{"id":11660,"date":"2020-11-03T09:18:40","date_gmt":"2020-11-03T09:18:40","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=11660"},"modified":"2020-11-03T09:25:16","modified_gmt":"2020-11-03T09:25:16","slug":"waehlen-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=11660","title":{"rendered":"w\u00e4hlen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-11662\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201102_210614-210x300.png\" alt=\"\" width=\"306\" height=\"437\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201102_210614-210x300.png 210w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201102_210614.png 572w\" sizes=\"auto, (max-width: 306px) 100vw, 306px\" \/><\/p>\n<h5>Diese Woche hat es in sich, das behaupte ich jetzt einfach mal. Nicht nur geschah nachts still vor sich hin die w\u00e4rmste Novembernacht seit Klimaaufzeichnungen, und was sehe ich da heute mit eigenen Augen: ein strahlend blauer, wolkenloser Himmel, offensichtlich ein Nachz\u00fcgler des Oktobergoldes. Ja, es geht um viel, und ich habe vor, pers\u00f6nliche Aussagen nicht einzuschr\u00e4nken, wenn man das \u00fcberhaupt kann, denn\u00a0 man kann sich ja nicht wirklich entkommen, egal, wie die Silben klingen, die aus dem Mund kommen. Ich komme ja, wenn damals auch sehr winzig, aber dennoch komme ich aus Berlin, dar\u00fcber habe ich mich immer gefreut, wer kommt nicht gern aus Berlin. Aber ich komme noch aus dem dunklen Berlin, dem finsteren H\u00f6llenschlund, dem entwordenen Urgrund. Ich erinnere mich auch noch vage an die PX-T\u00fcten der Amerikaner, diese gro\u00dfen braunen T\u00fcten, aus denen die Waren herausquollen, und man nannte die Amerikaner ja auch die Befreier. Vielleicht \u00fcbten sie tats\u00e4chlich einen befreienden Einfluss auf mich aus, denn ganz fr\u00fch war ich eine Weile in Amerika, dann Jahre sp\u00e4ter mit dem Living Theater aus New York unterwegs, weltweit auf Tour und zur\u00fcck nach Amerika, wo sich riesiger Erfolg dieser zeitgem\u00e4\u00dfen Pulsf\u00fchlung mit einem Wunsch nach Entfesselung verband, die auf der ganzen Erde ihre Bl\u00fcten trieb. Manchmal kann man sich auf das Volk verlassen, das zuweilen zur Triebfeder wird f\u00fcr globale Ver\u00e4nderungen, meist durch Anarchie oder Chaos, wobei durch den Wirbel dann oft nicht gen\u00fcgend nachgedacht wird \u00fcber den Plan danach. Nun also ab heute der wichtigste Wahltag in der Geschichte der amerikanischen Wahlen, das sehe ich auch so. W\u00e4re ich den G\u00f6ttern noch aktiv zugewandt, k\u00f6nnte ich mir vorstellen, sie f\u00fcr Biden, bzw. Kamala Harris zu gewinnen, aber vielleicht w\u00e4ren sie da schon gewonnen gewesen oder keiner br\u00e4uchte gewonnen werden, denn alle sehen doch, was hier wichtig ist. Und eben genau so ist es nicht. Es ist eben nicht gewiss, weil man nicht wei\u00df, was in den menschlichen Gehirnen vor sich geht und zu was f\u00fcr Gewaltakten sie bereit sind, um ihren Plan umzusetzen, sei er auch noch so begrenzt. Manchmal leidet man ja auch f\u00fcr die L\u00e4nder, meine G\u00fcte, Indien, Amerika, sich langsam am Boden dahinschleppend mit den leeren Geboten und Tempeln, gefesselt ans scheinbar Unvermeidliche. Zuerst ist es doch meistens vermeidbar, bis es sich als unvermeidbar erweist, die Krankheit, der Krieg, die Wahl. Man sieht die momentanen Herren der Erde nach ihren Betablockern greifen, vielleicht auch nach einem D\u00f6schen Koks, das ist schwer zu wissen, auf welche Art von Bet\u00e4ubung sie anspringen, oder Bet\u00e4ubtsein als Pers\u00f6nlichkeitskult, wer soll es wissen, eben keiner. Sie sind gespannt, ob ihre illegalen Aktivit\u00e4ten nicht doch noch eine Chance haben, denn es w\u00e4re doch z u schade, wenn sie ihr Trump-P\u00fcppchen verlieren m\u00fcssten, mit dem man prima zocken kann, denn er merkt gar nicht, wie man ihn sieht, da er Lebzeitspr\u00e4senz zelebriert im Trump Tower, und vorbei die Zeit des Rapunzelns. Einerseits wollte man gerne mithelfen, die Schachfigur vom Brett zu dr\u00e4ngen, andrerseits merkte ich pl\u00f6tzlich, dass das Fieber nachgelassen hatte, neinnein, nicht das Virusfieber, sondern die amerikanische Fieberkarotte vor meinem Gesicht, ach m\u00f6gen sie doch, the american friends and people, zu sich kommen und uns rund um den Globus trotz Pandemie einen Nu lang feiern lassen, bevor weiter geleistet werden muss. Aber \u00e0 propos Virus: ohne das Virus und seines Gegners Handhabung davon h\u00e4tte Joe Biden nie eine Chance gehabt zu gewinnen. Nun hat er sie. Au\u00dferdem habe ich\u00a0 Geburtstag in dieser Woche, eben diesmal nicht in Indien, wo keiner wusste, dass ich Geburtstag habe, bis zwei weitere Frauen auftauchten, die auch an meinem Tag Geburtstag hatten. Nun verbindet sich das nat\u00fcrlich alles zu einem sch\u00f6nen fliegenden Teppich, und wenn dann tas\u00e4chlich mein Geburtstag kommt, werde ich wissen, ob Kamala Harris einmal Pr\u00e4sidentin von Amerika werden wird oder nicht, das ist ja kein Klacks.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Woche hat es in sich, das behaupte ich jetzt einfach mal. Nicht nur geschah nachts still vor sich hin die w\u00e4rmste Novembernacht seit Klimaaufzeichnungen, und was sehe ich da heute mit eigenen Augen: ein strahlend blauer, wolkenloser Himmel, offensichtlich ein Nachz\u00fcgler des Oktobergoldes. 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