{"id":12122,"date":"2021-01-01T10:30:50","date_gmt":"2021-01-01T10:30:50","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=12122"},"modified":"2021-01-03T11:57:01","modified_gmt":"2021-01-03T11:57:01","slug":"knistern","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=12122","title":{"rendered":"Knistern"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 1200px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-12122-1\" width=\"1200\" height=\"675\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/VID-20201231-WA0004.mp4?_=1\" \/><a href=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/VID-20201231-WA0004.mp4\">http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/VID-20201231-WA0004.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<h6>Video: M. Wassen<\/h6>\n<h5>Die menschliche Wahrnehmungsf\u00e4higkeit ist immens.\u00a0 Man kann sich geistig in einen Wald begeben, der Teil eines epischen Vorgangs\u00a0 (zum Beispiel der Ramayana) ist von etwas, von dem keiner wei\u00df, wie und ob es tats\u00e4chlich war damals, aber das Laub kann man trotzdem riechen. Und dann sich andrerseits bewusst machen, dass wir, die Welteinheimischen, gerade einen ziemlich surrealen Tunnel durchqueren, dessen Licht sich noch nicht wirklich manifestiert hat. Oder hat es das schon. Die Stra\u00dfen der St\u00e4dte sind wie leergefegt, und uniformierte Einheiten \u00fcberpr\u00fcfen die Herumstreunenden auf dem Weg zum Irgendwohin oder von dort zur\u00fcck. Auch in der Nacht zum jeweils neuen Jahr brennen die Dr\u00e4hte der Hilfstelefone, denn wer sich einsam f\u00fchlt, denkt vermutlich, dass es allen, die zusammen sind, besser geht, nur, weil da noch jemand anderes ist. Dann wiederum gibt es T\u00e4tigkeiten, f\u00fcr die Einsamkeit unbedingt wesentlich ist, denn es ist ja per se keine Folterkammer, sondern ein Reich mit gro\u00dfz\u00fcgiger Ausstattung, in dem man sich d i e Bildung zukommen lassen kann, die den eigenen Anlagen entsprechen. Bis jetzt konnte auch die Frage nicht beantwortet werden, warum ausgerechnet dieser rastlose Viruswanderer einen derartigen Vollstau hatte hervorrufen k\u00f6nnen, und eine Statistik nach der anderen versiegte, ohne dass es weiter auffiel. Dunkel war&#8217;s, der Mond schien helle. Die Blickrichtungen wenden sich freiwillig oder aber zwanghaft neuen Gebieten zu. Jetzt kommt es vor allem darauf an, wie man das Konstrukt, in dem man sich bewegt, sieht. Wie man es sieht, und als was man es erkennt. F\u00fchlt man sich rege beteiligt an dem\u00a0 Entstandenen und kann mit den vor\u00fcbergehenden Varianten sch\u00f6pferisch umgehen. Oder kennt man die Menschen eigentlich gar nicht mehr, oder hat sie vielleicht nie gekannt, nur gedacht, man kennt sie. Es ist ja nicht so einfach, sich von dem eigenen Blick zu trennen, was hei\u00dft trennen, man l\u00e4\u00dft ihn mal ruhen und\u00a0 schaut hin auf das, was da ist, und vielleicht sieht man da auf einmal etwas, was man vorher nicht gesehen hat, meist etwas Eigenes und Sch\u00f6nes, weil man es ohne den eigenen Blick hat da sein lassen. Auch bei diesen Festen oder kulturell gepr\u00e4gten Ritualen ist es sicherlich entspannender f\u00fcr alle Beteiligten, wenn nicht nur ungewisse Erwartungshaltungen rechtzeitig entdeckt und aufgel\u00f6st werden k\u00f6nnen, sondern man kann ja mal ganz neu schauen, wie so ein Vorgang sich aus sich selbst heraus gestaltet, also genau d a s m\u00f6glich macht, was eben m\u00f6glich ist unter den Gegebenheiten. Es war dann doch sehr unterhaltend durch all die Stunden, die ja immer lang sind und man sich entscheiden muss, ob man unbedingt um Mitternacht die neue Zahl einl\u00e4uten muss oder darf oder kann. Da man alles machen kann, was man m\u00f6chte, entscheidet man sich f\u00fcr das, was man m\u00f6chte. So kommt alles m\u00f6gliche Anregende zusammen und man hat wertvolle Zeit entspannt zusammen verbracht. Mein Lieblingsfeuerwerk, das mir zugesandt wurde, habe ich oben eingef\u00fcgt. So ein zartes, lebendiges Knistern, eingebettet in transparente Ordnungen, w\u00fcnsche ich mir und anderen. Das kann ja nicht schaden.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Video: M. Wassen Die menschliche Wahrnehmungsf\u00e4higkeit ist immens.\u00a0 Man kann sich geistig in einen Wald begeben, der Teil eines epischen Vorgangs\u00a0 (zum Beispiel der Ramayana) ist von etwas, von dem keiner wei\u00df, wie und ob es tats\u00e4chlich war damals, aber das Laub kann man trotzdem riechen. 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