{"id":12253,"date":"2021-01-19T09:09:08","date_gmt":"2021-01-19T09:09:08","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=12253"},"modified":"2021-01-19T09:09:08","modified_gmt":"2021-01-19T09:09:08","slug":"tueren","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=12253","title":{"rendered":"T\u00fcren"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-12254\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20210118_150611-300x195.png\" alt=\"\" width=\"358\" height=\"233\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20210118_150611-300x195.png 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20210118_150611-768x499.png 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20210118_150611.png 844w\" sizes=\"auto, (max-width: 358px) 100vw, 358px\" \/><br \/>\nSchrift auf Obstkarton<\/h6>\n<h5>Seit ich diesem Begriff\u00a0 &#8222;Faktor X &#8211; der unbekannte Faktor&#8220; &#8211; vor vielen Jahren begegnet bin, begleitet er mich und taucht zuweilen auf, vielleicht wenn besondere Klarheit dar\u00fcber herrscht, wie unbekannt die Faktoren wirklich sein k\u00f6nnen, beziehungsweise: meistens sind. Es ist nicht nur das Misstrauen oder der Forschungsdrang, der diesen Faktor belebt, sondern die Tatsache der ersten bis zur letzten Konsequenz des unbekannten Faktors selbst, das Lebendige an sich, das nicht gekannt werden kann, da es sich permanent in Neubildung befindet, egal, wie stabil es scheinen mag. Man kann nicht leugnen, dass die Pandemie u.a. einen Schub gegeben hat in Richtung Nachdenken, und Mitdenken, und Selbstdenken, nicht, dass das alles getrennt stattfinden muss, nein, sondern es kann sich in bestem Fall wie ein Tanz bewegen, alles umeinander herum, ohne sich einzuschr\u00e4nken. Eine Kunst, die auch in Gro\u00dffamilien praktiziert wird, wenn nichts versteckt bleiben kann, aber alles von einem Wohlwollen getragen wird, auch in Hinsicht auf die \u00dcbereinstimmung gemeinsamer und getrennter Werte. Doch was wei\u00df man schon von der inneren Architektur eines anderen Menschen, oder will es oft gar nicht wissen, oder man bekommt keinen Zugangscode, oder ist f\u00fcr gegenseitige Teilnahme zutiefst dankbar. Die Vorstellung von eigenen Wegen kann so immens\u00a0 unterschiedlich sein. Immer kommt es darauf an, wer am Steuerrad sitzt oder am Weltrand steht, vor sich die g\u00e4hnende Leere, der Abgrund, die Herausforderung. Welches Spiel? Welcher Einsatz? Auch von Donald Trumps Performance kann man etwas lernen, was n\u00fctzlich ist im Spiel, und von Martin Luther King kann man etwas anderes lernen. Dauernd bewegt man sich im Unbekannten und muss sich zurechtfinden auf der noch nicht beschriebenen Landkarte. Aber die Landkarte wird es geben, das ist sozusagen das Beweismaterial, nicht f\u00fcr ein hohes Gericht, nein, nur f\u00fcr einen selbst, denn schlie\u00dflich und endlich ist man dieser Mensch, der (z.B.) mit sich selbst durch eine Pandemie steuert. Was wei\u00df ich, wie es die Anderen machen. Vielen scheint es gut zu bekommen. Es h\u00e4ngt davon ab, wie viel oder wenig gest\u00f6rt der Raum ist, in dem ich die Fahrt durchwandere, mit wem, und wie, und womit. Attention! Please, Attention! Die Passagiere werden gebeten, sich in Raum X zu begeben, um dort dem unbekannten Faktor zu begegnen. Achtung, Achtung! Die unbekannten Faktoren werden gebeten, sich in die Passiere zu begeben.Man sieht einen inneren Raum, in dem das Unbekannte die Fl\u00fcgelt\u00fcren \u00f6ffnet. Ja, ja, es hat T\u00fcren.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schrift auf Obstkarton Seit ich diesem Begriff\u00a0 &#8222;Faktor X &#8211; der unbekannte Faktor&#8220; &#8211; vor vielen Jahren begegnet bin, begleitet er mich und taucht zuweilen auf, vielleicht wenn besondere Klarheit dar\u00fcber herrscht, wie unbekannt die Faktoren wirklich sein k\u00f6nnen, beziehungsweise: meistens sind. 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