1625644520217.jpg 375w\" sizes=\"auto, (max-width: 86px) 100vw, 86px\" \/><\/p>\n<h5>Es gibt auch Dinge, die man sehr wohl lernen k\u00f6nnte, wenn man wollte, aber eben nicht will und dennoch froh ist, dass Andere es k\u00f6nnen und wollen. So etwas stellt f\u00fcr mich das Rasenm\u00e4hen dar. Nein, ich will es nicht lernen, obwohl ich wei\u00df, dass es sein muss. Schlie\u00dflich gibt es Menschen, die gerne Rasen m\u00e4hen, damit muss ich mich aber nicht tr\u00f6sten. Ich habe mich oft gewehrt gegen diese kreischenden Misst\u00f6ne und mich auch schon mal gewundert, warum es daf\u00fcr keine schalldichteren L\u00f6sungen gibt. Nat\u00fcrlich wei\u00df\u00a0 ich, dass hinter dem H\u00f6llenpflug sensible Menschen stehen k\u00f6nnen, denn so ziemlich jedes Steuerrad macht Freude, wenn man das kluge F\u00fchren sch\u00e4tzt, das Knowhow. Versucht man allerdings ein paar Meter weiter einen klaren Gedanken zu fassen, ist es besser, dem steigenden Druck zu weichen. Ich habe auch die Betreffenden darum gebeten, mich bei M\u00e4hbedarf dar\u00fcber zu informieren, sodass ich zumindest die M\u00f6glichkeit habe, die Flucht zu ergreifen, da ich mir den Genuss des Tuns hier ja durch Widerstand verbaut habe. Durch das Bewusstsein einer Fluchtm\u00f6glichkeit bin ich dann doch meistens geblieben, es brauchte nur eine Ver\u00e4nderung in der T\u00e4tigkeit. Man kann zum Beispiel auf Staubsaugen umschwenken, ein entsprechend nerviger Ger\u00e4uschpegel, an dem man nun auf quasi erl\u00f6ste Weise selber mitmachen kann. Auch hat die Handlung erwiesenerma\u00dfen eine positive Wirkung, denn man kann sehen, was man gemacht hat, was z.B. beim Schreiben nicht immer der Fall ist. Obwohl man auch da letztendlich den Tonarm auf eine Rille legen muss, damit Klang entsteht, stets ein unb\u00e4ndiges Risiko. Als ich also heute mal wieder \u00fcber baldiges Rasenm\u00e4hen informiert wurde, kam mir prompt die als asbach eingestufte Urfrage in den Sinn, warum f\u00fcr diese extrem ger\u00e4usch-und l\u00e4rmbelastenden Ger\u00e4te eigentlich keine D\u00e4mpfer erfunden wurden, und siehe da, es gab eine Antwort, die ich noch nicht kannte. Man hat also, wurde ich informiert, festgestellt, dass Menschen gerade diesen L\u00e4rm unbedingt brauchen und wollen und beim Kauf gar nicht danach fragen, ob es auch Ged\u00e4mpftes gibt unter den Qu\u00e4lgeistermachinen, nein! Man will das Ger\u00e4usch so haben, wie es immer war, eben laut, sodass es schon mal vorkommt, dass der M\u00e4hende selbst zu Kopfh\u00f6rern greift, ich aber (z.B.) keine Kopfh\u00f6rer\u00a0 habe, die man ja eigentlich aufsetzt, wenn man was h\u00f6ren will. Nat\u00fcrlich ist es auch so, dass man als M\u00e4hende\/r wahrgenommen wird, denn niemand kann das Ger\u00e4usch\u00a0 \u00fcberh\u00f6ren, man wei\u00df genau, wo eine\/r was m\u00e4ht. Es kommt nur drauf an, wie lange jemand bereit ist, das, was der eigenen Meinung nach sein muss, den anderen zuzumuten. Ich habe noch keine derartign Hemmschwellen entdecken k\u00f6nnen. Auch muss ich gestehen, dass ich eine Frau an der M\u00e4hmaschine attraktiver finde als einen Mann, wahrscheinlich wegen dem \u00dcberraschungseffekt.\u00a0 Kein Zweifel, in uns Menschen d\u00f6st ein Gewohnheitstier. Vielleicht sollte ich doch mal eine Wiese m\u00e4hen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt auch Dinge, die man sehr wohl lernen k\u00f6nnte, wenn man wollte, aber eben nicht will und dennoch froh ist, dass Andere es k\u00f6nnen und wollen. So etwas stellt f\u00fcr mich das Rasenm\u00e4hen dar. Nein, ich will es nicht lernen, obwohl ich wei\u00df, dass es sein muss. Schlie\u00dflich gibt es Menschen, die gerne Rasen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-13601","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13601","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13601"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13601\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13613,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13601\/revisions\/13613"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13601"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13601"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13601"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}