{"id":11517,"date":"2020-10-19T08:18:07","date_gmt":"2020-10-19T08:18:07","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=11517"},"modified":"2020-10-19T08:21:20","modified_gmt":"2020-10-19T08:21:20","slug":"umsetzen-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=11517","title":{"rendered":"umsetzen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-11518\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/20201019_092147-286x300.png\" alt=\"\" width=\"363\" height=\"381\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/20201019_092147-286x300.png 286w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/20201019_092147-768x807.png 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/20201019_092147.png 872w\" sizes=\"auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px\" \/><\/p>\n<h5>Ein Gef\u00fchl, das einen zuweilen anhauchen kann in diesen Zeiten ist, dass fast wie nebenher etwas, das wie selbstverst\u00e4ndlich immer dabei war, nun langsam einem Ende zuzugehen scheint: Das sogenannte &#8218;alte Wissen&#8216;, das immer verf\u00fcgbar war und immer noch ist. Vor allem auch verf\u00fcgbar durch schnelles Nachfragen \u00fcber die Maschinen, wo ein Fehler auftaucht, der auch uralt ist, n\u00e4mlich dass wir oft denken, blitzschnelles Aufnehmen hei\u00dft auch tiefes Verstehen.\u00a0 Vor allem ist die Frage wesentlich, wie es umgesetzt werden soll, denn was n\u00fctzt ein Wissen, das nicht umgesetzt werden kann, vor allem in Zeiten, wenn man es endlich mal praktisch braucht. Das Heraustreten aus der geistigen Aktivit\u00e4t in eine praktische Anwendungsm\u00f6glichkeit hinein. Wenn Verstehen radikal und tiefgreifend ist, bringt es allein durch das Aufgew\u00fchltsein die Notwendigkeit herbei, neue Ordnungen zu erschaffen, da das Chaos des ungeordneten Denkens einen leicht \u00fcberw\u00e4ltigen kann. Nun erscheint aber gerade zur Zeit aus allen Fachgebieten herkommend und auf den\u00a0 Titelbl\u00e4ttern der Tageszeitungen sich niederlegend eben dieses alte Wissen mit all seinen antiken und f\u00f6rderlichen Fragen, die nach wie vor frisch beantwortet werden k\u00f6nnen. Wie will ich leben, wer bin ich, wie betrachte ich die Welt, mit wem lebe ich, wo sind die Grenzen der pers\u00f6nlichen Freiheit, und wie sehr will ich sie \u00fcberhaupt, diese sogenannte Freiheit!!?. Nat\u00fcrlich nicht d i e, das haben wir ja jetzt verstanden, wo ich machen kann und muss, was ich will, ohne R\u00fccksicht auf Verluste. Dann aber Verluste am Ort, wo sie notwendig sind. Man kann ja nicht alles bejahen, was einem angeboten wird, und es gibt auch die Kraft des Verzichtens. Hauptsache, ich werde nicht dazu gezwungen. Das ist Eltern sicherlich gut bekannt, dass es meistens nicht funktioniert, das unfreiwillige Verzichten. Dann ist es ja auch gut, den Widerstand zu kultivieren, damit es klar wird, wo er angebracht ist f\u00fcr einen selbst, und wo nicht. Dass sich das Ger\u00fccht, alle Menschen m\u00f6chten frei sein, so lange gehalten hat, ist nicht \u00fcberraschend. Weniger bekannt ist die Kunst, einen Tag so zu gestalten, also jeden Tag, dass er einzigartig ist, obwohl dieselbe wachsame Sorgsamkeit der Zeit gegen\u00fcber t\u00e4glich aufs Neue erforderlich ist. Und man muss sich darum\u00a0 k\u00fcmmern, dass Raum daf\u00fcr da ist und dass der Raum, au\u00dfen und innen, nicht s o vollgepropft ist, dass man sich vor dem Ordnen zu f\u00fcrchten beginnt und denkt, das schaffe ich nicht. Der Antrieb dazu kann nur \u00fcber das Wissen, das Verstehen, das Einsehen, aktiviert werden. Und wer kennt nicht den m\u00fcden Blick \u00fcber die B\u00fccherregale, denn der Staub kennt keine Hemmschwellen und l\u00e4sst sich gerne \u00fcberall nieder. Auf das Wissen, auf den Willen, auf die guten und wichtigen Absichten. Einer unserer kollektiven Traumzust\u00e4nde kann durchaus sein, dass wir alle dem Irrglauben verfallen sind, die Maschinen w\u00fcrden uns menschlich weiterbringen, bei aller Freude am Spiel der Tasten. Wir sind doch alle Erkl\u00e4rungsmeister geworden f\u00fcr das Unerkl\u00e4rbare. So ist zu vermuten, dass die gro\u00dfe Wissenswelle zur\u00fcckfluten wird in die H\u00e4user, unterst\u00fctzt von einem Pandemievorgang, der es vermag, die Weltspielleidenschaft zu d\u00e4mmen, und dann dieses Umschauen zuhause mal wieder ganz frisch gesehen, oder \u00fcberhaupt mal gesehen jenseits der Selbstverst\u00e4ndlichkeiten, also ich und die Anderen und die kostbare Zeit, die mir zur Verf\u00fcgung steht.\u00a0 Auch ein lebendiges Feuer enth\u00e4lt schon die Asche, aus der es wieder entsteht.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Gef\u00fchl, das einen zuweilen anhauchen kann in diesen Zeiten ist, dass fast wie nebenher etwas, das wie selbstverst\u00e4ndlich immer dabei war, nun langsam einem Ende zuzugehen scheint: Das sogenannte &#8218;alte Wissen&#8216;, das immer verf\u00fcgbar war und immer noch ist. 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