{"id":11727,"date":"2020-11-11T07:57:20","date_gmt":"2020-11-11T07:57:20","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=11727"},"modified":"2020-11-11T07:57:20","modified_gmt":"2020-11-11T07:57:20","slug":"noch-was","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=11727","title":{"rendered":"noch was"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-11728\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201109_161304-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"355\" height=\"355\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201109_161304-300x300.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201109_161304-150x150.jpg 150w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201109_161304-768x767.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201109_161304-365x365.jpg 365w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201109_161304-500x500.jpg 500w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201109_161304.jpg 894w\" sizes=\"auto, (max-width: 355px) 100vw, 355px\" \/><\/p>\n<h5>Nach dem Ein-, Aus- und Aufatmen k\u00f6nnte man das jetzt das &#8218;In Atem halten&#8216; nennen. In der wei\u00dfen\u00a0 Hochburg eines anderen Landes werkelt eine personifizierte Darknet-Gruppe, oder ist es Lord Voldemort und seine Gesellen, oder darf man es einfach das Banale nennen, wie es uns schon einmal beigebracht worden ist von einer klugen Frau, werkeln also diese Machtbedienerm\u00e4nner und Frauen, und ja, auch d a sind manchmal Frauen, die genauso mitspielen k\u00f6nnen wie M\u00e4nner, indem sie sich an das bereits als verloren Erkannte klammern und, statt sich selbst zu befreien, so viele Andere wie m\u00f6glich mit hinunter ziehen in den angestauten Schlamm. Wenn so etwas, das an jeder Haust\u00fcr unter labilen Umst\u00e4nden sein Potential entfalten kann, auf einer sehr gro\u00dfen Leinwand sichtbar wird, dann l\u00e4sst man das Thema doch gern mal (weiterhin) vorherrschen, denn es regt zum Staunen an. N\u00e4mlich, dass hier kein vorgefertigtes Skript abl\u00e4uft, nein, sondern das nackte Leben, geschm\u00fcckt mit einem Karnevalsh\u00fctchen. Hinter den wei\u00dfen Mauern brodelt all das, wor\u00fcber man tats\u00e4chlich nicht nachdenken will, und es wird der Philosophie keine neuen Erkenntnisse bringen. Man wei\u00df ja jetzt, dass der K\u00f6nig nicht mehr raus will. Selbst auf dem Weg zum Golfplatz stehen Leute, die ihn nicht gew\u00e4hlt haben und ihm good bye w\u00fcnschen. Good bye, haben wir ja alle schon innen gesagt, und: lasst uns weitergehen dem milden November entlang und dankbar sein, zu essen und zu trinken (und eine Krankenversicherung) zu haben und oben und an den F\u00fc\u00dfen was Warmes. Und gut, jetzt gibt&#8217;s ja Licht im Tunnel f\u00fcr die Maskenverschw\u00f6rerInnen, Hauptsache, der Trip h\u00f6rt \u00fcberhaupt mal wieder auf. Denn das ist ja sicherlich nicht das Ende der Viren, doch \u00fcber jede Virenpause ist man nat\u00fcrlich froh, abgesehen davon, dass sie ja nie wirklich weg sind. Was das Spiel betrifft, so habe ich selbst mal erfahren, wie unangenehm es sein kann, kein\/e gute Verliererin zu sein. Gesellschaftsspiele sind f\u00fcr derartige \u00dcberpr\u00fcfungen geeignet, und man kann bestimmte Schw\u00e4chen dann noch m\u00fchelos ausloten. Denn auch die Freude am guten und erfolgreichen Gelingen dessen, was man gestaltet, ist ja wohltuend. Wenn allerdings gemeinsames, abgeschottetes Gr\u00fcbeln allein den pers\u00f6nlichen \u00c4ngsten und Profiten dient, schl\u00e4gt etwas in Verlegenheit um. Denken die wirklich, sie k\u00f6nnten dieses unw\u00fcrdige Zocken gewinnen? Wie ist das m\u00f6glich? Der sich einst dem Missbrauch des Vaters ergeben habende Sohn zieht alle Register, um nicht d a s erleben zu m\u00fcssen, was unvermeidlich ist, n\u00e4mlich das tolpatschige Stolpern vor den Augen der Welt. W\u00fcrde man dar\u00fcber einen Roman schreiben wollen, k\u00f6nnte man die Diktatoren der Welt zeigen, wie sie \u00e4hnliche Dinge denken, zum Beispiel: &#8218;Mal sehen, wie der Kerl d a wieder rauskommt&#8216;. Das Leben eines Diktatoren muss ja unendlich langweilig sein, alle benutzen einen und der\u00a0 Diktaturerzeuger selbst kann ja keinem mehr trauen, sonst kann er kein Diktator sein. Triftige Gr\u00fcnde binden den Hund an die Leine, und auch vor dem Mundschutz gab es schon einen Maulkorb. der sich nicht verk\u00f6rpern muss, um wahrnehmbar zu werden. Es gibt historische Momente, da sieht auf einmal das Gro\u00dfe sehr klein aus, und das Kleine gewinnt an Gr\u00f6\u00dfe. Daran erkennt man das Zittern der Schicksalsnadel, und weil es alle betrifft, bringt es mit sich eine enorme Energie, die man unbedingt nutzen kann f\u00fcr alles, was einem wesentlich erscheint.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Ein-, Aus- und Aufatmen k\u00f6nnte man das jetzt das &#8218;In Atem halten&#8216; nennen. 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