{"id":11834,"date":"2020-11-25T08:58:32","date_gmt":"2020-11-25T08:58:32","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=11834"},"modified":"2020-11-25T08:58:32","modified_gmt":"2020-11-25T08:58:32","slug":"anregend","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=11834","title":{"rendered":"anregend"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-11836\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201124_153756-78x300.png\" alt=\"\" width=\"83\" height=\"319\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-11835\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201124_143212-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"319\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201124_143212-169x300.jpg 169w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201124_143212-768x1365.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201124_143212-576x1024.jpg 576w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201124_143212.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-11837\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201124_153724-84x300.png\" alt=\"\" width=\"90\" height=\"322\" \/><\/p>\n<h5>In Indien gibt es ein weitverbreitetes Gedankentum, dass diese Zeit, die wir gerade durchqueren, das Zeitalter des Todes genannt wird, also eine finstere Zeit, in der auf einmal alle, also die meisten, nach ihren Gel\u00fcsten greifen, zum Beispiel zu neuen Smartphones, und denken, das muss unbedingt sein, koste es, was es wolle. Allerdings gibt es dazu auch das erforderliche Gegengewicht, oder Gegenlicht, vielleicht etwas verborgener, aber nicht wirklich. Das dr\u00fcckt sich aus \u00fcber das Bewusstsein. Das Bewusstsein ist also verf\u00fcgbar und ich kann verstehen, warum ich Freude an einem neuen Smartphone habe und zum Beispiel mein altes weitergebe, sodass rundum Zufriedenheit herrscht. Nun hat dieses verf\u00fcgbare Bewusstsein allerdings auch einen Schatten, denn auf einmal wird derart vieles klar, sodass man auf einmal von der Klarheit sagt, dass sie verwirrend ist. Denn nun sieht man ja viele Zusammenh\u00e4nge, die vorher nicht sichtbar waren, und es n\u00fctzt einem sicherlich in der eigenen Denkanlage, wo in den Archiven gespeichert werden kann, was einen nicht unn\u00f6tig belasten soll, obwohl man ja (z.B.) auch wissen muss, was das ist. Auf einmal befindet man sich in den dunklen Korridoren mit der \u00d6kostromleuchte, und muss eigentlich selber aust\u00fcfteln, wie&#8217;s weitergeht. \u00dcberall, wo man hinschaut, wird man belehrt, wie es gehen kann, aber nur jeweils f\u00fcr den, der es belebt und meistens dann auch ein Buch dr\u00fcber schreibt, bis es keine Denkl\u00fccke mehr gibt, die nicht mit Wissen vollgestopft ist. Nun steht oder sitzt man da, ist froh, dass man gerade in der Welt nicht viel d\u00fcrfen muss und beh\u00e4lt im Auge, dass wie immer viele Menschen diesen Planeten gerade verlassen. Das kann man bei Ecosia beobachten, wo angeblich jede Sekunde ein Baum gepflanzt wird, also so sieht das auch bei den Coronatoten aus und vermutlich auch bei den Diabetikern und den Brustkrebspatientinnen und denen, die unaufh\u00f6rlich irgendwo auf der Erde von blutr\u00fcnstigen M\u00f6chtegernkriegsherren gelyncht werden, sehr oft und viel zu oft und \u00fcberhaupt meistens Frauen, obwohl wir lernen, dass es auch blutr\u00fcnstige Frauen gab und immer noch gibt. Da man ne Menge fast nebenher mitkriegt, wei\u00df man auch, dass heute der Tag gegen oder wegen Gewalt an Frauen und M\u00e4dchen ist, und wer immer sich aufrafft mit einem schwarzen Strohhalm in der Hand, um hier etwas auszusagen oder gar auszurichten, sei mit tiefem Respekt geehrt. Denn dass hier in n\u00e4chster Zeit eine glaubw\u00fcrdige Lichtquelle auf der Weltb\u00fchne erscheint, ist so unwahrscheinlich wie das Erwachen der Trumpanh\u00e4ngerInnen, die ja gar nicht in Kontakt gekommen sind mit den M\u00f6glichkeiten eines erwachenden Prozesses. Und das ist ja das Schwierige, dass ihr F\u00fchrer sich f\u00fcr hellwach h\u00e4lt, weil er die eigene Quelle nie wirklich im Blick hatte, d.h., das eigene Licht des Bewusstsein. Das scheint ein bisschen langweilig vielleicht, vor allem an der eigenen F\u00e4hrte herum zu researchen, aber hallo!, das ist doch beim Lupenblick genau das, was &#8218;\u00fcbrig&#8216; bleibt, das Wort \u00fcbrig hier im besten Sinne der Deutung.\u00a0 Denn wenn es einem gelingt, das zu lassen, was sich er\u00fcbrigt hat, ist man schon einerseits unbelasteter und andrerseits gerade dadurch belastbarer und kann sich dem gro\u00dfen Spiel wieder angeregt zuwenden.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Indien gibt es ein weitverbreitetes Gedankentum, dass diese Zeit, die wir gerade durchqueren, das Zeitalter des Todes genannt wird, also eine finstere Zeit, in der auf einmal alle, also die meisten, nach ihren Gel\u00fcsten greifen, zum Beispiel zu neuen Smartphones, und denken, das muss unbedingt sein, koste es, was es wolle. 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