{"id":11115,"date":"2020-08-26T08:11:47","date_gmt":"2020-08-26T08:11:47","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=11115"},"modified":"2020-08-26T08:17:16","modified_gmt":"2020-08-26T08:17:16","slug":"art-und-weise","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=11115","title":{"rendered":"Art und Weise"},"content":{"rendered":"<h6>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-11118\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/20200826_085752-177x300.png\" alt=\"\" width=\"177\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/20200826_085752-177x300.png 177w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/20200826_085752-768x1304.png 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/20200826_085752-603x1024.png 603w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/20200826_085752.png 843w\" sizes=\"auto, (max-width: 177px) 100vw, 177px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-11117\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/20200825_141514-175x300.png\" alt=\"\" width=\"175\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/20200825_141514-175x300.png 175w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/20200825_141514-768x1318.png 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/20200825_141514-597x1024.png 597w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/20200825_141514.png 1054w\" sizes=\"auto, (max-width: 175px) 100vw, 175px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-11116\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/20200825_184316-217x300.png\" alt=\"\" width=\"217\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/20200825_184316-217x300.png 217w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/20200825_184316.png 340w\" sizes=\"auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px\" \/><br \/>\n&#8218;Montage&#8216;<\/h6>\n<h5>Als &#8218;Montage&#8216;, lese ich (interessiert an der Bedeutung des Wortes, das mir zugestr\u00f6mt ist), &#8218;bezeichnet man die Gesamtheit aller Vorg\u00e4nge f\u00fcr den Zusammenbau von K\u00f6rpern mit geometrisch bestimmter Form&#8216;. Ja, stimmte etwas in mir zu, so kann man es nennen. Denn wenn es genannt ist, tritt es nochmal in einen anderen Zusammenhang. Manchmal muss das Urheberrecht bedacht, also das Original nicht verf\u00e4lscht werden, ansonsten geh\u00f6rt so ziemlich alles (in letzter Konsequenz) zum Welteigentum. Auch wenn man etwas aus seinem Zusammenhang nimmt, kann man es nicht als &#8218;das Original&#8216; bezeichnen, aber es muss auch keine Kopie werden, sondern kann sich in neuen Zusammenh\u00e4ngen wieder in ein Eigenes verwandeln. Einem Geschichtenerz\u00e4hler w\u00fcrde beim Betrachten der obigen Montage vielleicht die Idee kommen, dass eine weise Frau, erweckt und erschreckt von grollendem Donner, einen Weg findet von der Gefangenschaft der Angst in eine Befl\u00fcgelung, oder man k\u00f6nnte sich sorgen um das Schicksal Griechenlands, dessen schmerzliche Befindlichkeit durch keine Erinnerung an antike H\u00f6hen mehr zu heilen ist. Denn die Heilung kann meist nur stattfinden, wenn sich genug Kraft angesammelt hat, um die sieben Schleier zu l\u00fcften und den Blick werfen zu k\u00f6nnen auf das Allerletzte. Vorausgesetzt nat\u00fcrlich, es gibt so ein Allerletztes, so einen Ort, wo (zum Beispiel) kein Bu\u00dfgeld gefordert wird f\u00fcr selbstbestimmte Entscheidungen, und wo das Wohl Anderer im Verh\u00e4ltnis stehen muss zum Klang des eigenen Tones. Wir f\u00fcgen ja st\u00e4ndig Dinge zusammen, in der Sprache, beim Essen, \u00fcberall. Doch das Bild, in dem man sich selbst als Person bewegt, ist meist schwerer zu sehen als der st\u00e4ndig ablaufende Film, den man vor Augen hat und in dem man die Spieler und Spielerinnen betrachtet und beobachtet und beurteilt, ohne sich selbst visuell in das Bild einf\u00fcgen zu k\u00f6nnen. Entweder sind wir auf die innere Ausrichtung angewiesen, oder wir sitzen einfach mit den Anderen in einem Boot und schauen mal, was die so machen. Wenn d i e aber (eines Tages?) was machen, was mir\u00a0 gar nicht gef\u00e4llt, dann ist es sicherlich gut, den ganz pers\u00f6nlichen\u00a0 Landeplatz zu kennen, denn von da aus ist der Flug leichter zu managen. Als ich noch f\u00fcr m\u00f6glich hielt, dass es einen Gott geben k\u00f6nnte, da dachte ich ihn nie als einen, der Strafe austeilt, um Himmels Willen. Deswegen suchte ich nach der Antwort zur Frage in Indien, weil die G\u00f6tter dort sch\u00f6n sind, klug und unterhaltend. Man kann dem Leiden ganz sicherlich nicht entrinnen, aber frei sein m\u00f6chte ich schon im Umgang damit, auch wenn es nicht leicht ist. Nein, es ist verdammt schwer, d a s zuzulassen, was sich in einem versteckt oder was einen gefangen h\u00e4lt, und dann f\u00fchlt man sich manchmal wie eine kleine Eule, die nicht wei\u00df, wie man dem Donner standhalten kann. Meistens f\u00e4llt einem dann zum Gl\u00fcck etwas ein. Und wenn nicht, kann man Tote oder Lebendige um Begleitung bitten, damit man weiterhin tanzen kann mit den Atomen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 &#8218;Montage&#8216; Als &#8218;Montage&#8216;, lese ich (interessiert an der Bedeutung des Wortes, das mir zugestr\u00f6mt ist), &#8218;bezeichnet man die Gesamtheit aller Vorg\u00e4nge f\u00fcr den Zusammenbau von K\u00f6rpern mit geometrisch bestimmter Form&#8216;. Ja, stimmte etwas in mir zu, so kann man es nennen. Denn wenn es genannt ist, tritt es nochmal in einen anderen Zusammenhang. 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