{"id":11082,"date":"2020-08-21T08:44:44","date_gmt":"2020-08-21T08:44:44","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=11082"},"modified":"2020-08-21T09:05:04","modified_gmt":"2020-08-21T09:05:04","slug":"vergessen-erzaehlen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=11082","title":{"rendered":"Vergessen erz\u00e4hlen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-11084\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/20200821_105848-300x295.jpg\" alt=\"\" width=\"363\" height=\"357\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/20200821_105848-300x295.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/20200821_105848-768x755.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/20200821_105848.jpg 917w\" sizes=\"auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px\" \/><\/p>\n<h5>Der gestrige Beitrag ist also auch unter dem heutigen Datum drin, das hat ja f\u00fcr niemanden wirklich eine Bedeutung, au\u00dfer, dass ich mich interessanterweise schon beim Aufmachen des Computers daran erinnert habe, dass ich gestern nicht abgeschickt habe, dann habe ich erst gesehen, dass es stimmt. Ob jetzt die gespeicherte Erinnerung eher aus dem K\u00f6rper oder dem Geist stammt, ist immer wieder eine spannende Frage, und ich w\u00fcrde sagen, hier kam sie eher aus dem K\u00f6rper, denn die fehlende Handbewegung wurde erinnert. Man kann solche scheinbaren Erfahrungswinzlinge ja auf Weiteres \u00fcbertragen im unerm\u00fcdlichen Interesse an der inneren und \u00e4u\u00dferen Beschaffenheit des menschlichen Apparatus, in dem viele Wahrnehmungspotentiale gespeichert und auch eifrig benutzt werden. Wo das Angeschaute nicht reicht, kann man dazudichten oder weiterspinnen oder vor sich hingaukeln, denn der Wahrheitsgehalt in den Geschehnissen ist selbst bei h\u00f6chster Bem\u00fchung relativ klein. Da mir gerade die amerikanische Politik als Lehrstuhl dient, finde ich es bemerkenswert, dass die pl\u00f6tzlich wie durch ein Wunder aufbl\u00fchende Seite der Demokraten tats\u00e4chlich wie eine Truppe von Lichtk\u00e4mpferInnen wirkt, und ganz aktuell benutzt Biden diese Worte &#8218;Licht und Dunkel&#8216; genau s o, wie es in epischen Geschichten geschrieben steht. Die hellen (in Indien sind es die weiblichen) Kr\u00e4fte werden auf den Plan gerufen, um die d\u00e4monische Herrschaft zu bek\u00e4mpfen und nat\u00fcrlich zu besiegen, und lange geht der Kampf hin und her, denn auf beiden Seiten sind Kr\u00e4fte, mit denen man rechnen muss. Und es gibt sie, die Zeiten, wo man sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen kann, wenn Wut und Emp\u00f6rung ge\u00e4u\u00dfert werden k\u00f6nnen, ohne dass man gleich daf\u00fcr sterben muss. Nun gibt es auch bei Wut und Emp\u00f6rung verschiedene Urgr\u00fcnde, aus denen sie kommen und das Handlungsfeld bestimmen, und wo ist es dunkel, und wo ist es ganz eindeutig lichter!? Daher die Sternstunden: da kann es funkeln am Nachthimmel, was das Zeug h\u00e4lt, aber das ist noch keine Garantie, wieviele Wolkengebilde das Gefunkel verschleiern oder gar g\u00e4nzlich verdecken k\u00f6nnen. Deswegen freut man sich, wenn etwas so emp\u00f6rungsw\u00fcrdig wird, dass sich immer mehr Kr\u00e4fte einschalten, um wenigstens das Schlimmste zu verhindern, was im Dritten Reich ganz offensichtlich nicht gelungen ist. Die intelligenten Mitspieler wollen oft ihre eigenen Karrieren nicht aufs Spiel setzen und vor allem nicht die Karrieren der Kinder und Kindeskinder, da l\u00fcgt man sich doch gerne hier und da mal was vor und macht auf der Skala was Kleines draus. Bis jemand den Mut hat zu sagen: das ist gar nichts Kleines, das ist riesig, dann sehen Andere auch, dass es eigentlich nie klein war, sondern immer schon riesig. Es kommt auf die Schulung meiner Augen an und ob sie bereit sind zu sehen, was d a ist. Angst, zum Beispiel, vor den Handlungen der Raches\u00fcchtigen auf dem Marktplatz schwer zu besiegender Eitelkeiten. Und sicher m\u00f6chte Trump auch so ein knallharter Kerl wie Putin sein, der Widersacher einfach vergiften l\u00e4sst, und er, Trump, so ein finsteres Weich-Ei, schon als Kind, wie die Nichte berichtet, unertr\u00e4glich und bar jedes Mitgef\u00fchls. Oder gibt es schon vor Erscheinen aus dem Mutterleib das Blut, dessen geheimnisvolle Zusammensetzung bereits angelegt ist und mit dem man hantieren muss so gut man eben kann. Trump, sagte die Nichte, ist immer noch der kleine, gemeine Nichtsnutz von fr\u00fcher, nur, dass er jetzt Pr\u00e4sident ist und von den Zuvielen bejubelt wird, die sich so f\u00fchlen wie er. Und obwohl die Frage der Gerechtigkeitsschalen schon l\u00e4ngst entschieden ist, hat man berechtigte Angst vor dem verwundeten Tier. Denn wenn keine der Tricks mehr helfen und die Reality Show absackt ins vollst\u00e4ndig Durchschaubare, dann wei\u00df man, dass der Kampf nicht leicht sein wird. Und auch das war schon immer so, kein Zweifel, und vielleicht scheint es nur so viel geballter und dichter, weil wir selbst (noch) \u00fcber die Erde gehen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der gestrige Beitrag ist also auch unter dem heutigen Datum drin, das hat ja f\u00fcr niemanden wirklich eine Bedeutung, au\u00dfer, dass ich mich interessanterweise schon beim Aufmachen des Computers daran erinnert habe, dass ich gestern nicht abgeschickt habe, dann habe ich erst gesehen, dass es stimmt. 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