{"id":12144,"date":"2021-01-05T09:15:08","date_gmt":"2021-01-05T09:15:08","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=12144"},"modified":"2021-01-05T09:15:08","modified_gmt":"2021-01-05T09:15:08","slug":"wirken-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=12144","title":{"rendered":"wirken"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-12145\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20210104_154025-293x300.jpg\" alt=\"\" width=\"358\" height=\"367\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20210104_154025-293x300.jpg 293w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20210104_154025-768x788.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20210104_154025.jpg 903w\" sizes=\"auto, (max-width: 358px) 100vw, 358px\" \/><\/p>\n<h5>Vieles, was permanent um die Pandemie kreist, kann einen ang\u00e4hnen, und man muss aufpassen, dass man nicht zur\u00fcckg\u00e4hnt, obwohl G\u00e4hnen bekanntlich ansteckend ist. Alle Filmvorstellungen werden zur\u00fcckgefahren, ich meine jetzt die pers\u00f6nlichen, bereits vorgestellten oder schon bestellten Szenen, die man zu erleben glaubte in einer Zukunft, die es noch nicht gab und die auch kaum einer visionieren konnte. Das nach wie vor Surreale an dem ganzen Vorgang vertieft sich in der Wahrnehmung. Ein heimliches Erl\u00f6schen von Welten, die nicht mehr bestehen werden. Gleichzeitig die lang ersehnte Atempause der Natur, wie von selbst erschienen, beziehungsweise im Zugzwang der Katastrophe. Damit man noch mal sehen kann, wie schnell sich Elemente und Menschen und Tiere auch erholen k\u00f6nnen (oder sterben), wenn das, was zu vernichten droht, nicht zu weit getrieben wird. Wer treibt es zu weit? Geh\u00f6ren die ungez\u00e4hlten gequ\u00e4lten\u00a0 Lebewesen des Augenblicks schon zum Zuweit? Nat\u00fcrlich gab&#8217;s das immer schon, man wusste nur nicht alles gleichzeitig, musste es verdauen und einordnen, oder dem Chaos \u00fcberlassen und ohne Kompass weitermachen. In der Ruhe, die ein paar pr\u00e4zise Einstellungen hervorbringen kann, entdeckt man immerhin die Freiheit, mit der man auf das Erlebte antworten kann. Es muss ja keine fixierte Weltanschauung sein, wie man sie \u00fcberall und jederzeit in H\u00fclle und F\u00fclle finden kann, sondern man kann die Sicht kreisen lassen um die Verbindungen herum, die gekn\u00fcpft werden, um Erfahrenem einen Sinn zuschreiben zu k\u00f6nnen. So betrachtet man die Welt in rotierender Bewegung, ohne die Wirkung des inneren, unsichtbaren Kerns au\u00dfer Acht zu lassen. In jeder Hinsicht ist es aber eine einsame Sicht, wenn einsam jetzt erfahren werden kann als Seinsgef\u00fchl in einem virtuellen Raum, den keiner betreten kann, weil immer nur Eine\/r Zugang hat zu dieser Quelle. Das ist, wenn ich&#8217;s mal so nennen kann, das Gute an der Lockdown-Welt. Die Welt der \u00e4u\u00dferen Verlockungen erf\u00e4hrt eine krasse Bremsspur. Allerdings scheint sich der ganze Inhalt in unermesslichem und un\u00fcberpr\u00fcfbarem Ausma\u00df in die technische Welt zu ergie\u00dfen, zu streamen also. Und auf einmal wird der jeweilige Geist des eigenen Stromes gewahr, ohne wirklich vorbereitet zu sein f\u00fcr diese rasanten Energien, die sich hier permanent bewegen, um das zum Ausdruck zu bringen, was sich, auf welche Art und Weise auch immer, durchsetzen konnte und das Spielfeld erreichen. In der Neujahrsnacht hatte ich eine afghanische Frau angerufen f\u00fcr den Happy New Year Gru\u00df, da lag sie im Krankenhaus und hatte gerade einen Sohn geboren, der Elias hei\u00dft. In der Zwischenzeit wei\u00df ich, dass Elias noch wegen seiner Blutwerte im Krankenhaus bleiben musste, w\u00e4hrend die Mutter schon zuhause ist. Schon hat er Schicksal, dachte ich, schon war er wegen dem Blut ohne Mutter. Auf einem Strang seines Lebens wird es darauf ankommen, wie er diese Begebenheit handhabt. Lange Jahre ist es mir ein eher fremdes Thema gewesen, aber jetzt sehe ich, wie pr\u00e4zise das Zusammenspiel zwischen Au\u00dfen und Innen von Beginn an vor sich geht, und dass es stets und vor allem darauf ankommt, als wessen Geistes Kind ich die Geschehnisse handhabe, und wie gravierend oft die Wirkungen meiner Handlungen sind.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vieles, was permanent um die Pandemie kreist, kann einen ang\u00e4hnen, und man muss aufpassen, dass man nicht zur\u00fcckg\u00e4hnt, obwohl G\u00e4hnen bekanntlich ansteckend ist. 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